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steigend von 500 bis 700 und mehr, und dann wieder abnehmend bis 250 Portionen Suppe täglich vertheilt werden konnten, sondern daß auch noch ein nicht unbedeutender Geldbetrag zur Verfügung deS Vereins übrig blieb.
Auch die Art der Unterstützung hat sich vollkommen bewährt und eS darf behauptet werden, daß, wie die Suppenanstalten überhaupt, so auch die hiesige, nachhaltig dahin gewirkt hat, die Noch deS Winters und Frühjahres im vorigen Jähre dadurch zu lindern, daß sie vielen Familien ein reichliches gesundes Nahrungsmittel gewährte, abgesehen von der dadurch herbeigeführten Ersparniß an Zeit und an Brennstoffen.
Vom 11. Januar bis 15. April 1847 wurden täglich durchschnittlich 700, von da bis Ende Mai etwa 450 und zuletzt bis 3. Juli 250 Portionen Suppe zu 1% Schoppen vertheilt, und reichte eine Summe von 2906 fl. 13% fr. hin, um in beinahe sechs Monaten nahe an 94000 Portionen ober 141,000 Schoppen Suppe, die Portio» im Durchschnitt zu l5/, fr., abgeben zu können.
Hiervon erhielten in den ersten drei Monaten (vom 11. Januar bis 15. April) 120 bedürftige Personen täglich 200 Portionen unentgeltlich. Von da wurde die unentgeltliche Abgabe auf 28 Portionen für 25 Personen beschränkt. Im Ganzen wurden also nahe an 21,000 Portionen an etwa 150 Personen beziehungsweise Familien ohne Vergütung abgegeben.
Die Einnahme des Hülssvereins bestand nach der abgelegten und nach vorläufiger Prüfung richtig befundenen Rechnung in 3348 fl. 26% fr.
Davon waren:
a) freiwillige Beiträge .... 1946 fl. 32 fr.
b) Erlös für verkaufte Suppe . . . 1294 „ 15% „
c) aus sonstigen Quellen, wie besondere Geschenke,
Verkauf von Suppenkarten re. . . . 107 „ 39 „
Summe wie vorher 3348 fl. 26V« fr.
Die Ausgaben betrugen 2906 fl. 13% ft
nämlich:
a) Einrichtung der Küche — soweit solche nicht mit dankenswerlher Bereitwilligkeit von dem Stadtvorstand auf städtische Kosten bewirkt worden war — und Anschaffung von Geschirr rc. 48 fl; 25 fr.
b) Verwaltungskosten im Allgemeinen, Einsammeln
des Geldes rc. 55 „ 44 „
c) Brennmaterial und Holzmacherlohn . . 141 „ 44 „
d) Lohn des Aufsehers und der Köchinnen . 402 „ 9 „
e) Kochbedürfnisse an Kartoffel», Brod, Hülsen-
früchken u. s. w 2258 „ 11% „
Summe wie vorher 2906 st. 13% fr.
Es bleibt also Vorrath 442 fl. 13 fr.
Hiervon wurden bereits im Juli v. I. 350 fl. verzinslich ausgeliehen, der Rest ist baar vorhanden.
Die Rechnung selbst ist auf dem Büreau des Gr. Bürgermeisters zur Einsicht für Jedermann vom 19. d. M. an auf 10 Tage offen gelegt.
In der am 9. d. M. stattgefundenen Hauptversammlung des HülfSvereines — vergl. Anzeigeblatt für die Stadt Gießen v. 1848 Nr. 12 — wurde neben der vorstehenden Veröffentlichung über die Ergebnisse der Verwaltung der Suppenanstalt bezüglich dcs^vben berechneten Vorraths von 442 fl. 13 fr. (mit den inzwischen aufgelaufenen Zinsen 450 fl. in runder Summe) beschlossen: „derselbe sey bei hiesiger Sladtkasse verzinslich anzulegen und sollten die Zinsen zum Kapital geschlagen werden. Bezüglich der Verwaliung und der demnächstigen Bestimmung der Verwendung sollten der Gr. Kreisrath, der Gr. Bürgermeister und die beiden Stadlgeistlichen ersucht werde», darüber zu wächeii, daß nicht nur das Kapital unverletzt erhalten werde, sondern auch die alljährlich zur Sparkasse zu bringenden Zinsen demnächst wieder zum Kapital geschlagen werden.
Von den genanirten Personen soll zu Ende des Jahres 1850 eine Versammlung der alsdann noch lebende» Mitglieder des Hülssvereins veranlaßt werden, welche dann zu beschließen haben, ob daö Kapital noch weiter verzinslich angelegt bleiben, oder irgendwie verwendet werden oder eine stiftuNgSmäßige Gestattung erhalten solle.
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