Ausgabe 
15.5.1849
 
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Edictattadung.

917) Gießen.

Johannes Huber von der Scheidenmühle bei Großenbuseck hat zur Abwendung des Concursver- fahrens sein Vermögen an seine Frau und seine bekannten Gläubiger abgetreten und haben die Letz­teren eine gerichtliche Üebereinkunft über die Ver­wendung des abgetretenen Vermögens zur Schulden­tilgung getroffen. Es werden hiernach etwaige unbekannte Gläubiger aufgefordert, im Termine Freitag den 8. Juni d. I., Vormittags 9 Uhr, sogewiß ihre Forderungen an den Johs. Huber dahier anzumelden und zu begründen, auch sich über ihren Beitritt zu dem getroffenen Arrangement zu erklären, widrigenfalls dasselbe ohne Rückstchl auf sie zur Vollstreckung gebracht werden wird.

Gießen den 9. Mai 1849.

Gr. Hess. Landgericht Ploch.

Besondere Bekanntmachung.

931) Gießen. Die Schulgelder für das I. Quartal d. I. sind binnen 14 Tagen zur hiesigen Stadtkasse zu bezahlen.

Gießen den 11. Mai 1849.

Der Stadtrechner

Enders.

Versteigerungen.

926) Gießen.

Arbeits-Versteigerung.

Die zur Erbauung des

Vicinalwegs von

Gießen nach Heuchelheim erforderlichen Arbeiten als:

Planierarbeit, veranschlagt

zn 271 fl. 7 fr.

Steinbrecherlohn,

n 330 48 if

Fuhrlohn,

582 ii 15 ii

Setzerlohn,

44 ii 22 ii

Chaussierarbeit,

I, 450 ii ii

Maurerarbeit, »

ii 20 » 42 ii

sollen

Donnerstag den 24. d. M., Vormittags 10 Uhr, auf hiesigem Rathhaus versteigert und können die Voranschläge auf der Bürgermeisterei eingesehen

werden.

Gießen den 14. Mai 1849.

Der Bürgermeister G g. Reiber.

813) Gießürn.

Donnerstag den 21. Juni l. I., Nachmittags 2 Uhr,

hause zur Gießen

soll die dem Metzger Heinrich Lenz von hier zu­stehende Hosraithe nebst Wohnhaus, 440/i8i/ius 27 fJKlstr. in der Kuhgasse, auf dem hiesigen Rath­öffentlichen Versteigerung gebracht werden, den 20. April 1849.

Gr. Hess. Stadtgericht. Muhl. Haberkorn.

895) Gießen.

Freitag den 18. d. M.,

Vormittags um 10 Uhr, soll auf der Universitäts-Canzlei, die Lieferung von 325 Stecken Buchen-Scheitholz in die hiesige Uni­versitäts-Anstalten an den Wenigstnehmenden ver­steigert werden, was hierdurch zur öffentlichen Kennt« niß gebracht wird.

Gießen den 8- Mai 1849.

Gr. Hess. Universitäts-Reutamt Martin.

905) Gießen. Die zur Herstellung einer Einfriedigungsmauer nebst Spalier, zwischen dem Garten des Gr. Hofgerichtsadvokaten Busch und dem Hofe der städtischen Mädchenschule erforder­lichen Arbeiten als:

Maurerarbeit, veranschlagt zu 131 st. 9% fr.

Schreinerarbeit, ,, 23 u 24

Schlosserarbeit, » » 48 u

Weißbinderarbeit, u » 17 « 34% «

sollen Freitag den 18. d. M.,

Morgens 11 Uhr, auf dem Rathhaus versteigert werden.

Gießen den 8. Mai 1849.

Der Bürgermeister G g. Reiber.

896) Gießen.

Freitag den 18. d. M., Vormittags 10 Uhr, soll auf der Universitäts-Canzlei die Lieferung von 45 Stecken Buchen-Scheitholz in das Gymnasium an den Wenigstnehmenden versteigert werden, was hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird.

Gießen am t8. Mai 1849.

Gr. Hess. Gymnasialkasse Martin.

906) Gießen. Die Gras- und Kleenutzungen auf der Schoor und Wieseckböschungen, sowie auf den Chausseeböschungen sollen

Freitag den 18. d. M.,

Vormittags 10 Uhr, auf dem hiesigen Rathhause an die Meistbietenden versteigert werden.

Gießen den 8. Mai 1849.

Der Bürgermeister

Gg. Reiber.