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Nach höchster Verfügung vom 23. November 1847 soll in denjenigen Orten, wo daS Eindecken der Dächer mit Ziegeln seither theilS von den Dachdeckern, theils von den Maurern oder von den letzteren allein geschehen ist, eS denjenigen Maurern, welche bereits concessionirt und ctablirt sind, auch ferner­hin ohne daß sie sich noch einer Prüfung zu unterwerfen haben gestattet seyn, Ziegeldächer zu fertigen; die von nun an erst zu patentisirenden Maurer aber sollen sich nur dann mit dem Decken von Dächern mit Ziegeln an den besagten Orten befassen dürfen, wenn sie über ihre Fähigkeit zur Aus­übung dieses besonderen TheilS des Dachdeckerhandwerks eine Prüfung bei dem betreffenden Kreisbaurneister bestanden haben. Schließlich mache ich Sie noch auf den $. 35 der Verordnung vom 1. December 1827 aufmerksam, wonach Sie verpflichtet sind, darüber zu wachen, daß Niemand in Ihren Gemeinden ein Gewerbe betreibt, ohne daS erforderliche Patent dazu erlangt zu haben, und verbunden, die Contra« »erneuten dem Steuer-Commissär des Bezirks anzuzeigen.

Hirsch.

Oeffentliche Bekanntmachung.

Die Kleinkiuderschule haben ferner mit einer

1) Balser, Hofgerichts-Secretär;

2) Dr. Balser, praet. Arzt;

3) Dr. Bansa, HofgcrichtS-Advokat;

4) Dr. Birnbaum, Kanzler;

5) Dr. Ettling, Reallehrer;

6) Klingelhöffer, Criminalrichter;

7) Knorr, Geheime Rath;

8) von Krug, OberappellationSrath;

9) von Krug, Hofg.-See.-Aeeessist;

milden Gabe bedacht:

10) Dr. Mettenheimer, Apotheker:

11) Dr. Rumpf, Gymnasiallehrer;

12) Dr. Scharpff, Professor;

13) Dr. Schaum, Gvmnasiallehrer;

14) von Schmalkalder, Hofgerichtörath;

15) Dr. Sundheim, StadtsyndicuS;

16) Dr. Trygophorus, Universitäts-Richter;

17) Dr. Wetter, Professor;

18) Witte, Apotheker.

Versteigerungen von Behörden.

2381) Mittwoch den 5. Januar 1848, Nachmittags 2 Uhr,

und an den folgenden Tagen zu derselben Stunde, sollen in dem Hause des Marcuö Arnstein in der Sonne, verschiedene Ellenwaaren, insbesondere Tibet, Orleans, Barchentw., verschiedene Mobilien, Bett- und Weißzeug, gegen baare Zahlung ver­steigert werden.

Gießen den 21. December 1847.

Gr. Hess. Stadtgericht Muhl. Haberkorn.

11) Holzvcrstcigerung.

Freitag den 7. Januar 1848, sollen im Gr. Domanialwald deS Reviers Schiffen« berg, Distriet Rabenpfuhl, nachverzeichuete Holz­sortimente versteigert werden:

5 Stecken Birken-Scheitholz,

15% H Prügelholz,

5% u Nadel-Prügelholz,

119 u Eichen-Stockholz,

14 // Birken-Stockholz,

4 ii Nadelholz,

6247 Wellen Eichen-Ret'Sholz,

815 ii Birken-ReiSholz,

525 * Nadel-ReiSholz,

134 Eichen-Stämme 750 Cubikfuß, 72 Birken- = 321

13 Nadelholz- 215

145 Eichen-Stangen 285 «

30 Birken- » 72

7 Nadelholz- n 22 u

Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zah­lungsfrist bis Johanni 1848 gestattet. Die Zu­sammenkunft ist im Rabenpfuhl Morgens 9 Uhr.

Gießen den 29. December 1847.

Der Gr. Hess. Revierförster deS Reviers Schiffenberg.

Dr. D r a u d t.

12) Montag den 3 Januar 1848, Vormittags 9 Uhr, sollen folgende Holzsortimeute, nehmlich:

2 Stecken Bucheu-Prügelholz,

40 ii Eichen - und Kiefern« Scheit- und

Prüqelholz,

2 ii Buchen-Stockholz,

24% u Eichen« und Kiefern-Stockholz,

350 Stück Buchen - und

800 H Eichen- und Kiefern-Reisholzwellen,

sodann

50 ii Kiefern - Bauholz-Stäiume und

750 Ktefern-Baum« und Bohnenstangen,

in den Gemeindewaldungen zu LanggönS, Distriet Jungenmark, Neuwiese und Jungendolz, öffentlich