Ausgabe 
27.2.1847
 
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Im Darmstaedter Haus: Hk. Engel, HaNdklsM. V. Ebersgöns. Hrn. Geschäfts! Schäfer u. Hinckel v Rennerte­hausen, Arnold v. Rütingshausen, Dattenfeld ». Niederesch- bach, Theis v. Roßberg, Köster v. Holzhansen, Lerch v. Obergleen, Fap v. Holzhaufen, Stey v. Roßberg, Burkhardt v. Reifenberg, Müller v. Kirchgöns u Rehbein v. Franken­hain. Hr. Dietz, Dachdeck. v. Offenbach. Jungfer Hofmann v. Reiskirchen. Hrn. Geschäfts!. Guntrum v. Selters, Saal- bcrg v. Vöhl, Jäger v. Felda u. Schäfer v. Gleiberg. Hr. Drullinann, Fuhrm. v. Wetzlar. Hrn. Geschästsl. Wolf v. Bieber, Schuler v Grünberg, Müller v. Gro.karben, Rein­hard v Kleinkarben, Schulze v. Transscld u. Becker v. Straßburg Hr. Feidner, Schneid v. llthofen. Hr. Derr- beck, Geschäftsm. v Lasphe. Hrn Buchb. Draulwein v Berlin u. Hörmann v Lohcnsen. Hr. Reiß, Handelsm. v. Frankfurt.

In der Sonne; Hr. Funck, Handelsm v. Sellnrod. Hr. Wagner, Handelsm. v. Beuern. Hr Bachmann, Ge- schäftsm. v Wettsaaßen. Fr. Isenberg v. Gedern. Hrn. Han­delst. Steinbach v. Germenrod u. Schäfer v. Unterwiddersheim.

In der Rose; Hr. Reiß, Handelslm. u. Hr. Appel, Geschäftsm. v. Ulrichstein. Hr. Horn, Schneid, v. Steinbach. Hr. Spengler, Geschäftsm. v. Echzell. Hr. Stammler, Kelln, v Oberhof. Hrn. Geschästsl. Achenbach v. Hattenrod, Modr it. Becker v. Niederohmen, Paul, Rausch u. Ort v. Großeneichcn. Hrn. Handelst. M Weller v. Allendorf u. F. Weller v Klimbach. Hrn^ Geschästsl. Klos v. Wilsbach, Schmitt v. Dammshausen, schlosser v Kirschgarten u Sei­pel v. Breitenstein. Hr. Kick, Tuchm. v. Alsfeld.

In den Privathäusern.

Bei Hrn. Kreissecret. Trapp: Fr. Sebastiani n. Fr. Posth. Trapp v. Friedberg. Bei Fr. Addoc Fuhr: Frl. Marezoll v. Leipzig. Bei Hrn Conduct. Hahn: Hr. Michel, Dachd. v. Gladenbach Bei Wittwe Kühn: Hr. Wachter, Cand. v Friedberg. Bei Hrn. Schneid. Volz: Fr. Vot; v. Ach. Bei Hrn. C. Weidig: Hr Ritter, Lehr, v Roßbach. - Bei Wittwe Georgi: Frl Cramer v. Großenbuscck Bei Hrn. Schrein. Haubach II.: Hr. Schmitt, Geschäftsm v. Schot­ten. Bei Hrn. Carl Matthias: Hr. Böß, Werkmeist. v. Marienschloß Bei Hrn. Casp. Peppler: Hr. Spar, Privatm. v. Grenzburg. Rci Hrn. Postill Rau: Jungfer Becker v. Dreihauseu. Bei Hrn Conr. Vetzberger: Jung­fer Franz v. Bischoffen. Bei Hrn Geh. R Knorr: Frl. Rullmann v. Wiesbaden. Bei Hrn. Hofger.-Asscff. Kempf: Hr. Liebknecht, Oeeon. v. Darmstadt. - Bei Hrn. Schneid. Eiff: Hr. Bloch, Privatm. v. Bischoffen. Bei Hrn. Jos. Homberger: Hr. Ballin, Privatm. v. Rothenburg. Bei Hrn. Fabrik Ballin: Hrn. Kfl. Rothschild m. Fr v. Vöhl u. Werthheim v Mainz, H.n Lieutn. Wcrthheim u. I)r. Ballin ». Rothenburg. Bei Hrn. Bäcker Keil: Fr. Diemar v. Büdingen Bei Fr. Botenmeist. Schäfer: Frl. Dieffenbach v. Friedberg. Bei Wittwe Haas: Jungfer Schmeel v. Romrod. Bei Hrn Profess. Dr Schäfer: Jungfer Zöll » Schlitz. Bei Hrn. Kfm Landauer: Jungstr Morse v. Vach. Bei Wittwe Weidig: Hr. Engelbach, Bäcker v. Biedenkopf. Bei Hrn. Kfm. Noll: Hr. Cöster, Kfm v. Frankfurt. Bei Hrn. Fuhrm. Noll: Fr. Naumann v. Lebnheim.

Haus- und Landwirthschaftliches.

Vor öamcnwechscl, das sicherste Mittel gegen den Lrund im Weizen.

(Schluß.)

Die Gemeinde Bobingen bezog im Jahre 1841 30 Schfl. Spelz von Rothenburg an der Tauber, und es wurde derselbe unter eine Menge Gemeinde­zlieder vertheilt. Die Ernte hiervon war in dem dem Brande günstigen Jahre 1843 ganz brandfrei, während aller Spelz daselbst von einheimischem Samen vom Brande befallen war. Der Talaveraweizen galt lange für denjenigen Weizen, der nichts vom Brande zu leiden habe. Die brandfreie Beschaffenheit in den ersten Jahren deS Ausbaues desselben war aber nur Vie Folge des Samenwechsels; denn der Brand zeigte sich, je nach der Beschaffenheit der Witterung und der für den Weizenbau mehr oder weniger geeigneten Gegenden, auch bei dieser vortrefflichen Weizcngattung bald früher, bald später. Ich habe mich bei wieder­holten Beobachtungen überzeugt, daß Weizen, von fremdem Samen nachgezogen, wenigstens bis zum dritten Jahre von der ersten Aussaat an brandfrei und in sichtbar größerer Vollkommenheit als der ein­

heimische sich erhielt. Im vierten Jahre wird er schon vom Brande befallen. Bei Weizen wird daher alle vier Jahre ein Samcnwechsel von gutem Erfolg sein."

Aus Löhme n.

Der jetzige Stand der Staaten ist ein erfreu­licher; die anhaltend warme Witterung erregte Be- sorgniß, indem die Winterfrüchte, besonders die zeit« lich bestellten, zu lagcru anfingen, weswegen in hiesiger Gegend säinmtliche Wintersaaten mit dem Schasvieh behütet wurden; seit einigen Tagen sind jedoch Fröste eingetrcten, und ein jüngst gefallener Schnee bedeckt nun unsere hoffnungsvollen Saaten.

Die Krankheit der Kartoffeln scheint nach den bis jetzt gemachten Beobachtungen nicht weiter um sich greifen zu wollen.

Reichenberg im December 1846.

I. W.

Druck und Verlag der G. D. Brühl 'schen Buch- und Steindruckcrei in Gießen.