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Zu vermiethen-

794) Gießen. Die Speicherräume meiner Scheuer sind von Johanni l. I. an, anderweit bil- lig zu vermiethen. I- Gertig,

Sonne, Lit. B. Nr. 51.

756) Gießen. Eine möblirte Stube mit So-- pha, ist zu vermiethen bei

Frau Rentamtmann A m end Canzleiberg Lit. B. Nr. 1.

819) Gießen. Das bisher von Frau Ober- bauräthin Muller bewohnte Logis in meinem Nc- benhause, auf dem Seltersberge ist anderweit zu vermiethen.

Gießen den 30. April 1849.

Dr. H. v. Ritge n.

821) Gießen. Ein Logis, bestehend, in 3 bis 4 Stuben, 1 Eabinet, 1 auch 2 Kammern, Küche, Keller und Holzplatz nebst Mitgebrauch der Waschküche ist zu vermiethen und kann sogleich be­zogen werden bei Ehr. Busch,

im Darmstädter Haus.

817) Gießen. In dem Eckstein'schen Hauö auf dem Seltersberg ist die obere Etage, eine be­queme Familienwohnung, mit oder auch ohne Gar­ten zu vermiethen. Nähere Auskunft ertheilt

F. Kempf, Posthalter.

Vermischte Nachrichten.

825) Gießen. Der Unterzeichnete beabsichtigt, während dieses Sommers eine Reihe von popu­lären Vorlesungen zu halten:

Naturgemälde

der wichtigsten Länder der Erde mit besonderer Berücksichtigung der Pflan­zenwelt, zu welchen derselbe hiermit ergebenst ein- ladet. Dieselben werden Dienstags von 56 Uhr in der kleinen Aula stattfinden. Billets für Ein­zelne zu st. 1, Familienbilletö zu 1 Thlr. sind bei Herrn Bnchhändler Ricker zu erhalten. Anfang: Dienstag den 8. Mai.

Prof. H. Hoffmann.

824) Gießen. Am verflossenen Sonntage, den 29. April hat ein Mann aus dem Schützencorps, der hiesigen Bürgergarde, auf dem Heimwege vom Schiffenberg ein Paar grüngraue lederne Hand­schuhe verloren, um deren gefällige Abgabe an die Expedition dieses Blattes der ehrliche Finder ge­beten wird.

779) Gießen. Ein junger Mensch der die Schuhmacher-Profession lernen will, kann gleich oder um Pfingsten in die Lehre treten bei

P h. Becker.

Weidgasfe Lit. B. Nr. 116.

785) Gießen. Meinen verehrten Gönnern und Bekannten zeige ich hiermit ergebenst an, daß ich das seither mit meinem Bruder Ehr. Schwalb geführte Dachdecker-Geschäft nunmehr auf meine eigene Rechnung fortbetreibe und bitte dcßhalb um geneigten Zuspruch.

Herm. Schwalb, Dachdcckermeister, wohnhaft auf dem Tiefenweg,

Lit. B. Nr. 109.

796) Gießen.

Wohnunfts Veränderung.

Einem verehelichen Publicum zeige ich hier­mit an, daß ich vonr 1. Mai d. I. an meine seitherige Wohnung verlasse und dieselbe in das Haus des Herrn Kaufmann C. Silber- eisen auf dem Seltersweg verlegen werde; wo­bei ich bemerke, daß ich wegen noch nicht voll­ständiger Herrichtung derselben, meinen Laden eine Zeit lang och nicht ausstellen kann, je­doch die von mir seither gefertigten Maaren nach wie vor sortsühre.

Gießen den 26. April 1849.

W. Bosholm, Speuglermeister.

826) Gießen. Am 22. April ist vom Selters- thor bis in den Buschischeu Garten ein weißes Taschentuch mit C. B. gezeichnet, verloren gegangen. Der ehrliche Finder wird ersucht, dasselbe gegen eine angemessene Belohnung au die Erpedition die­ses BlaNeS abgeben zu wollen.

787) Gießen. Meinen verehrten Kunden und Freunden zeige ich hiermit an, daß ich das seither mit meinem Bruder betriebene Geschäft nunmehr auf eigene Rechnung betreibe und bitte um geneigten Zu­spruch.

Gießen den 24. April 1849.

Ehr. Schwalb, Dachdeckermeifter, wohnhaft in der Katharinengasfe,

Lit. C. Nr. 175.

760) Gießen. Es wird ein gesetztes Frauen­zimmer von guter Familie gesucht, welches alle häus­lichen Arbeiten, sowie die Pflege der Kinder mit der Hausfrau, gegen ein anständiges Honorar zu theilen geneigt ist. Wo? sagt die Erped. d. Bltts.