Ausgabe 
14.8.1847
 
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Der Gr. Hess. Kreisrath deS Kreises Gießen.

Gießen den 11. August 1847.

berg verpfändet. Nach producirtcr gerichtlicher Quittung des Gläubigers vom 13. August 1838 ist dieses Darlehen abgetragen, die darüber errich­tete Schuld- und Pfandverschreibung nach Angabe der nunmehrigen Wwe. des Salomon Höxter, Freidche geb. Stein, aber verloren gegangen. Es ergeht daher an Alle, welche auS der angeb-

zu gewärtigen.

Gießen am 7. August 1847.

Edictalladung.

1463) Salomon Horter und dessen Ehefrau Freidche, geb. Stein, von Schweinsberg, haben am 13. Dezember 1821 dem Nehm Härter da­selbst, wegen eines Darlehens von 285 fl., das Stück 83, 4% R. Haus zur Hälfte in Schweinü­

Der Großh. Hess. Kreisrath des Kreises Gießen Prinz.

' Der seitherige Großh. Bürgermeister Dern zu Hausen, dessen Dienstzeit abgelaufen war, ist höchsten Orts wieder zum Bürgermeister für die Bürgermeisterei Hausen ernannt worden.

Es wird dieß hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht.

Daö Einschleichen in fremde Gebäude betr.

Da in neuerer Reit dahier die, gegründet befundenen, Klagen über stattfindendes Einschleichen sonwhl

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wirkt eine, im Wederholungsfalle zu verdoppelnde, im Falle der Unzahlungsfahigkert mit entsprechendem "Nd d°, M-Wchun, .u« h!-s.,-t Stadt

Das Hausiren in hiesiger Stadt betreffende stWWUW

können, ihnen jedoch untersagt fft, in die Hauser zu gehen und seil zu bieten, ohne hierdurch " mtt" dein^Ansügttl Unzuschär"en,^"daß jede U'bertreUlng vorgedachter Bchimmung mit emer 6d

dieüiLbriaen Rundreisen an vielen Orten mehr Mängel entdeckt habe, als sonst wohl der Fall gewesen seyn würde. Manche der Gr. Bürgermeister scheinen auch von der irrigen Ansicht auszugehen, daß e nickt nöthig sei), in jedem Jahre Kosten an Unterhaltung der Straßen zu verwenden , .

Durch meine mündlichen Belehrungen habe ich aus Ihre Ueberzeugung hmzuwirken gesucht, daß d e sorakältiae iädrlicke Unterhaltung der Straßen nicht allein noihwendlg ist, sondern daß auch durch die jälhrUche Reparatur die im Verhältniß geringsten Kosten entstehen, indem durch sie größere Verwen- win^n vermieden werden und die Straßen ständig in gutem Zustande blecken.

9 -^ch widere Sie daher auf, jetzt schon die für diesen Herbst nothwendlgen Steine anschaffen und klovken nt lassen damit es nirgends an dem Material sehlt und sobald nn Herbste anhaltende nasse Wit­terung cintritt, die Reparaturen und Eindeckungen unter Leitung der Wegaufseher ohne Verzug m AuS- Wr"si8Ujm November d. I. will ich Ihrem Berichte darüber entgegensehen, ob und wie Sie

meine Auflage befolgt haben. ,