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Edictalladungen.

160) (Gießen). Da über das Vermögen des Jost Weber II., Johannes Sohn zu Crumbach der Concurs erkannt worden ist, so werden alle Gläu­biger desselben aufgefordert, ihre Ansprüche

Montag den 28. Februar l- I.

Vormittags 9 Uhr

bei Strafe des von selbst erfolgenden Ausschlusses von der Masse dahier geltend zu machen.

Gießen den 18. Januar 1848.

Gr. Hess. Stadtgericht. Muhl.

32) (Ulrichstein.) Gegen Georg Fuchs III. von Wohnfeld hat Gr. Hofgericht der Provinz Oberhesfen den Concursproceß erkannt. Es werden daher alle Diejenigen, welche Forderungen irgend einer Art an denselben haben, aufgefordert, solche so gewiß im Termin

den 3. Mär; d. I., Morgens 8 Uhr, dahier anzuzeigen, widrigenfalls sie damit, ohne ein besonderes zu erlassendes Präclusivdecret, von der Masse ausgeschlossen werden.

Ulrichstein den 31. December 1847.

Gr. Hess. Landgericht daselbst. Stammler. Brück.

Besondere Bekanntmachungen.

148) (Gießen.) Da von Großh. Kreisralh der Auftrag zur Aufstellung der 1848r Musterungs­liste eingelangt ist, so werden Diejenigen, welche die Versetzung in das Depot oder einjährige Zurück­stellung ansprechen wollen, benachrichliget, daß die­ses alsbald geschehen kann, jedenfalls vor Abnahme der Musterungsliste geschehen muß, wenn sie ihre Ansprüche nicht verlieren wollen.

Gießen den 24. Januar 1848.

Der Bürgermeister Gg. Reiber.

156) (Gießen.) Die Liste der Conscriptions- pflichtigen deö Jahres 1848 ist an dem Rathhause augehcftet.

Sollte einer der Betbe ligten Ausstellungen ge­gen den Inhalt dieser Liste vorzubringen haben, so muß dicß innerhalb 14 Tagen, von heute an gerech­net, geschehen.

Im Jahr 1828 geborne junge Leute, die etwa nicht in die Liste ausgenommen worden seyn sollten; haben sich zum Eintrag in dieselbe ebenfalls vor Ablauf von 14 Tagen zu melden. Eine deßfall-

sige Unterlassung bat den Nachtheil, daß sie zum Zuerstmarschireu bestimmt werden.

Dann wird auch nochmals zur Kenntniß ge­bracht, daß etwaige Depotansprnche bis zur Abnahme der Ortsliste, welche den 10. Februar l I. erfolgt, angezeigt werden müssen, und daß Verspätungen den Interessenten leicht nachtheilig werden können.

Gießen den 26. Januar 1848.

Der Bürgermeister Gg. Reiber.

159) (Gießen). Der Pfandschein Nr. 7ol5 über einen Ring und einen Kordelschieber von Gold ist angeblich verloren worden; es werden daher Die­jenigen, welche etwa Ansprüche an jenen Schein bilden könnten, aufgefordert, solche innerhalb 14 Tage» dahier anzuzeigen, als sonst das Pfand verabfolgt werden wird.

Gießen, den 26. Januar 1848.

Die Pfandhausverwaltung Bieler. Pfeil.

Versteigerungen.

154) (Gießen.) Die Fertigung einer Pritsche, veranschlagt zu 9 fl. 4*/2 fr., soll Montag den 31. d. M., Morgens 11 Uhr, auf dem Rathhaus ver­steigert werden.

Gießen den 26. Januar 1848.

Der Bürgermeister Gg. Reiber.

51) (Gießen.) Auf freiwilligen Antrag des Wagnermeifters Andreas LooS dahier, sollen dessen ihm zustehende nachfolgende Güterstücke, als: alt neu lDKlftr.

23 s/lä 106 Wiese in den Weiden,

28 5/95 103 Acker an der Broßbrücke,

15 % 50 4 62 Acker auf dem Haddergrabe»,

16 5/434 234 Acker über dem Fabrici'schen Acker auf den Fluthgraben,

18 7/37 1 22 Acker auf dem Läufertsröder Weg,

4 %g 272 Wiese am Gießer Pfad,

4a 3%g 294 Acker am Alienfeld, zwischen den Gärten,

14 41/43 7 1 4 Acker über dem Roth auf die Roth- gärten,

46 4%ä 833 Äcker über dem Schäferbrunnen Montag den 31. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr,

der nochmaligen Versteigerung ausgesetzt werden.

Gießen den 7. Januar 1848.

Der Beigeordnete Rühl.

155) Nachmitt 442,5 E Gänseack liegen, werden.

Gießei

157) Andrer Wirth ii zustehend

Alt.

26

11c

33b

33c 22a

13a 6

7

12a

24

12

11

8

7a

4

15

7

4

5

26

25 25b

7