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fried Scherer Ansprüche zu bilden glauben, anfge- fordert, im Termine

Montag den 5. Juni d. I., Vormittags 9 Uhr, zu erscheinen, und ihre Ansprüche geltend zu machen. In diesem Termine soll die Güte versucht, und im Falle deö Zustandekommens eines Vergleichs wird es so angesehen, als hätten sich die nicht erschienenen Gläubiger dem Beschlüsse der Mehrheit der Erschie­nenen angeschlossen.

Gießen den 2. Mai 1848.

Gr. Hess. Stadtgericht. Muhl. Haberkorn.

903) Ehringshausen. Nach dem Hnpo- thekenbuche zu Biskirchen haben die Eheleute Hein­rich Weber und Anna Maria, gcborne Ambrosius daselbst dem Posthalter Trapp zu Wetzlar für ein Darlehn von 55 Thaler 16 Sgr. 8 Pf. am 13. October 1835 an 8 Grundstücken eine Hypothek bestellt.

Die Schuldner behaupten aber, dieses Dar­lehn zurückgezahlt, und die Schuldurkunde verloren zu haben, und es werden daher diejenigen, welche Ansprüche auf die fragliche Hypothek zu haben ver­meinen, aufgefordert, diese Ansprüche binnen 3 Monaten dahier geltend zu machen, widrigenfalls die erwähnte Hypothek als aufgehoben betrachtet und in dem Hypothekenbuche gelöscht werden soll.

Ehringshausen den 5. Mai 1848.

Königl. Gerichts-Commission.

Stephan. Bott.

Besondere Bekanntmachungen.

877) Gießen.

Die Musterung und Loosziehung für das Jahr 1848.

Wegen der diesjährigen Musterung und Loos­ziehung werden die Conscriptionspflichiigen auf die kreisräthliche Bekanntmachung vom 6. d. M. 38. des hiesigen Anzeigeblattö mit dem Bemerken ver­wiesen, daß wenn sie noch irgend einer Verstän­digung bedürfen, diese hier erthellt werden soll.

Gießen den 10. Mai 1848.

Der Bürgermeister Gg. Reiber.

900) Gießen. Alle Diejenigen, welche Sand und Lehm aus den städtischen Gruben abfahren wollen, haben zuvor die deßfallsigen Scheine bei dem Thorschreiber einzulösen, wobei bemerkt wird, daß die Scheine nur für den Tag, worauf dieselben ausgestellt, gültig sind und auf Verlangen den Flur­

schützen und sonstigen Aufsehern vorgezeigt werden müssen.

Gießen den 12. Mai 1848.

Der Bürgermeister Gg. Reiber.

901) Gießen. Der weiße Sand, welcher im Gießer Stadtwald, ganz nahe der Licherstraße ge­genüber gegraben wird, wird nur gegen Anweisungen, welche vom Gr. Revierförster, Herrn Professor Dr. Zimmer ausgestellt werden, verabfolgt, welches hier­mit zur östentlichen Kenntniß gebracht wird.

Gießen den 12. Mai 1848.

Der Bürgermeister Gg. Reiber.

878) Gießen. Das im Monat März d. I. fällig gewesene Iste Ziel Communal-Steuer ist bin­nen 14 Tagen zur hiesigen Stadtkasse zu bezahlen, Gießen am 10. Mai 1848.

Der Stadtrechner Enders.

Versteigerungen.

894) Gießen. Die auf den Schoor-, Wieseck« und Chausseeböschungen befindlichen GraSnutzungen sollen Donnerstag den 18 d. M., Morgens 10 Uhr, auf hiesigem Rathhause versteigert werden.

Gießen den 12. Mai 1848.

Der Bürgermeister Gg. Reiber.

854) Gießen. Das durch die Anlage deS Schiffenbergerwegs entbehrlich gewordene Gelände, welches links desselben in der Nähe des zweiten Durchlasses gelegen ist, enthaltend 278,34 sJKlftr. oder 82 Nlh. 5 Sch. soll

Montag den 15. d. M., Vormittags 10 Uhr, auf hiesigem Nachhalls nochmals, und mit dem Bemerken versteigert werden, daß der Zuschlag un- wiederruflich erfolgt.

Gießen den 8. Mai 1848.

Der Bürgermeister Gg. Reiber.

905) Marburg.

H o l z v er st e i g e r u n g. Dienstag den 30. d. M., so« folgendes in den v. Milchlingschen Forstrevieren Ober- und Niederseilbach, Baum und Aspenstrauch bei Teris geschlagenes Gehölze, als: