Ausgabe 
27.11.1847
 
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die Stunden von 1012 bestimmt sind. Die Kranken haben sich, der Regel nach, bei den in dem akademischen Hospitale wohnenden Assistenz -Aerzten zu melden, welche die nöthigen Aufzeichnungen vor­nehmen und demjenigen von uns, in dessen Funktionen die Behandlung des Krankheitsfalles gehört, als­baldige Anzeige machen werden.

Gießen de» 19. November 1847.

Die Direktoren des akademischen Hospitals daselbst.

Dr. Wernher. Dr. Vogel.

Gefundene Gegenstände.

Ein Paar Handschuhe, eine Arbeitstasche und ein Kaputzrock sind gefunden und auf Gr. Polizeibnreau dahier abgegeben worden.

Gießen am 25. November 1847.

Besondere Bekanntmachungen.

2207) Der Pfandschein M. 7332 über einen Oberrvck (Paletot), ist angeblich verloren worden. Da nun der Verpfänder denselben einlösen will; so werden diejenigen, welche etwa Ansprüche an jenen Schein bilden könnten, aufgefordert, solche innerhalb 8 Tagen dahier zur Anzeige zu bringen, als sonst das Pfand ohne Weiteres verabfolgt wird.

Gießen den 24. November 1847.

Die Pfandhausverwaltung. Bieler. Pfeil.

1960) Main-Weser-Eisenbahn.

Handarbeiter

Bei den Erdarbeiten in der Section Butzbach finden Handarbeiter an mehreren Stellen dauernde Beschäftigung mit einem Verdienste von gegen 50 Kreuzern in der Regel. An dem Einschnitte im Gambacher Wald ist eine Barracke mit Schlafstät­ten und einer Speiseanstalt zur Benutzung für Fremde errichtet.

Butzbach den 15. Octbr. 1847.

Der Gr. Hess. Sections-Jngenieur der Section Butzbach.

M e V e r.

2192) Da der Pfandschein Nr. ,9840 über einen grünen Oberrock, abhanden gekommen seyn soll, so sind etwa von Dritten darauf zu begrün­dende Ansprüche, innerhalb 14 Tagen, bei der Verwaltung geltend zu machen, als sonst der Aus­lösung des Pfandes kein Hinderniß im Wege steht.

Gießen den 22. November 1847.

Die Pfandhausverwaltung Bieler. Pfeil.

Versteigerungen.

1802) Montag den 29. November l. Z., Nachmittags 2 Uhr,

sollen nachstehende Immobilien des Zoh. Earl Rinn, Schuhmachers dahier,

Vio» 23,7 LWlstr. Haus nebst Grund auf dem Reichensand neben Ludwig Becker,

470/4 neu I/103a. 13 fstKlstr. Grabgarten daselbst, l9/s neu 7/123 96 lDKlftr. Acker zwischen dem

Gleiberger- und kleinen Grasweg,

1 neu 2%i 141 lUKlstr. Acker aus der Weißerde,

% neu s%6 lDKlst. Acker, die Eichgär­ten, unter den neuen Eichen, zwischen der mittelsten und Waldgasse,

auf dahiesigem Rathhause an den Meistbietenden versteigert werden.

Gießen den 10. Sept. 1847.

Großh. Hess. Stadtgericht. Muhl. Dr. Zimmermann.

2198) Die Lieferung von 68% Ellen grau wol­lenen Tuches und 1% Ellen hellblau wollenen Tu­ches, zur Anfertigung der Mäntel für die Nachtwache, soll im Soumisttonswege vergeben werden. Man fordert deßhalb diejenigen, welche die Lieferung übernehmen wollen auf, ihre Muster nebst Preis verschlossen auf der Bürgermeisterei bis Ende dieses Monats abzugeben, und wird dabei bemerkt, daß das grau wollene Tuch per Elle nicht über 1 fl. 50 kr. und das hellblaue Tuch nicht über 3 fl. 10 kr. kommen darf.

Gießen den 22. November 1847.

Der Bürgermeister Gg. Reiber.

2196) Eine Partie Zwetschenbäuine, welche cheilweise noch zum Versetzen geeignet sind, sollen