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ist in Mitten der Stadt an der Hauptstraße gegen Ostern oder früher zu vermiethen. Näheres bei Ausgeber dieses Blattes.
160) Gießen. In dem Hause der Frau Ad- vocat Wiessell vor dem Seltersthore, ist die obere Etage mit 6 Zimmern, 2 Kammern, Küche, Keller, Holzschoppen und Mitgebrauch der Waschküche, oder die untere Etage mit 5 Zimmern, 2 Kammern, Küche mit Speisekammer, Keller ic. zu vermiethen und Ende des Monats April zu beziehen. Auch kann ein Pfcrdestall mit Heuboden zu den bezeichneten Logis gegeben werden.
130) Gießen. Ein Zimmer mit der Aussicht auf den Brand, mit oder ohne Möbel, wozu auch Küche und Kammer gegeben werden kann, ist zu vermiethen bei H. Höchst ätter.
157) Gießen. In dem vormals Hering'schen Hause in den Neuenbäuen, ist der untere Stock zu vermiethen und kann Ende April bezogen werden.
135) Gießen. Eine Familienwohnung bestehend in 4 auch 5 heizbaren Zimmern ist zu vermiethen auch kann solches an 2 Parthieen vermie- thet und baldigst bezogen werden bei
G. Lampus am Kreuz Lit. C Nr. 1.
177) Gießen. Im Hause der Frau Seer. Bapst ist eine Wohnung, bestehend aus 4 heizbaren Stuben, einem Cabinette, Küche, Vorrathskammer, Schwarzzeugkammer, Keller und Holzplatz nebst Mitgebrauch der Waschküche, eines Trockenbodens und des Bleichplatzes im Hausgarten zu vermiethen.
125) Gießen. In Lit. C. Nr. 158 auf dem Seltersweg ist ein Logis, bestehend aus einer Stube mit Ladeneinrichtung, ferner zwei Stuben mit Kabine t, Küche, Keller, Holzstall, Bodenkammer, und ist bis zum 1. Mai beziehbar. Dasselbe bewohnte bisher Spenglermeister Bosholm.
G. M. Vogt.
Vermischte Nachrichten.
188) Gießen. Der Unterzeichnete bringt hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, daß er von dem Hessischen Zweigverein des „Naiionalvereins für deutsche Auswanderung und Ansiedelung" zum Geschäftsführer für den Stadt- und Lanvgerichtsbezirk Gießen ernannt worden ist, und daß der von dem Verein entworfene deßfallsige Plan sowohl bei den betreffenden Gr. Bürgermeister, als auch bei dem Unterzeichneten eingesehen werden kann.
Gießen den 1. Februar 1849.
Walther, Katastergeometer.
Zahnärztliche Anzeige.
190) Gießen. Unterzeichneter wird noch acht Tage hier verweilen und ist des Morgens bis 10 und des Nachmittags bis 2 Uhr zu sprechen. Seine Wohnung ist bei Instrumentenmacher Sartorius auf dem Seltersweg.
A. W e i n e r t, Zahnarzt aus Mainz.
186) Gießen. Nr. 228 hat den Glasschrank gewonnen.
C. Lengs Wtw.
181) Gießen.
Feuerversicherungsbank für Deutschland in Gotha.
Ich beehre mich hierdurch zur Kenntniß des bei der Feuerversicherungbank f. D. zu Gotha versicherten Publikums zu bringen, daß die Dividende pro 1848 nach einer vorläufigen Berechnung
43 bis 47 Procent
betragen wird.
Sobald der Rechnungsabschluß für das vergangene Jahr definitiv festgestellt sein wird und die Auszahlung der Dividende erfolgen kann, werde ich nicht unterlaffen, nähere Anzeige zu machen.
Gießen im Januar 1849.
Hofgerichts-Advocat Krauskopf, Agent der Feuerversicherungsbank f. D. in Gotha.
153) Gießen. Die Mitglieder der hiesigen Leichenkaffegcsellschaft, werden hiermit ersucht, sich Sonntag den 4. Februar l. I., gleich nach beendigtem Nachmittagsgottesdienste, in dem Gasthaus zum Rappen dahier, zur Erledigung folgender Punkte einzufinden.
1) Abhör der Rechnung pro 1848,
2) Vorstandöwahl,
3) Ausschluß mehrerer Mitglieder auö dein Vereine.
Gießen den 26. Januar 1848.
Der Vorstand.
155) Gießen. ES wird ein braves Dienstmädchen gesucht. Die Erp. d Bltis. sagt bei wem.
182) Wetzlar.
Engelbert Leonhardt, Steinbauermeister und Marmorirer, wohnhaft im Michelischen Hause in der Silhöierstraße, empfiehlt sich mit seinen aller Arten feinen Marmorir- und Bildhauer-Arbeiten, als Grabsteine, Altäre rc. m Marmor aller Qualitäten und Couleure. Durch gute und billige Bedienung wird derselbe das Zutrauen seiner geehrten Gönner stets zu rechlfertlgen suchen.


