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Bekanntmachung.
Nachdem mit dem 1. Januar k. I. die Frankfurt-Casseler Schnellreitpost eingezogen und in Folge dessen die Versendung der Correspondenz nach Frankfurt und Darmstadt, sowie nach Hannover, Bremen und Hamburg Mittags 12 llhr cessiren wird, so benachrichtigt man daö correspondirende Publicum von dieser Abänderung mit dem Bemerken, daß sich die Ankunft- und Abgängszeiten der Briefposten nach Frankfurt und Cassel in nachstehender Weise vom 1. k. Mts. an feststellen:
Nach und von Darmstadt und Frankfurt
Morgens 7 Uhr, Morgens 10 Uhr, Abends 9% Uhr, Morgens 4 Uhr, Mittags 4 Uhr, Abends 6 Uhr.
Nach und von Cassel, Hannover, Bremen und Hambura:
Morgens 4 Uhr, Abends 57, Uhr, Morgens 7 Uhr, Abends 9 7, Uhr.
Gießen den 30. December 1847.
Großh. Hess. Postamt.
I. B. d. P.
S ch ö n. '
Versteigerungen von Behörden.
11) Holzversteigerung.
Freitag den 7. Januar 1848, sollen int Gr. Domanialwald des Reviers Schiffenberg, District Rabenpfuhl, nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werden:
5 Stecken Birken-Scheitholz,
15 72 u „ Prügelholz,
574 ii Nadel-Prügelholz,
119 „ Eichen-Stockholz,
14 u Birken-Stockholz,
4 „ Nadelholz,
6247 Wellen Eicben-Reisholz,
815 u Birken-Reisbolz,
525 ii Nadel-Reisholz,
134 Eichen-Stäinme — 750 Cubikfuß,
72 Birken- „ = 321 „
13 Nadelholz- „ =: 215 „
145 E'chen-S taugen = 285 „
30 Birken- ,, —72 „
7 Nadelholz- „ — 22 „
Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Johanni 1848 gestattet. Die Zusammenkunft ist int Rabenpfuhl Morgens 9 Uhr.
Gießen den 29. December 1847.
Der Gr. Hess. Revierförster des Reviers Schiffenberg.
Dr. D r a u d t.
2376) Freitag den 7. Januar 1848 Nachmittags 2 Uhr,
sollen auf dem hiesigen Rathhause, ein großer Blasbalg, ein Ambos, ein Sperrhaken, ein Schraubstock, alles in gutem Zustande, öffentlich meistbietend versteigert werden.
Gießen den 21. December 1847.
Der Beigeordnete R ii h l.
Privat-Versteigerung.
23) Montag den 10. d. M., Abends 7 Uhr, sollen in der Wohnung des Herrn Gemeinderath L. Herbert dahier, die Häute von dem im Jahre 1848 geschlachteten oder gefallenen Vieh von der Vieh-Affecuranz-Gesellschaft öffentlich versteigert werden.
Gießen den 1. Januar 1848.
B. Vogt.
Feilgeboten.
20) Ein kleines Wohnhaus mit Stall und Miststätte ist aus freier Hand zu verkaufen. Die Erped. d. Bltts. sagt wo.
Zu vermiethen.
22) Eine Familienwohnung ist zu vermtethen und bis den 1. März beziehbar bei
Georg Wittich.
Vermischte Nachrichten.
21) Unterzeichneter wohnt jetzt in seinem, in der Löwengasse von Heinrich Eif's Wittwe erkauften Hause. B. Lang, Schlossermcister.
19) Zum Frankfurter Journal kann noch ein Mitleser angenommen werden. Näheres in der Expedition d. Bltts.
(Hierzu eine Beilage.)


