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Die Frequenz der ambulatorischen Klinik war in dem verflossenen Jahre etwa die dreifache der stationairen, so daß also etwa 1800—2000 Kranke in ihr zur Behandlung kamen. In dem nunmehr begonnenen Jahre wird die am- bule.lonsche Klinik durch die Verbindung mit der städtischen Armenpraxis, eine noch weitere Ausdehnung und einen noch höheren Werth erlangen. —
Aus dem Vorstehenden ergiebt sich 1) daß die akademischen klinischen Anstalten während des letzten Jahres eine bedeutende Vermehrung der Unterrichts-Mittel erfahren haben,
indem die AM der stationair behandelten Kranken sich gegen die früheren Jahre um das doppelte vermehrt hat, und über- dieß, durch die Uebernahme der kranken Stadt-Armen eine bisher fehlende Gelegenheit gegeben wurde, die Studirenden unmittelbar in die Praxis einzuführ.n, 2) daß durch billigere Bedingungen, unter welchen das akademische Hospital Kranke aufnimmt, selbst wenig Bemittelten und ärmeren Gemeinden, welche für erkrankte Arme zu sorgen haben, die Benützung des Hospitals sehr erleichtert worden ist.
Wernher. Dr. Vogel.
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i Gießen den 1. Januar
Grün berg den 1. Januar
Hungen den 1. Januar
Büdingen ben 1. Januar
Ridda den 1. Januar
Friedberg den 1. Januar
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Gießen den 1. Januar
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1 „ Leberwurst .
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1 „ Blutwurst .
1 „ gern. Wurst
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1 „ Schinken . .
1 „ Dörrfleisch .
1 „ Rindsfett .
1 „ Hammelsfett
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NB. Di- Zugäben zum Fleisch dürfen nur in solchem von derselben Gattung bestehen, und zwar auf 10 Pfd. nicht mehr als anderthalb Pfund-e. nach Proportion, welches auf.l Pfd. nicht rollig S Loth ausmacht. Köpfe, Füße, Geraub, wie auch die ganz blutigen und nicht genlepbareu stucke »vm Hals sind von der Zugabe gänzlich ausgc,chlos,en. '
______ Fruchtpreise
Fruchtgattung.
Gießen
3l. Dezbr.
Hrüuberg I Hungen | FriedberAi i. JanuarI31. Sejbr.|3i. Dezbr.l
Büdingen 25.Dezbr
Lauterbach 1
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Darmstadt 1. Jan.
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1.23. Dezbr.
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Wetzlar 31. Dezbr. Scheffel
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(Hierzu eine Beilage.)


