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Becrdigte. Den 8. Mai. Johannes Steinberger, Bürger und Wagnermeister dahier, alt 58 I. 9 M. 18 T., gestorben den 6. Mai. , ,
Den 9. Mai. Johannette Marie Elisabethe Walz, des hiesigen Bürgers und Satilermeisters, Georg Philipp Andreas Walz, Ehefrau, geborne Fricbel, alt 59 3. 23 T, gestorben den 7. Mai.
Die Pfarrgeschäfle in der nächsten Woche besorgt Kirchenrath Dr. Engel.
Israelitische Gemeinde.
Geboren. Den 13. April. Dem Bürger und Buch- bindermeister, Isaak Rothenberg, ein Sohn, 3»lins.
Den 25. April Dem Bürger und Kaufmann, Ferdinand Meper, eine Tochter, Emma.
Beerdigt. Den 27. April. Der Bürger und Fruchthändler, Levi Cahn, alt 40 I. 3 M., gestorben den 28. April
Angekommene und abgereiste Fremden vom 10. bis 11. Mai 1848.
In den Gasthäusern. Im Prinz Carl: Hr. Finger, Kfm. v. Crcfeld Hr.
Günther, Geschäftsm. v. Friedberg. Hr. Rausch, Spedit. v. Großeneichen. Hrn. Kfl. Groß u. Klatt v Frankfurt. Hrn Oecon. Hörr u. Laux v. Collmar. Hr. Köhler, Pfarr. v Lirfeld. Hr. Doht, Geschäftsm. v. Dautphe. Hr. Seeger, Oecon. v. Vilbel.
Im Einhorn: Hr. Konder, Kfm. v. Worms Fr. Bon- gaptp m. Fam. u. Bedien, v. Paris. Hr. Fleckhammer, Fabrik, v Dürkheim. Hr. Freiherr v. Lothringenburg in. Bedien., Gener.-Maf. u. Hr. Seyfort, Adjut v. Wien. Hr. Lichtenhammer, Verwalt, v. Siegen Frls. v Huthcwill, v. Bockfelden u. Litzentruß v. Constanz. Hr. Lanzinns.Beninga, Kammerhr. a. Ostfriesland. Hr. «treng, Cand. phil. v. Frankfurt. Fr. Wilhelmy, Oberlehr v. Constanz Hr. Berthold, Ingen. v. Liebenau. Hr. Stakemann, Kfm. v. Baltimore. Hr. Bernheimer, Apvth. v. Eupen.
im Kappen: Hr. Cramer, Kfm. v. Elberfeld. Hr. Förster, Dachdeck. u. Hr. Plitt, Kfm. v. Gladenbach. Hr. Mohr, Stud v. Offenvach. Hrn. Kfl. Schneider v. Cassel u Ambron v. Münden. Hr. Beringer, Fabrik, v Offenbach. Hrn. Kfl. Strauß v. Amöneburg u. Zeppenfeld t>. Altcndorn. Hr. Mai, Stud. v. Coblenz. Hr. Günther, Oberfin-R. v. Darmstadt. Hr. Bersch, Dr. jur. v. Marburg. Hr. Fischer, Kfm. v. Düsseldorf.
Im Darmstaedter Haus : Hr. Schneider , Geschäftsm. v. Rosenthal. Fr. Weisensee v. Niederroßbach. Hr. Schmitt, Geschäftsm. v. Mornshausen. Hrn. Handelst Engel v. Ebersgöns, Eschle v Fortwangen u. Berger v. Freienseen.
Im Stern: Hr. Engelberg, 'Färb. v. Marburg. Hr. Schäfer, Privatm. v. Ammenhausen. Hr. Franck, Fuhrm. v. Marburg.
In der Kose: Jungfer Gail v. Naunheim. Hr. Buß, Barb v. Butzbach. Hr. Seidel, Seifensied. v. Auerbach. Hr. Beck, Schneid, v. Grünberg.
In den Privathäusern.
Bei Hrn. Superint. Simon: Hr. Briegleb, Pfarr. v. Altenschlirf.
M i s e e l l e sr.
Landwirthschaftliches.
Kultur-Verfahren des Dr. I. F. Klotzsch, um die Kartoffeln gegen Krankheiten zu schützen.
Die Kartoffelpflanze, welche den jährigen Gewächsen beigezählt werden muß, repräscntirt in dem Kar- toffelknollen, der sich auS dem Stengel entwickelt, den perenmrenden Theil einer Pflanze.
Während nämlich die Dauer ihrer Entwickelung den jährigen Gewächsen analog ist, stimmen ihre Functionen genau mit denen dicotyler Sträucher und Bäume überein.
Sie unterscheidet sich dadurch von allen in Europa für ökonomische Zwecke cultivirten Gewächsen und kann nur mit den Saleppflanzen, die bei uns unter der Benennung Knabenkraut, Kukuköblumen oder Ragwurz aus der Tribus Ophrydcae der natürlichen Ordnung Orchideae bekannt sind, deren Kultur uns noch bevorsteht, verglichen werden.
Beide Knollen gehören zur Kategorie der Nahrungspflauzen und haben mit einander gemein, daß in den Zellen der Knollen Stärkemehlkörner und mehr oder weniger stickstoffhaltige: Schleim aufgespeichert werden; die Zellenwände selbst aber die merkwürdige Eigenthümlichkeit besitzen, durch Kochen
mit Wasser gallertartig aufzuquellen und dadurch leicht verdaulich zu werden.
Während jedoch der Saleppknollen stets nur eine KnoSpe oder einen Keim zeigt, entwickelt der Kartoffelknollen deren mehrere, häufig sogar viele.
Die Kartoffelpflanze hat es mit allen jährigen Gewächsen gemein, ihr Hauptbestreben dahin zu richten, Blüiheu und Früchte zu entwickeln. Sie hat es ebenfalls mit den übrigen jährigen Gewächsen gemein, diese Entwickelungsperiode je nach der Beschränktheit ihres Wurzelvermögens abzukürzen, sowie sie dieselbe durch ein vermehrtes Wurzelvermögen zu verlängern im Stande ist.
Wir sehen in der Natur, daß Pflanzen mit geringem Wurzelvermögen ein schwächliches, oft küük- mecliches Ansehen haben, dabei aber früher zur Blüche und Fruchtreife, als kräftigere, mit stärkerem Wur- zelvermögen begabte Eremplare gelangen.
An den ausdauernden Gewächsen nun gewahren wir ein zweites Streben, das darin besteht, Nahrungsstoffe zur Consumtion der Pflanze zu bereiten und dieselben zu rcserviren.
Die Bereitung dieser Nahrungsstoffe geschieht durch die physiologische Thätigkeit der Blätter unter Einfluß der Wurzeln.


