Ausgabe 
4.9.1849
 
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17) ein blauer Kittel, schon getragen,

18) ein Stück Speck,

19) eine Hirnwurst,

20) acht bis neun Gulden Geld, in Sechskreuzer- und Gulden-Stücken bestehend, welches theils in einem bunten ledernen Beutelchen, theils in zwei blechernen Büchsen, die eine von gelbem und die andere von weißem Blech, sich befunden hat.

Da die eingeleitete Untersuchung kein Resultat geliefert hat, so beauftragen wir Sie, unter Mitwirkung der Polizeiofficianten, die geeigneten Nachforschungen wegen Entdeckung der Thäter anzustellen und etwaige Erfolge uns baldigst berichtlich anzuzeigen.

v. Millich.

Pietsch.

Gefundene Gegenstände.

Ein Federmesser, ein Schlüssel, ein Hauskäppchen und ein kleines seidenes Halstuch sind gefunden und auf Gr. Polizeibüreau dahier abgegeben worden.

Gießen am 4. September 1849.

Edictalladungen.

1621) Grünberg. Nachdem über das Ver­mögen des Jakob Stumpf zu Saasen der förm­liche Coneurs erkannt worden ifit, werden alle die­jenigen, welche aus irgend einem Rechtsgruude Ansprüche an denselben bilden zu können glauben, hiermit öffentlich aufgefordert, solche sogewiß in dem auf

Donnerstag den 27. September d. I., Morgens 9 Uhr,

anberaumten Liquidationstermine dahier anzuzeigen und geltend zu machen, als sie ansonst ohne ein weiter zu erlassendes Präelusivdeeret von der Con- cursmasse des Jacob Stumpf ausgeschloffen werden.

Grünberg den 27. Juli 1849.

Gr. Hess. Landgericht Dr. Ortwein.

1620) Grünberg. Dem Alexander Fischer in Ermenrod sind, wegen seiner Verschwendung, Jost Köhler und Joh. Ort IV. als Curaiorcn bei­gegeben worden, ohne deren Zustimmung Rechtsge­schäfte mit ihm gültig nicht abgeschlossen werden können.

Unbekannte Forderungen an ihn oder son­stige Ansprüche an dessen Vermögen sind binnen 4 Wochen dahier anzuzeigen, ansonst dieselben bei Abschluß des Inventars namentlich aber die et­waigen Cigenlhums - oder dergleichen Ansprüche an dessen Gebäude und Grundvermögen, worüber er theilweise Erwerbsurkunden nicht besitzt, tbeilweise sich über volle Kaufschillingszahlung nicht ausweisen kann, bei demnächstigen Veräußerungen oder Ver­

pfändungen resp. bei Confirmation der betreffenden Urkunden unberücksichtigt bleiben werden.

Grünberg am 4. August 1849.

Gr. Hess. Landgericht das. Welcker. Thaler.

Besondere Bekanntmachung.

1641) Gießen.

Den diesjährigen Recrutierungsrath betr.

Bezüglich der Reclamationen, welche Militair- pflichtige des Jahres 1849 bei dem diesjährigen Recrutierungsrathe vorbringen wollen, verweise ich auf die im Anzeigeblatt Nr. 68 erschienene Bekannt­machung der Gr. Regierungs-Commission vom 27. v. M. und erbiete mich außerdem zur persönlichen AuskunftSertheilung.

Gießen den 3. Sept. 1849.

Der Bürgermeister Gg. Reiber.

Versteigerungen.

1599) Wieseck.

Gras-Versteigerung.

Freitag als den 7. September d. I., soll das diesjährige Grummetgras von den hiesigen Gemeinde-Wiesen unter folgenden Bedingungen ver­steigert werden. Der Anfang ist des Morgens um 9 Uhr bei Wieseck auf der Oberlach, und des Nach­mittags um 4 Uhr zu Badenburg im Strauch.

Wieseck am 30. August 1849.

Der Bürgermeister Seibert.

1626)

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