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verfallen sind, werden aufgefordert, in dem Zeitraum vom 15. August bis zum 15. September, dieselben entweder einzulösen oder zu prolongiren (erneuern), als sonst deren Versteigerung am 15. October d. I. stattfindet.
Nach fruchtlosem Ablauf obigen Zeitraums kann weder Einlösung, Prolongation noch Umschreibung vorgenommen werden. Die Säumigen haben es sich daher selbst beizumesscn wenn sie ihre Pfänder erst in dem Versteigerungstermin, gegen baare Zahlung, einlösen können.
Pfänder auö wollenen Stoffen, welche verfallen sind, müssen unbedingt eingelöst werden.
Die Herren Bürgermeister des Regierungsbezirks werden ersucht. Vorstehendes in ihren Gemeinden bekannt machen zu wollen.
Gießen den 9. August 1849.
Die Pfandhausverwaltung, Bieler. Pfeil.
Versteigerungen.
1597) Gießen. Auf freiwilligen Antrag des Bäckermeisters Heinrich Noll und des Buchbinders Aug. Balser dahier die denselben gemeinschaftlich zustehenden Immobilien als:
Grundb. Klftr.
‘/es9 d 87 Haus mit Hofraum; Anbau,
Nebenbau, Scheuer, Küchenbau in den Neuenbäuen.
‘/ess c 972 Grabgarten daselbst.
3 498 Garten, jetzo Hofraum daselbst
(ehemals Geheimerath El- wert'sche Hofrailhe.) sollen
Montag den 24. Scptemb. d. I., Nachmittags 2 Uhr, . auf dahiesigcm Rathhaus öffentlich meistbietend versteigert werden.
Gießen den 23. August 1849.
Der Beigeordnete Rühl.
1680) Großenbuseck.
Obstverstcigerung.
Freitag den 14. Sept., soll das dießjährige Gemeinde Frühobst, der Gemeinde Großenbuseck, unter den bei der Versteigerung bekannt werdenden Bedingungen, versteigert werden. Der Anfang ist am Altenbuseckerweg, und die Versammlung bei hiesiger Bürgermeisterei.
Großenbuseck den 7. September 1849.
Der Bürgermeister Müller.
1679) Atzbach.
Die Versteigerung des Gemeindeobstes geschieht 1. Mittwoch den 19. d. M., zu Gleiberg u. Krofdorf um 9. Uhr, zu Vetzberg um 2 Uhr,
2. Donnerstag den 20. d. M., z» Atzbach um 8 Uhr, zu Dorlar um 2 Uhr.
3. Freitag den 21. d. M., zu Dudenhofen um 8 Uhr, zu Garbenheim um 2 Uhr.
.4 Samstag den 22. d> M., zu Kinzenbach um 1 Uhr.
Atzbach den 6. Sept. 1849.
Der Bürgermeister Colnot.
1678) Staufenberg.
Ob st versteig erung.
Montag den 17. d. M., Morgens 8 Uhr, soll sämmtliches Obst zu Kirchberg dem Gr. Herrn Kirchenrath Ktingelhöffer daselbst zugehörend, sowie 8 vorzügliche Bienenstöcke mit Körben, wobei noch bemerkt wird, daß es vorzügliches gutes Obst ist, öffentlich an den Meistbietenden durch den Unterzeichneten ans Ort und Stelle versteigert werden.
Staufenberg am 8. September 1849.
Der Bürgermeister Vogel.
1675) ‘ Gießen.
Das der Stadt Gießen gehörende Obst im früheren Oßwald'schen und Hillgard'schen Garten, vor dem Neuwegerthor, Grünberger Straße, Steinbacher Straße, Lulherberg rc. soll
Freitag den 14. d. M., versteigert und der Anfang damit
Nachmittags 2 Uhr, im Oßwaldschen Garten gemacht werden.
Gießen den 7. Sept. 1849.
Der Bürgermeister Gg. Reiber.
1674) St kinbach.
Freitag den 21. Sept. 1849 soll die Wald- und Feld-Jagd in der Gemarkung Steinbach, in 2 Theilen an den Meistbietenden, unter den im Versteigerungstermine bekannt gemachten Bedingungen verpachtet werden. Die Dauer der Verpachtung ist bis den 1. September 1851.
Steinbach am 4. Sept. 1849, Der Gr. Bürgermeister
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