Ausgabe 
16.1.1849
 
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, ..t, iq! Universität __ 19) Stab der Bürgern) ehr mit dem General--

Demokratischer Verein. 21) Eine Compagnie der Bürgerwehr. 22) Regierungs- C mmission mit allen Verwaltungsbehörden. - 23) Lehrer Etlicher Schulem - 21) ^».okratchcher Studentenverein. 25) Militär und GenSdarmene-Commando. 26) Ärbeiterverem. zi) v Compagnie der Bürgerwehr.

A n o r d n u n g e n.

Gang des Zugs:

lieber den Neuenweg, daö Kreuz und den Marktplatz.

Die Plätze in der Kirche sollen durch den engeren Ausschuß angewiesen werden.

Die Thüren sollen erst geöffnet werden, wenn der Zug ankommt.

Die Thüren mit einem Zug Bürgerwehr zu besetzen.

Zn den Gasthäusern.

Albert, Kfm. v. Äon.

Im Darmstaedler Haus: Hrn. Geschäfts!. EifeUMaUN v. Augsburg u. Richtberg v Schlitz. Hr. Eschle, Handelsm. v. Fortwangcn. Hrn. Geschäftöl. Grücher u. Fischer v Amö­neburg, Rupp v. Leidenhofen, Steinau v. Steinberg, Schnei­der v. Dreihausen, Lohnhäuser v. Holzdorf, Katz v. Laubach, Herzog v. Wetzlar, Kilian v. Rödelheim, Ottebach ». Als­feld u. Heß v. Mockstadt.

Im Stern: Hrn. Fuhrt. Ostermann v. Siegen, Franck u. Größer v. Marburg. Hr. Heßler, Privatm. v. Biedenkopf.

In der Hose: Hr. Buschel, Mufik. v. Fulda. Hr. Rödig, Schneid, v. Ratibor. Hr. Müller, GeschäftSm. v. Wolfhausen. Hr. Pitze, HandelSm. v. Bottenhorn. Fr. Gerhard v. Grünberg. Hr. Köhler, Privatm. v. Offenbach. Hr. Hartmann, Sattl. v. Alsfeld. Hr. Schäfer, GeschäftSm. v. Ernsthausen.

In den Privathäusern.

Bei Hrn. Sind. Stamm: Hr. Beith, Cand. tbeol. v. Lichtenberg. Bei Fr. Schmitz: Hr. Wille, Jäger v. An- dernach. Bei Fr. Ecom. Reußel: FrlS. Breidenstein u. Heinzerling v. Biedenkopf. Bei Hrn. Decan -Rechn. Dauernheim: Jungfer Lang v. Fauerbach. Bei Hrn. Ziegl. Braun: Zungfer Becker v. Dreihausen. Bei Hrn. Lohnbed. Friebel: Hr. Schlinzer, Privatm. v. Butzbach. Bei Hrn. Physik -Arzt Dr. Stammler- Frl. Langermann v. Ortenberg.

im Rappen-. Hr. Dieterich, Gastw. v. Lich. Hr. Lm- denstruth, Bezirksr. v. Beuern. Hrn. Kfl. Dresch v. Coln u. Broder v. Frankfurt. Pr. Simons, Lieutn. v. Berlin. Hr Murchardt, Pfarr. v. Hildesheim. Hr. Gouloun, Reut, v. Wien. Hr. Berpk, Prof. v. Berlin. Hr. Klein, KW. v. Dresden. Frl. Zimmerman v. Darmstadt. Hr. Henckel, Dr. iur. v. Göttingen. Hrn. Kfl. Emelius v. Aßlar, Rei­chenbach v. Darmstadt u. Rudolph v. Cassel. Hr. Kennel, Oecon. v Homberg. Hr. v. Ries, Lieutn v. Stettin. Hr. Groß, Assest, v. Cassel. Hrn. Kfl. Mertens v. Elberfeld u. Bolz v. Cassel.

Im Einhorn: Hr. v. Tannenberg m. Bedien., Ritter- autsbes. v. BreSlau. Hr. Steinberger, Bez.Präsid. v. Grun- bcrg. Hr. Kamphold, Secret, v Bonn. Hr. Paulsen, Arzt v. Hamburg. Hrn. Kfl. Peppler v. Mannheim u. Wessen- bürg v. Lauterbach. Fürst v. Leiningen-Westerburg m. Bed. v. Ilbenstadt. Hr. Grewanskp, Lieutn. v. Potsdam. Hr. Sonder, Apoth. v. Würzburg. Hrn. Kfl Weigel v. Wetzlar, Magel v. Elberfeld, Wolschendorf v. Frankfurt, Baumann v. Cassel, Jossinoff v. Ehrenbreitenstein, Zimmermann v. Kai­serslautern u. Hperonimus v. Elberfeld.

Im Prinz Carl: Hrn. Müll. A. Karte u. I. Karte v. Niederohmen. Hr. Borger, Spedit. v. Offenbach Hr. Mcnckcl, Bezirksr. v. Niederohmcu. Hr. Roth, Geschasssm. v. Romrod. Hrn. Oecon. Franck v. Mockstadt u. Walther

Angekommene und abgereiste Fremden vom 13. bis 15. Januar 1849.

v- Oberohmen. Hr. Rohrbach, Privatm. v. Wetzlar. Hr.

P u n

An ekdoten.

So oft ick setzt in den Zeitungen von dem Jam­mer und der Roth überall lese, fällt mir die Anecdote ein, wo ein Prediger von der Güte GotteS predigt, und seine Gemeinde unter anderm davon benachrichtigt, daß der liebe Gott so viel Wein wachsen lasse, daß auf jeden Menschen täglich eine halbe Flasche kommt. Na," schreit ein Bauer unten, indem er seine Faust zeigt, »den verdammten Kerl sollte ich kennen, der mir alle Tage meine halbe Flasche ausfaust, Ten wollt ich ."

t e s.

Ein geckenhafter Fremder fragte einen Eseltreiber in Wiesbaden:Wie viel Esel seid ihr hier?« Der Gefragte antwortete:Ja, bester Herr, darin richten wir uns nach der Zahl der Kurgäste; je mehr Kur­gäste, desto mehr Esel haben wir.,,

Ter arabische Kalls Mansur pries einst seine Regierung, weil während derselben das Land von der Pest verschont geblieben war. Ein Araber rief aus: Die Gottheit ist zu gnadenvoll, als daß ste Dich und die Pest zugleich schicken könnte!

Druck und Verlag der G. D. Brühl'schen Buch» und Steindruckerei.