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1887) Staufenberg.
Montag den 15. I. M., von Morgens 9 Uhr an, werden durch den Unterzeichneten Bürgermeister im Pfarrhof zu Kirchberg, gegen baare Zahlung freiwillig versteigert: ein Paar Pferde, 3 Kühe, 2 Schlachtschweine, ein Mutierschwein mit 8 Ferkeln, 2 Chaisen, ein Oeconomiewagen mit eisernen Achsen und allem Zubehör, Pferdegeschirre, 1 Fegmühle, 1 Mehlkasten, 2 Backtröge, Fässer, 1 Pflug, Ketten und sonstiges Oeconoiniegeräthe, auch Bettstellen, alte Tische und Stühle, Zinn, Kupfer, und allerlei Hausralh, endlich auch gutes Heu, verschiedenes Stroh, Flachs, Dünger, Dickwurz u dgl.
Staufenberg den 8. Oct. 1849.
Vogel.
1853) Ruppert sbur g.
Montag den 22. Ortober, Vormittags 10 Uhr, soll die hiesige Wald- und Feldjagd auf 3 Jahre in hiesigem Gemeinde-Haus öffentlich verpachtet werden.
Ruppertsburg den 3. Oct. 1849.
Der Gr. Bürgermeister Böcher.
F e i l g e b o t e n.
1892) Gießen. Saarbrücker Schnupftaback, das Pfd. 32 fr., in sehr vorzüglicher Qualität bei
I. G. Appel.
1865) Gießen. Ich bin Willens, mein Haus, nebst Stallung in der Neustadt zu verkaufen oder zu vermiethen. Georg Lenz.
1890) Gießen. Salatöhlfäßchen circa 50 Maas haltend, welche sich zu Sauerkrautfässer eignen, stehen zu verkaufen bei I G. Appel.
1886) Gießen. Winter-Lattich-Pflanzen, Weintrauben, braune Mad-Aepfel, Süßäpfel, das Simmer zu 26—30 fr., verkauft
L. Hartmann, in der Schanz.
4891) Gießen. Strickwolle in bester Auswahl empfiehlt I. G. Appel.
1866) Groß e nli nden. Ein großer Transport sehr guter Spiritusfässer in Holz und Eisen gebunden von 1 bis 4 Ohm haltend stehen bei Jean Gosst in Grvßenlinden billigst zu verkaufen.
Zu vermiethen-
1895) Gießen. Das von dem verstorbenen Herrn Prof. Fleck bewohnte Logis in dem Balser- scheu Hause auf dem SelterSberg, ist, Michaeli die,cS Jahres beziehbar, zu vermiethen. Nähere Auskunft in dem Hause selbst.
1838) Gießen. Neben dem Busch'schen Garten, (dem außerhalb der Stadl gelegenen Assisen« gerichtslokale), ist ein möblirtcs Zimmer moualweifc zu vermiethen. Auf Verlangen wird auch die Kost gegeben. Botenmeister B a r l h' ö Wtw.
1863) Gießen. Ein möblirtes Zimmer mit Sopha ist an einen solioen Herrn oder auch an 2 Gymnasiasten zu vermiethen. Das Nähere bei der Erped. d. BlttS.
1874) Gießen. Eine Fauiilienwohnung ist zu vermiethen und bald zu beziehen bei
Fr. Kühne, am Asterweg.
1889) Gießen. In meinem Hause In der Hintergasse ist eine Familieuwohnung zu vermiethen, welche biö zum 1. November bezogen werden kann.
PH. Schmal! I.
Vermischte Nachrichten.
1885) Gießen. Der Unterzeichnete fordert diejenigen, welche Forderungen an den Nachlaß der Wittwe des Friedrich Borngässer dahier, rechtlich zu begründen im Stande sind auf, dieselben binnen 8 Tagen durch gehörig specisicirte Rechnungen bei ihm anzumelden.
Gießen den 5. Octobcr 1849.
In Auftrag der Erben Herzberger.
1785) Lübe ck.
Das unterzeichnete Eommissions-Büreau ist in den Stand gesetzt, Allen, welche bis spätestens den 31. October d. I. deshalb in frankirten Briefen bei ihm anfragen (also das geringe Porto nicht scheuen), ein nicht anßer Ächt zu lassendes Anerbieten unentgeltlich zu machen, welches für den Anfragenden schon im nächsten Jahre ein jährliches Einkommen bis 5u 10,000 Mark, oder viertausend Thaler Pr. Crt. zur Folge haben kann.
Lübeck im September 1849.
Commissi ons-Dürrau, Pechs-Kirchhof M 308-


