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CL. 8.)

LUDWIG.

du Thil.

Art. 5.

, Die Eltern, Geschwister, sonstigen nächsten Verwandten, Vormünder oder Curatoren der inländischen Handwerksgesellen, welche sich dermalen in der Schweiz oder sonst im Auslande befinden, werden hierdurch aufgefordert, dieselben von den Bestimmungen dieser Verordnung in Kenntniß zu setzen. y ?

Art. 6.

Ausländische Handwerksgesellen, welche sich seit dem 1. Januar 1844 längere oder kürzere 8eit in der Schweß, aufgehalten haben, sollen an der Grenze des Großherzogthums zurückgcwiesm werden. Müssen ?pSnbCtfa SÖU ^rädern Wege rn ihre Heimath zu gelangen, durch Gebietstheile des Großherzogthums gehen , so ist ihnen eine Marschroute, welche die zu berührenden Orte und die Zeit für die Reise cntbält vorzuschreiben. Werden solche Handwerksgesellen innerhalb des Großherzogthumsbetroffen, so sind sie n gleicher Art m ihre Heimath zu verweisen. 0 " ' ' 1 111

o- < Art. 7.

r. FE'kanten oder Handwerker, welche ohne dcßfalls eingeholte polizeiliche Erlaubnis einem in- oder aus- andlschen Handwerksburschen Arbeit gegeben haben, aus dessen Wanderbuch, Paß oder sonstigen Lcqitimatious- pap'eren ersichtlich war, daß sich derselbe seit dem 1. Januar 1844 kürzere oder längere Zeit in der Schwch aulgehalten hat sollen nut einer Pöüzeistraft von einem bis sieben Gulden Geldbuße bestraft werden. 5 fs hm' fT'rZ r<le Ur*r 'C^t fc.c^en,8e Fabrikant oder Handwerker, welcher einem in- oder ausländischen ertSrSy l >b" »>ch« «gWefm h-l, chn- -mgch°I»

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Versteigerungen. 1

389) Auf Antrag des Mullers Balthasar Walter von Dorlar sollen die nachverzeichueten Güterstücke:

Flur. Nr. lUKlftr.

VII. 186a 450 Acker, die Krummenacker, am

Gleiberger Weg,

XVIH.

30

526

ff

hinter dem Steeg, zwi­schen der Chaussee und dem Mittelweg,

XXIV.

198

392

ff

zehntf., auf d. Schwarz­acker,

zehntf., am obersten Rie- gelpfad,

XXVI.

34

94

ff

XXVI.

86

96

ff

zehntf., am obersten Ric- gelpfad, und

XXXII.

3

260

ff

zehntf., auf dem Saud- fnufer Weg,

Donnerstag

den

18. d M./

Nachmittags 2 Uhr, öffentlich meistbietend auf dahiesigem Rathbans unter den im Versteigerungstermin bekannt zu machenden Bedingungen versteigert werden.

Gießen am 8. März 1847.

Gr. Hess. Stadtgericht daselbst.

I. B. d. Gr. Stadtrichters.

Habcrkorn.

420) Montag den 19. April d. I., Nachmittags 2 Uhr,

sollen auf dahiesigem Rathhans die dem Georg Friedrich Haubach dahier, zustchcnden Immo­bilien, als:

26S/56 72oi 18 Klftr. Hofraithe in derLöwengasse, 7 u. ls/77 346 ,, Acker, am Wetzlarerwcg bei 7 a. den Manschen Wiesen,

öffentlich meistbietend versteigert werden.

Gießen den 8. März 1847.

Der Beigeordnete Rühl.

419) Montag den 19. April d. I., Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhaus die dem Schreiner­meister Wilhelm Werner dahier, zustehende

256/3i 7ibo - 27 Klftr. Hofraithe in der Wol­kengasse

öffentlich meistbietend versteigert werden.

Gießen den 8. März 1847.

Der Beigeordnete Rühl.

400) Versteigerung von Straßenbauarbeiten.

Die zur Erbauung eines Durchlasses auf der Staatsstraße zwischen Poblgöns und der Ziegel- Hütte und die zur Umpflasterung zweier Gossen in den Orlen Langgöns und Pohlgöns erforderlichen Arbeiten, bestehend in

Maurerarbeit, einschließlich der Liefe­rung der Materialien, Uranschlagt zu 210 fl.