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10) Gießen.
Montag den 8. Januar, Nachmittags 1 Uhr, findet in dem Hause der Frau Nentamtmann Bott auf dem Seltersweg eine Versteigerung, bestellend in Schränken, Bettladen, Commoden, Sopba's, Stühlen, Tischen, einer blechernen Badbiitte, einer Lattenthür' Kleidungsstücken und sonstigem Hausgeräthe gegen gleich baare Zahlung statt.
Gießen den 1. Januar 1849.
4) Steinbach.
Künftigen Freitag den 5. Januar 1849, sollen im Gemeindewalv der Gemeinde Steinbach, Diftrict Heegewald:
27 Stecken Buchenscheidholz
26 i, „ Prügelholz
20 i, „ Stockholz
4 » Eichenscheidholz
4 /, „ Prügelholz
2 n „ Stockholz
935 Stück Buchcnwellen
225 „ Eichen „
10 Stecken Kiefernschcidbolz,
11 ii ii Prügelholz
650 Stück Kiefcrnwellen
53 Kiefernstämme
meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist Morgens 8 Uhr im Distrikt selbst.
Steinbach am 29. Dccember 1848.
Der Bürgermeister Horn.
13) Fellingshausen.
Samstag den 6. d. M.,
Vormittags 10 Uhr, sollen in dem hiefigen Gemeindewald, Distrikt Rup- peröbach
1) 39 Stecken Buchenschcidholz
2) 17'4 „ ii Prügelholz und
3) 250 Stück Buchen-Reisholz öffentlich versteigert werden.
Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft kann dasselbe bis Johannitag l. I. verborgt werden.
Fellingshausen am 1. Januar 1849.
Der Bürgermeister Weber.
Zu vermiethen-
11) Gi eßen. Eine vollständige Fanu'licnwoh- nung ist zu vermiethen und bis zum 15. Januar zu beziehen bei PH. Sch mall,
in der Mühlgasse.
Vermischte Nachrichten.
2312) Gießen. Unterzeichneter ersucht alle Jagdbcsttzer und Jagdfreunde der Umgegend von Gießen, welche von dem 15. Dccember d. I. bis zum 8. Januar 1849 eine Nehgais schießen sollten, ihm die Gebärmutter, (Tragsack) derselben zukommen lassen zu wollen. Für ein ivohlerhaltenes Eremplar erbiete ich mich dem Ueberbringer ivährend dieser Zeit einen Gulden zu zahlen. Dazu gehört, daß die betreffenden Theile, ohne sie zu drücken und fest anzufassen, sogleich nach dem Erlegen, des Thieres herausgenom- men, uiib ohne sie abzuwaschen in ein Papier gewickelt mir bald möglichst, sedenfalls vor dem Ende des zweiten Tages überbracht werden.
Gießen den 1. Dccember 1848.
Bischoff Dr., Professor der Anatomie und Physiologie.
7) _ Frankfurt a. M.
Gesellschaft zum Schutze der A u s- Wanderer nach Nordamerik a, unter specieller Aufsicht der französischen Regierung.
Diese Gesellschaft, welche dem Auswanderer die größte Sicherheit verbunden mit den b i l l i g st e n Preisen darbictet, befördert ihre Reisende nur durch gut gekupferte und zweckmäßig eingerichtete Dreimasterschiffe ersterClasse. DiePaffagicre sind einer Nachforderung niemals unterworfen und eben so wenig verweilen dieselben im Seehafen länger als drei Tage; auch werden solche bis zum Einschiffungsort stets von einem Agenten begleitet, um nöthigen Falles mit Rath und That an Hand zu gehen.
Bei dem großen Zndrang oer Auswanderer für das nächste Frühjahr ist es rathsam, daß Diejenigen, welche im Februar oder März 1849 nach New-York auszuwandern beabsichtigen, sich jetzt schon ihre Plätze sichern, damit sic nicht zu ihrem Nachtheil Zurückbleiben oder bei Schiffsmäklern die Plätze theuer bezahlen müssen.
Die Unterzeichneten schließen gültige und gerichtlich beglaubigte Ueberfahrts - Contracte ab und geben int Uebrigen auf srankirte Briefe nähere Auskunft.
Der Hauptagcnt: Der Agent:
Professor Mayer sen., W. Helm, zu Bockenheim zu Frankfurt a. M. bei Frankfurt a. M. (neue Kräme.)
Zur
Da man beabsichtiget in denjenigen Orten, wo noch keine Agenten für obige Gesellschaft bestehen,


