Ausgabe 
10.3.1849
 
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Atteste

Meine Frau litt seit tangerer Zeit an heftigen rheuma­tischen Zahnschmerzen, wurde aber durch Anwendung eines Rheumatismus-Ableiters von Herrn Goldberger in kur­zer Zeit davon befreit. Auch sind mir mehrere andere Fälle bekannt geworden, in denen die Ketten des Herrn Gold­berger die ausgezeichnetesten Dienste leisteten, so daß rheu­matische Schmerzen durch deren Gebrauch oft schon in 1 2 Stunden gelindert wurden, oder ganz verschwanden.

Siegen in Westphalen den 8. Januar 1819.

H Schütz, Oberlehr.r an der Realschule.

Länger als vierWvchen litt meine Frau an den heftig­

Zu vermiethen-

253) Gieß ein. In meinem Hause ans dem Seltersweg ist die untere und mittlere Etage zu vermiethen und alöbald zu beziehen. Die mittlere Etage besteht aus 3 bis 4 Zimmern, sowie die un­tere auö der Ladeneinrichtung, Gastzimmer, zwei Stuben im Hinterhäuschen, Küche, Waschküche, Kel­ler, Holzplatz und sonstigen Bequemlichkeiten.

Beide Etagen können zusammen, auch getrennt vermiethet werden. C. May landers s. W.

344) Gießen. In dem Wohnhause der ver« wittweten Frau Oeconom Koch ist die obere Etage zu vermiethen. Nähere Auskunft wird tm Hause selbst ertheilt.

422) Gießen. Zwei möblirte Zimmer mit Sopha sind zu vermiethen bei

Joh. Juqhard, auf dem SelterSweg.

432) Gießen. Der obere oder untere Stock tu meinem Hanse ist zu vermiethen.

A. W i e ß e l l.

429) Gießen. In dem ehemals Fegerischen Hause, am Lindenplatz, ist eine Familienwohnung zu vermiethen und Anfangs April zu beziehen.

Gießen den 7. März 1849.

Philipp Sack.

439. Gieße n. Bei Schuhmacher I. Becker, Lit. B. Nr. 145 aus dem Neuenweg, sind möblirte Stuben mit Cabinet zu vermiethen.

434) Gießen. Zwei möblirte Zimmer sind zu vermiethen bei

E. Schneid er's Wtw. im Garten.

443) Gießen. Zwei Zimmer mit Eabinet sind zuverutiethen bei

Louis Lind.

436) Gießen. Ein am Mittelweg gelegenes Triebviertei ist zu verleihen bei

3. Ehr. Eiff, Schirmmacher, Lit. B. Nr. 146.

389) Gießen. Im Busch'schcn Garten ist bei Hauptmann Fresenius ein möblirtes Zimmer mit Sopha ztt vermiethen.

sten Kreuzschmerzen, so daß sie nicht liegen, nicht gehen, nicht stehen konnte, auch keinen Appetit zum Essen hatte. Ich wurde auf die Goldberg er'scheu galvano-eleetrischen Ketten auf­merksam gemacht und beeilte mich, sofort eine für meine Frau zu kaufen. Nachdem sie dieselbe nur einige Tage ge­tragen hatte, hat sie nicht allein den Appetit wiener bekom­men, sondern sie ist, Gott sei Dank, auch gänzlich von ihren Kreuzschmerzen befreit worden. Ich kann nicht umhin, den Erfinder derselben, Herrn Goldberger, meinen Dank hier­mit öffentlich auszusprechen, und empfehle diese Kelten recht sehr allen dergleichen Leidenden.

La hse den 30. September 1848.

Abel, Gutspächter.

448) Gießen. Eine Familienwohnung, beste­hend aus vier Zimmer, Küche, Keller und Zubehör, ist zu vcrmieihen bei

Julius Wallach, Markt Lit. B. Nr 27.

452) Gießen. In der Nähe des Canzleibergs Lit. B. Nr. 62 sind einige gut und schön auSmö- blirte Zimmer mit Sopha, mit und ohne Kabiuet, auf das nächste Semester zu vermiethen bei

I. K. Brühl II.

41t) Gießen. Ein Logis, bestehend aus zwei Stuben nebst allem Zugehör, ist zu veruliethen bei I. Th. Haubach auf dem Seltersweg.

450) Gießen. Eine Familienwvhnung beste­hend aus zwei Stuben, einem Cabinet, Küche, Kel­ler, Hvlzplatz ist zu vermiethen und alöbald bezieh­bar bei

Bäcker Schäfer, am Rathhaus.

451) Gießen. Zwei möblirte Zimmer sind zu vermiethen bei

Schäfer, am Rathhaus.

441) Gießen. Zch beabsichtige mein Trieb­viertel auf mehrere Jahre in Pacht zu geben.

P h. Längs Ehefrau.

Vermischte Nachrichten.

421) Gießen.

Concert - Anzeige.

Die aus öffentlichen Blättern hinlänglich be­kannten dermalen in Frankfurt sich aufhaltenden

Geschwister Neruda auS Brünn, welche in ihrer Virtuosität den berühm­ten Milanollo's gleichgestellt werden, beabstchtigen, in nächster Woche dahier ein Concert zu geben, worauf die Musikfreunde vorläufig aufmerksam gemacht werden.

441) Gießen. Montag den 5. d. M. ist zwischen Gladenbach und der eisernen Hand ein