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vatm v. Walvgirmes. Hr. Scheid, Geschästsm. v. Münster. Hr. Kallenbach, Lehr. v. Rüdingsvausen, Hr. Herb, Buchb. v. Gladenbach. Hr. Ritzel, Musik, v. Fulda. Hr. Achen­bach, Geschästsm. o. Gladenbach.

In den Privathäusern.

Bei Hrn. Profess. I)r. Heyer: Hr. Noack, Kreisbau- meist-Vicar v. Grünberg Bei Hrn Schneid Pimpert 1.: Jungfer Wagner v. jircuzmüble. Bei Hrn Wilh. Schäker: Hr. Wagner, Gcom. v. Roßbach Bei Hrn. B Asmus:

Hr. Fröhlich m. Tocht., Landricht. v. Gladenbach. Bei Hrn. I. Künz: Hrn. Privat!. P Krämer u I. Krämer v. Griedelbach. Bei Hrn. llnio. Gärtn Sauer: Frl Diete­rich v. Lieh. Bei Hrn Geh. Hokr. Langsdorf: Hr. Steuer, Pfarr. v. Nfedergeinünden Bei Hrn. Geb. R. Tietz: Frls. Seffern u. Bischoff m. Bedien, v. Hannover. Bei Hrn, Geh. Just-R. v. Helmolt: Hr. v. Rotsmann, Lieutn. v. Worms. Bei Hrn. Landricht. Stein: Hr. Mann, Kfm. v. Romrod. Bei Wilh. Weidig'ö Wittwe: Hr. Fleisch- bauer, Privatm. v Haarbausen. Bei Helene Münch; Hr. Euler m. Fr., Schneidermeiff. v. Josbach.

Unterhaltendes und Gemeinnütziges.

Fünfte Generalversammlung des Vereins zur Unterstützung und Keausstchtigung der aus den Vroßherzsgl. Hoss. Fände« - und Pro- vinzial-Strasanstalten Entlassenen,

zu Gießen, am 28. Juni 1847.

(An vevgl. Nr. 82 u 83 der Gr. Hess. Zeit. v. 1842, Nr. 314 von 1843, Nr. 336 v. 1844 u. Nr. 62 v. 1846.)

Zum zweitenmale fand die Generalversammlung dieses gemeinnützigen Vereins in der Hauptstadt der Provinz.Oberhcssen Statt *i, und bot abermals recht erfreuliche Resultate, wieder nach Eröffnung der Ver­sammlung von dem Präsidenten des Vereins, Hrn- Geh. Rath v- Kuder erstattete vierte Hauptrechen­schaftsbericht zeigt **). Nach der geprüften und abgeschlossenen Vereinskasserechnung war im Jahr 1845 die Einnahme: 4990 jL 2 fr., nämlich Kaffevorrath aus 1844 924 fl. 44 fr., aus milden Staatsfonds seinem Thcile der deßfallsi- gen Dividende der Münchner-Acheuer Feuerversiche­rungs-Gesellschaft) 2000 fl., Beiträge der Vereins- mitglieder 1622 fl. 37 fr. l und zwar aus Starken­burg 741 fl 10 fr., Oberhcssen 415 fl. 38 fr., Rhein­hessen 465 fl. 49 fr.), besondere Gaben 149 fl. 36 fr., wieder eingezogene Unterstützungen 287 fl. 50 fr., Ka- pitalzmscn 5 fl. 15 fr. Die Ausgabe betrug 4200 fl. 46 f r., nämlich: Unterstützungen 32l0fl. 5 fr. (und zwar a. 1577 fl. 2 fr. an die i. 1.1845 aus- genomwenen Pfleglinge in Starkenburg 515fl. 24fr., in Oberhcssen 901 fl. 33 fr., in Rheinhessen 160 fl., 5 fr.;' b. 1633 fl. 3 fr. an bereits in den Jah­ren 1842, 1843 und 1844 aufgenommene Pfleg­linge als erste oder weitere Unterstützung), Verwal- tungskosten 741 fl. 57 fr. (Büreaukosten 617 fl.

*) Die 1. war am 14. März 1812 zu Darmstadt, die 2. am 21, Oct. 1843 zu Gießen, die 3. am 11. Rom 1844 zu Mainz, die 4. am 5. Februar 1846 wieder zu , Darmstadt und die S. am 28. Juni 1847 zu Gießen.

** ) Derselbe konnte nicht schon statutenmäßig im ver­flossenen J.ah re, sondern erst jetzt erstattet wer- . den, weil mehrere Bezirks-Commissionen die dazu .nötiffqew.Notizen erst im Laufe dieses Jahres voll­ständig lieferten. .

22 fr , Verwaltung der Kasse, einschließlich der Heb- gebührcn, 124 fl. 35 fr.), uneinbringliche Beiträge 148 fl. 44 fr. (in Starkenburg 74 fl. 37 fr., Ober- Hessen 25 fl. 52 fr., .Rheinhessen 48 fl. 15 fr.), aus- gclichenes Kapital 100 fl. Einnahme und A u s- gabe verglichen bleiben Äasscvorrath 789 fl. 16 fr. Es gingen an Beiträgen von Vereinenütgliedern 104 fl. 12 fr. weniger, dagegen an besonderen Gaben 98 fl. 33 fr. mehr ein als im Jahre 1844. Es halte näm­lich, was der Hr. Präsident aufö dankbarste erwähnte, ein Menschenfreund, großer Gönner und Verehrer des Vereins im Stillen, der nicht genannt werden will, demselben eine Großh. Badische Eisenbahuobli- gation von 100 fl. verehrt das oben als ausge­liehen bemerkte Kapital- Die nach Anträgen der Bezirksvcreins-Commissioncn bewilligt gewesenen, aber wieder zurückgezogenen Unterstützungen, weil sich die betreffenden Pfleglinge vor der Rcalisirung deren un­würdig oder nicht bedürftig gezeigt hatten, betragen 228 fl. 13% fr. weniger als 1844, eine recht erfreu­liche Erschcinuitg, indem es eine verminderte Rück- fälligkcit bcwcißt.- Der größere Aufwand der- reaukosten beruht auf vermehrten Arbeiten rc. . Der Ausfall an uneinbringlichen Beiträgen ist 51 fl. 2 fr. mehr als im I. 1844. Nach den beigefügten spe- ciellen tabellarischen Uebcrsichten, gegrün­det auf die Mitthcilungen der Bezirksvercins-Commis- sionen, wurden als Vcreinspfleglinge ausge­nommen: im I. 1842: 45; 1843: 258; 1844: 236; 1845: 238 zus. 777. Hiervon sind bezeichnet:

gut

der Aufsicht des Vereins enthoben

Auf Ver- eiuspstege verzichtend

schlecht

als unverbes­serlich auS- westoßen oder

ausgetreten |

abwesend, flüchtig oder ausgewan­

dert

gestorben

1842

29

5

1

10

2

3

2

1843

143

21

8

77

15

20

18

1844

137

11

3

51

14

21

15

184b

133

- 4

11

50

8

10

4

Sa.

442

41

23

188

39

54

39

Es ergibt sich aus diesen genau belegten Nachwei­sungen und Zusammenstellungen, daß der Verein bis setzt in hohem Grade wirksam war und seiner heil-