Ausgabe 
16.10.1847
 
Einzelbild herunterladen

Giiene. Hr. Söhnchen, Fabrik, v. Braunfels. Hr. Rausch, Fuhrm. v. Großenetchen Hrn. Kfl. Schenck v. Cre^eld u, Schlagelmilch u. Grovkarben. Frl. Plett v. Erntebrück. Hr. Nick. Geschäftsm. v Friedberg Hr Nasenbein, Dr me<l v. Arolsen Hr. Fölstng, Fugen v. Mühlheim. Hr Wen­del, Priaaim v. Odenkirchen

/,,, Hirsch. Hr. Koch, Geschästsm v. Unterseiberien- rod Hrn. Fuhrt. Hinckel v BickeS, Westrupp v. Rnpver- tenrod u. Winter, v. ttnlerneilbruiin. Hr. Keil, Gutsbes v. Berlin.

f.n härmst nedt-r ll«us; Hr. Schanbelle, Geschtistsm. v Lißkirchen Hr. Barresch, Krautschnrid. a. $nrol Hr. Schmitt, Geschäftsm. Oiebach. Hr. Rüdiger, Kranlschneid. a. Tyrol Hr. Steinberger, Handels,n v Romrod. Hr. Drnilmann, Fnbrm v. Weßlar. Hr. Beng, Geschästsm. v. Homberg Fr. Storp v Bohl. Hr. Bnrckhardt Gechättsm. v. Reifenberg. Hrn. Musiker Frank, Stick, Gießer, Finginger u Ackermann o Darmstadt Hin Geschäftsl Fischer m. Schwest. v. Dreihaus. n. Meister v. Biedenkopf u. Muller v. Marburg »t. Handelsm. Lschle v. Fortwangen.

Im Stern Hr. Wi heim. Bürgermeist. v Göbelnrod. Hrn. Fuhrt. Barti v. Wicsen'cld u. Bayermann v Lutter­berg. Hr. Friese, Mal. v Güttingen. Hr. Stradmann, Bierbr. v Ptrmasenz Hr. Gütlich, Kfm v. Brilon Hrn. Fuhrt Schädler v Langensalza u. Jorcns v Braunschweig. Hr Engelbach, Bote n Hr. Plack, Tuchmach. v Biedenkopf. Hr. Hetterich, Seifensied. v. Braunfels. Hrn. Privat!. Mcn- gehend v. Seelbach u Henckel v. Weidenbach. Hr. Franck,

64t

Fuhrm. Marburg. Hr. Nathan, HandelSm. v. Lohra. Jungfer Fuchs o.'Burck ardsfelven.

In der Sonne : Junglern Hohenstein u. Plitt v. Mar­burg. Hr Roß, Geschästsm v. Kölzenhain

In der linse; Hr Becker, Tuchm v Schotten. Hr. Hellwig, Maur v. Branernschwend. Hr. Römling, Handelsm v. Fürfeld Jungfer Knöü v. Wohnfeld. Hr. Werner, Bote u. Fr. Atzelhöfer v. Gladenbach.

In den Privathäusern.

Bei Wittwe Planck: Hr Horn, Privatm. v. Batten­berg. - Bei Hrn Hcinr. Wenzel: Hr. Schaaf, Revierförst. v. Ehringshausen Bei Hrn. Kfm. Munch: Hr. Keller, Caml v. Bensheim - Bei Hrn Peter Bergmann: Hr. Ltrteld, Privatm v. Günterod. Bei Hrn. Küfer Hofmann: Hr Schäfer, Küker v. Steinbach. Bei Hrn Job. Maus: Hr Hohenstein. Scdneidermeist. u. Jungfer Henrich v. Hun­gen _ Bei Hrn. Geom. Euler: Frl Reiß v. Biedenkopf. Bei Fr. Control Kattmann: Frl Weber v. Battenfeld. Bei Hrn Landr. Welckcr. Hr. Welcker, Pfarr. v. Maßen- born u. Hr Dick, Doct. v. hodenlolms. - Bei Hrn Geb. Ho fr LangSdorf: Hr. v LangSdorf Geb R. v. Wiesbaden u. Frl Bergen v. Oberhörlen Bei Wittwe Tranmüller: Hr Wenzel, Privatm v Schotten Bei Hrn Wagen- ineist Koch: Jungfer Lang v. Gladenbach. Bei Fr. Hof- kämm.-R. Oswald: Frl Heyer v Oberingelheim. Bei Hrn Proleis. Dr. Hiyer: Hr Noak, Krcisbanmeist.-Vic v. Gründ'rg - Bei Fr. Landricht. Rapß: Hr. Schmidt, Pharm. v. Runkel.

Hnterhalteuöes

Erwiederung auf^die Erwiederung von S ....

In Nr. 67. dieses Anzeigcblatles vom 21. Au- flnst l. I., richtet Herr S. in Folge meines, in Nr. 66. erschienenen Aussatzes: «Ermunterung für die Handwerker", folgende Worle an mich:

«So sehr Ihr geschätzter Zuruf alle Beachtung «verdient, so wären, dem Bestreben, den Gewerb- treibenden Entfesselung vom alten Schlendrian anzurathen, noch folgende Vorschläge zu fort-- schreitender Umgestaltung beizufngen, wodurch arme fleißige Schreiner, Schlosser, Schuhmacher, Schnei- der ii"., ermuntert werden können."

«Zur Beförderung des Gewerbfleiß.es müßte «für jedes Gewerbe ein Verein zu gemeinschaft- «lichen Arbeiten zusammentreten, das Rohmaterial aus Fabriken im Großen angekaust, au die Ein- zclneu zu billigen Preisen abgegeben, eine gemeiu- schafikiche Vorschußkasse und Verkaussniederlage errichtet werden. Zu der Niederlage lieferte jeder einzelne Milarbeiler die Produkte seines Fleißes und empfängt aus der gemeinschaftlichen Kasse «nach Zeit und Umständen den Lohn seiner Arbeit."

Wenn ich auf diese durchaus nicht verwerflichen Vorschläge bis jetz! nicht antwortete, so liegt der Grund lediglich in den vielen Derufsgeschäfien, die mich davon abhielten. Folgende Zeilen mögen nun zur Erwiederung dienen.

Was Herr ©.... hier in Anregung bringt, hat

und Gemerrnrütziges.

im Wesentlichen hier bereits schon bestanden. Man lese nur die Beilage zu Nr. 34. des AnzeigeblaiteS vom 27. April 1844 und man wird finden, daß die hiesige Localseetion des Gr. Gewerbvereins eine permanente Industrie Ausstellung errichtet und damit zugleich die Einrichtung verbunden hat, Vorschüsse au Gcwerblreibende gegen mäßige Zinsen zu ge­währen. War dieses nicht eine sehr nützliche An­stalt? Warum ist sie aber bald nach ihrem Ent­stehen in Verfall gerathen, ich möchte wohl sagen, fast gar nicht inS Leben getreten? Was in andern Städten so schön empor blühele, wie die Industrie- Halle in Mainz, Mannheim und andern Orten, warum konnte cs hier nicht aufkominen? Glatibte mau etwa, hier einer solchen Anstalt gar nicht zu bedürfen? oder fehlte an Einsicht, um den un­verkennbaren Nutzen davon einzusehen? So viel stehl fest, daß sie keine Theilnahuie gefunden. Wäre das Gegenlheii der Fall gewesen, so wäre einzelnen Entgegeuwirkenden nicht die Freude zu Theil ge­worden , ein solches nützliches Institut sobald sinken zu sehen; auch mochte wohl manchen Handwerker ein eigener Stolz oder Eitelkeit davon abgehallen baben, die Anstalt in der Art zu benutzen, um Vorschüsse auf fertige Arbeit zu nehmen. Ein sol­cher Stolz ist hier aber sehr am unrechten Platze. Nehmen dock öfter die größten Etablissements zu diesem Mittel ihre Zufluchl, um sie in immer grö­ßeren Schwung zu bringen, und was der große