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Etlichem Kaufbrief vom 17. Januar 1829 diese Forderungen gezahlt werden mußten.
Anton Müller und dessen Frau, geb. Zimmermann, sind vor längerer Zeit ohne ein Testament errichtet zu haben, gestorbei). Die Verklagten, welche die Erbschaft ihrer Aeltern durch die von dem Landgerichte abgegebene Erklärung, Erben sein zu wollen, angetreten haben, sind nach den dargestellten Verhältnissen schuldig, mir Behufs der Löschung eine Quittung über den Empfang der erwähnten Summen auszustellen. Zu einer solchen Quittung kann ich jedoch auf außergerichtlichem Wege nicht gelangen, weil die Verklagten ausweislich der Aul. 2. abwesend sind, und ihr Aufenthaltsort nicht auszumachen steht.
Ich trage deßhalb darauf an, die Verklagten zu verurtheilen, mir eine Quittung über den Empfang der erwähnten Kaufgelder auszustellen, und die Prozeßkosten zu ersetzen, auch die Verklagten durch öffentliche Blätter zur Beantwortung dieser Klage vorzuladen.
Meinen Anwalt legitimirt Anlage 3. hierüber. G ö d d ä u s.
h. 1.
470) (Gießen.) Die Arbeiten zur Vollendung des Schiffenberger Wegs vom Buschischen Garten bis an den langen Steg, sollen mit Anfang des nächsten Monats beginnen, wodurch der Weg abgesperrt werden muß. Ich mache hierauf jetzt' schon aufmerksam, damit Diejenigen, welche Oeconomie- oder sonstige Fahrten zu besorgen haben, ihre Einrichtung darnach treffen wollen.
Gießen den 11. März 1848.
Der Bürgermeister Gg. Reiber.
458) (Gießen.) Der Pfandschein Z772 über eine Cylindcruhr, eine Damenuhr, eine Hals- und eine Weftenkette von Gold und zwei silberne Repetiruhren, ist angeblich verloren worden. ES wollen daher Diejenigen, welche etwa Ansprüche an jenen Schein bilden könnten, solche innerhalb 8 Tagen dahier zur Anzeige bringen, als sonst das Pfand an den Verpfänder ohne Weiteres verabfolgt werden wird.
Gießen den 4, März 1848.
Die Pfandhausverwaltung.
Bieler. Pfeil.
Versteigerungen.
482) (Gießen.) Donnerstag den 16. d. M., Nachmittags 2 Uhr,
sollen in dem Oßwald'schen Garten Stubcnthüren mit Beschlag, Futter und Bekleidung, Fenster mit
Futter, Fensterläden, Ocfen, ein eisernes Garten- thor, Fußböden, Lamperien u. dgl. an die Meistbietenden versteigert werden.
Gießen den 13. März 1848.
Der Bürgermeister Gg. Reiber.
484) (Großenlinden.) Dienstag den 21. März, Morgens 9 Uhr,
sollen in dem Großenlinder Gemeindewald, 337 Stecken Stock-Weichholz, und
4,835 Stück Weichholzwellen
in dem Distrikt Spengel versteigert werden.
Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird bis Johanni d. I. geborgt.
Großenlinden am 10. März 1848.
Der Bürgermeister Menges.
272) (Grünberg.) Samstag den 18. März, Nachmittags 4 Uhr.
.soll auf dem hiesigen Räthhause die dem Ziegler Daniel Seipp dahier zustehende Ziegelhütte, bestehend in einem Wohnhaus, einer Scheuer, einem Trockenbau, einem Schoppen, einem Ziegelbrennofen- bau und einem Stall mit Schoppen nebst 7631 Klafter Wiesen und Aecker, unter den im Termin näher bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich meistbietend versteigert werden; wobei bemerkt wird, daß die Gebäulichkeiten, sowie ein Theil der Grundstücke Erblehn der Stadt Grünberg sind, Grünberg den 2. Februar 1848.
In Auftrag
Gr. Hess. Landgerichts.
Der Bürgermeister Henricy.
460) (Albach). Donnerstag den 16. März,
, Morgens 10 Uhr,
sollen auf der Bürgermeisterei zu Albach nachstehende Arbeiten öffentlich an die Wenigstfordernden, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen versteigert werden:
1) Herstellung einer Strecke Vicinalwcgs
nach Burkhardsfelden, veranschl. zu 20 st.
2) Ehausstrung einer Strecke VicinalwegS
nach Oppenrod, veranschlagt zu 257 „
3) Fertigung eines Durchlasses n 27 « Albach den 8. März 1848.
Der Bürgermeister Schäfer.
465) (Steinbach.) Freitag den 17. März, Mittags 12 Uhr,


