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anzumelden, als sonsten sein Vermögen als Erb­schaftsmasse behandelt werden wird.

In Gleicher Weise haben b ejenigen, die etwa außer der Wiltwe Kaiser, Ansprüche zu machen ge­denken, bei Vermeidung der Nichtbeachtung binnen 3 Monaten solche anzuwigen.

Hungen am 4 Juli 1848.

Gr. Hess. Fürst!. SolmS-Braunfelsisches Landgericht.

H o f m a n n.

Besondere Bekanntmachungen.

1370) Frankfurt. Die Schuldner des zah­lungsunfähigen hiesigen israelitischen Bürgers und Handelsmanns Pincus Blum, Inhabers der hie­sigen Handlung P. I. Blum, werden anvurch aufgefordert, die schuldigen Beträge, bei Vermei­dung nochmaliger Zahlung an Niemanden, als den bestellten Massecurator, Herrn Dr. Neukirch, zu entrichten.

Frankfurt a. M., den 12. Mai 1848.

Stadt-Gericht.

Dr Evsen, lr Secretair.

1385) Gießen. Für diejenigen, welchen die Addresse an Se. Königl Hoheit den Großherzog noch nicht zugekommen und dieselbe zu unterzeichnen wünschen, dient zur Nachricht, daß solche nächsten Donnerstag den 13. d. M. auf hiesigem Rathhaus offen liegt.

Gießen den 10. Juli 1848.

Der Bürgermeister Gg. Reiber.

1387) Gießen. Auf Veranlassung der Steuer­behörde werden die hiesigen Einwohner darauf auf­merksam gemacht, daß das Gesetz wegen der Jagd­waffenpässe noch in voller Wirksamkeit besteht und daß Uebertretungen dagegen vor wie nach zur An­zeige gebracht und bestraft werden müssen. Da­her von Zuwiderhandlungen gegen jenes Gesetz im Interesse der hiesigen Einwohner hierdurch dringend abgemahnt wird.

Gießen den 10. Juli 1848.

Der Bürgermeister Gg. Reiber.

1359) Gießen. Man ersucht alle diejenigen, welche von den der Stadt gehörenden und seither zum Wachedienst und Erercieren vom Rathhaus abgeholten Gewehre noch besitzen, unfehlbar in den ersten Tagen auf das Bürgermeisterei-Büreau abzu­liefern.

Gießen den 6- Juli 1848.

Der Bürgermeister Gg. Reiber.

Versteigerungen.

1386) Gießen.

Arbeitsversteigerung bei der Stadt Gießen.

Mittwock den 12. d. M., Vormittags 10 Uhr, soll für 20 fl. Hand- und Fuhrenarbeit an den Wcnigstforderuden vergeben werden.

Gießen den 10. Juli 1848.

Der Bürgermeister Gg. Reiber.

1388) Gießen.

Holzv ersteigerung z u Gießen.

Samstag den 22. Juli l. I., Vormittags 11 Uhr, soll auf dem hiesigen Rathhause das im Fernewald, Distrikt Bruderwinter und Strangswiese aufgear­beitete Windfallholz, und zwar

1V4 Stecken Eichen-Stockholz,

50 Wellen » Reisholz,

14%. Stecken Fichten-Stockholz,

375 Wellen u Reisholz,

2% Stecken Kicfern-Scheidholz,

8% // Prügelholz,

4 » Stockholz,

275 Wellen n Reisholz,

2% Stecken Aspen-Prügelholz,

4 n Stvckholz,

150 Wellen u Reisholz,

24 Fichtenstämme von 276 Cbkß.,

72 ii Stangen n 409

50 Dorn-Wellen

öffentlich versteigert werden, und ist Forstschüh Dern zu Annerod angewiesen, das Holz den Steigliebhabern auf Verlangen vorher an Ort und Stelle zu zeigen.

Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zah­lungsfrist bis 1. October d. I. gestattet.

Die Herren Bürgermeister der gelegenen Orte werden ersucht, dieö in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen.

Gießen am 10. Juli 1848.

Der Bürgermeister Gg. Reiber.

1384) Die Kornernte von unserm Acker am Krofdorfer Weg an der städtischen Lehmgrube, ge­legen, soll Donnerstag den 13. d. M. Nachmittags 7 Uhr an Ort und Stelle dem Meistgebote ausge­setzt und der Zuschlag gleich ertheilt werden.

L. Keßler u. Comp.