Ausgabe 
14.7.1849
 
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schöne Lage der erst 20 Jahre alten Hofraithe, wird noch vermehrt durch den dabeiliegenden mit Obst­bäumen bepflanzten Garten. Kaufliebhaber können täglich die Mühle einsehen und die von mir bestim- ten günstigen Bedingungen erfragen.

Bischoffen, Regierungsbezirks Biedenkopf, am 9. Juli 1849.

Michel Heinemann.

Zu vermiethen.

1301) Gießen. In Lit. C. Nr. 120 hi der Löwengafse ist eine Familicnwohnung zu vermiethen.

1195) Gießen. Es ist eine kleine Familien- wohnung zu vermiethen bei

B. Lang, Schlossermeister in der Löwengasse.

1278) Gießen. Das obere Logis in meinem Hause ist zu vermiethen und den 1. October, unter Umständen auch früher, zu beziehen.

Enders, Stadtrechner

1298) Gießen. Zwei freundliche möblirte Stuben sind in der Nähe des Selzerthores Lit. C. Nr. 19 zu vermiethen und baldigst zu beziehen.

1292) Gießen. Die zweite Etage in meinem Hause ist anderweit zu vermiethen.

Dr. Mettenheimer.

1294) Gießen. Das Stallknecht Becker'sche Vorder- und Hinterhaus, nebst Garten vor dem Wallthore, ist zusammen oder auch theilweise zu ver­miethen und kann sogleich bezogen werden.

Vermischte Nachrichten.

1299) Gießen. Knaben von 9 bis 14 Jab- ren können für ein mäßiges Honorar einen sehr gründlichen Unterricht im Zeichnen erhalten. Näheres ist bei der Erped. d. Bltts. zu erfahren.

1293) Gießen. Im Auftrag des Herrn Carl Vogt, vordem Professor, fordere ich alle diejenigen auf, welche etwaige Forderung an den­selben gellend machen, solche bis zum 20. Juli spätestens in specificirter Rechnung an mich einzu­reichen.

Gießen den 10. Juli 1849.

Dr. F. Knapp.

1303) Gießen. Am 12. gegen Abend ist ein kleiner Hund von weißer Farbe mit gelben Fle­cken auf dem Halse entlaufen. Der redliche Finder wird ersucht, gegen eine Belohnung denselben an die Redaction d. Bltts. abzuliefern.

1265) Gießen. Nächsten Sonntag den 15. Juli l. I. soll in dem Wirthschaftslocale des Herrn Meier zur Pulvermühle, Nachmittags 4 Uhr, die Abhör der Rechnung des Krankenunterstützungs- und Sterbekasse-Vereins pro 1848/49 , sowie auch die Wahlen von zwei Vorstands- und vier Ausschuß­mitgliedern statifinden.

Im Interesse des Vereins wird gewünscht, daß die verehrlichen Mitglieder desselben sich recht zahl­reich einfinden möchten.

Gießen den 8. Juli 1849.

Der V o r st a n d.

1286) Gießen. Ein Pferdeknecht kann als­bald in Dienst treten. Näheres sagt die Erp. d. B.

1306) Gießen. Ein junger Bursche, der die Schuhmacherprofession lernen will kann in die Lehre treten bei PH. Becker, Weidgaß.

1281) Ein Müller, der sein Fach gut versteht, sich sonst legitimiren kann und von gesetztem Älter ist, kann danerude Beschäftigung erhalten. Das Nähere sagt die Erped. d. Bltts.

1302) Gießen 30 bis 40 Handarbeiter kön­nen auf eiti'ge Monate dauerhafte Arbeit bei mir erhalten.

Gießen den 13. Juli 1849.

Wilhelm Rühl.

1296) Gießen. Der Unterzeichnete hat in voriger Woche an irgend einem, ihm jedoch nicht mehr erinnerlichen, Orte einen russisch-grünen Re­genschirm stehen lassen, daran kenntlich, daß der­selbe schon an mehreren Stellen brüchig, an dem einen Bügel lose ist und einen Stiel von Palisander­holz hat, und bittet, denselben ihm wieder gefälligst zukommen lassen zu wollen.

Gießen den 12. Juli 1849.

Balser, Freiprediger.

1289) Gießen. In Folge meiner Aufforde­rung im vorigen Anzeigeblatt hat sich Herr Wil­helm Faber von hier bereit erklärt, Unterricht im S chw immen zu ertheilen.

Dem, von Seiten mehrerer Eltern an mich ergangenen Ansinnen hiermit entsprechend, bemerke ich noch, daß sich Herr Faber der mir in jeder Beziehung als gehörig befähigt geschildert wurde, seine Kenntnisse in der Miliiär-Schwimmschule zu Darmstadt erworben hat.

Diejenigen verehrten Eltern, welche ihre Kna­ben an diesem Unterricht Theil nehmen laffen wol­len, finden Herrn Faber vorerst von 10 bis 12 Uhr an dem Alerander-Wellenbade anwesend, wo derselbe von seiner Kunstfertigkeit Proben ablegen mird. Bieler.