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./N 03. Sonnabend den 2L. October 1SF4S.
, . ?^"./rschcint wöchentlich zwei Mal: Montag und Sonnabend. Der Pränumerationsbetrag ist für ein halbes Jahr für Ein- yeimrsche 1 st., rur Auswärtige incl. Postaufschlag 1 ff. 6 kr. Auswärts abonnirt man sich bei den zunächst gelegenen löbl. Postämtern. In Glejren ver der Expedition, Canzleiberq Lit. B. Nr. 1. Einrückungsgebühr für den Raum der gespaltenen Corvus-Zeile 2 kr.
^njerate muffen jedesmal an dem Tage vor dem Erscheinen dieses Blattes an die Redaktion gelangt seyn.
A m t l L ch e r Thor l.
Auszug aus dem Gr. Heff. RegierungsblaLte Mr. 37.
von: 7. October 1848.
Inhalt: 1) Verordnung in Bezug auf Forststrafen und auf einige Gegenstände der Forstverwaltung; — 2) Bekanntmachung, die Leseholznutzung in den Großherzogl. Domanial- und Communalwaldungen detr.; — 3) Verordnung, die Watd- streunutznng in den Domanial- uni/ Communalwaldungen betr.; — 4) Verordnung, den Werths- und SchadenS- Ersaß-Tarif bei Forstfreveln betr.; — 5) Dienstentbindung; — 6) Nachtrag zu dem Verzeichnisse der Vorlesungen, «velche auf der Großherzogl. Landes-Universität Gießen im Winterhalbjahre 18"/.° gehalten werden.
Veeoe h re nmg -
tit Bezug auf Forststrafcu und auf einige Gegenstälide der Forstverwalümg.
8llDWJG in. von Gottes Gnade» Großherzog von Hessen n n d b e i R h e i n re. re.
Nachdem Wir die Beschwerden und Wünsche vernommen, welche Uns in Hinsicht des Forst straf- wesenö und der Forstverwaltung vorgetragen worden sind, haben Wir — stets bereit, allen billigen Wünschen entgegenzukommen und diejenigen Erleichterungen zu gewähren, die nad) den Umständen möglich sind, — nad) vorausgegangener Prüfung der Vorschläge, welche von der burd) Unser Ministerium berufenen Commmission gemacht worden sind, auf den Antrag desselben verordnet und verordnen hiermit, wie folgt:
Art. 1.
Wir gestatten vergünstigungsweise, daß Leseholz und alles andere dürre Holz, welches ohne den Gebrauch von Sägen, von Hau- und Schneidewerkzeugen zu gewinnen ist, in Unseren Domauialwal- dmigen unentgeltlich gesammelt werde, soweit es in Traglasten ober mittelst Schiebkarren weggebracht wird.
Zur Ausführung dieser Verwilligung wird Unser Ministerium das Erforderliche anordnen und zugleid) die gegen möglichen Mißbrauch nothwendigen Vorkehrungen treffen.
In den Communalwaldungen soll die Gewinnung des dürren Holzes in gleichem Umfange statt- smden, insofern es nicht die Gemeinden ihrem Interesse angemessener finden, Beschränkungen eintreten zu lassen.
Art. 2.
Um einer Seits möglichen willkülrlichen Beschränkungen bei der Abgabe von Streumitteln thunlichst vorzubeugen, und anderer Seits den Nachtheilen zu begegnen, welche durch eine uitbeschräiikte Benutzung


