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Im Stern : Hrn. Privatl. Somber ». Dammshausen, Arnold v. Gönnern u. Plack v. Biedenkopf. Hr Wolf, Handelsm. o. Braunfels. £>r. Bohle, Fuhrm. ». Vöhl.
in der Sonne: Lr. Wagner, Handelsm. v. Beuern. Fr. Goldmann v. Ershausen.
In der Hose: Hr. Fest, Fuhrm v Homberg. Hr. Riegel, Müll. v. Grünberg. £>r. CaSparp, Geschäftsm. v. Niederohmen. Hr. Mefferschmidt, Wagn. v. Dorfgill.
Zn den Privathäujern.
Bei Hrn. Kfm. Windccker: 2 Frls. Fresenius v. Crumbach. — Bei Hrn. Schneider Wiedemeper: Frl. Cramer v. Rodheim — Bei Hrn. Prof. vr. Schäfer: Hr. Schäfer m. Fr., Kamm.-Direct. v. Schlitz. — Bei Hrn. Nathan Heß:
Fr. Sorte v Frankfurt. - Bei Hrn. Hofg.-Botenmeist. Lehr: Hr Schilling. Fabrik, v. Schlitz. - Bei Hrn. Geh. Just-R. v Hclmolt: Fr. Apoth. Sander v. Alsfeld - Bei Hrn. Gpmn.-Lehr JDr. Drescher : Hr. Drescher, Actuar v. Gießen — Bei Hrn Buchb. Balser: Znngfer Wich v. Ludwigsbütte. — Bet Hrn Hofger -Advoc. Dr. Sundheim : Hr. Bode, Privatm. v. Marburg. Bei Hrn. Georg Becker: Fr Müller m. Sohn v. Großeneichen. — Bei Hrn Landr Welcker^ Fr. Pfarr. Köller v. Hausen. — Bei Fr. Lederhändl. Keil: Hr. Müller, Dort. v. Oppenheim u. Hr Müller, Mal. v Rü- deshcim — Bei Hrn. Michael Stern: Hr. Lazarus, Pferde- händl v. Gladenbach — Bei Hrn Chr. Meyer: Hr. Landmann. Canzcl. v. Büdingen u. Fr. Pacht. Meyer v. Hermannstein.
Unterhaltendes und Gemeinnütziges.
Der arme Man n.
Im Schlummer
Liegt Alles! Es ruhet der Kummer, Es schweiget der düstere Schmerz.
Die Sterne,
Sie winken aus nächtlicher Ferne,
Und Ruhe durchziehet das Herz.
Die Sorgen
Des Lebens, sie ruhen bis morgen,
Es ruhet die fleißige Hand;
Es schwebet
Gott Morpheus hernieder, und webet
Um's Lager sein lieblich Gewand.
Doch draußen
Da wandert ein Mann — und es brausen
Die Winde so eisig und kalt;
Das bleiche,
DaS düstere Antlitz ist Zeuge
Von Schmerz, der die Brust ihm durchwallt.
Mit Thränen
Erhebt er, mit Bangen und Sehnen,
Zum Himmel den klagenden Blick: »O sende
„Mir Frieden!» so ruft er, »und wende »O Vater, mein herbes Geschick!
Zergehens!
Die eiserne Fügung des Lebens
Bleibt dunkel Dir; — änderst Du sie? — Die Klage
Ach, ruft die vergangenen Tage
Jn'S Leben Dir, Sterblicher ! nie.
Er faltet
Die Hände. Doch wehe! erkaltet
Ist Mitleid und Herz und Gefühl!
Das Sehnen
Nach Schätzen, — dem Mammon zu stöhnen, Ist Richtung, ist ewiges Ziel! —
Und wieder
Erhebt er das Auge, und nieder
Die Thräne, die brennende, rinnt;
Im weißen,
Zm schneeigen Haare, im greisen. Wühlt höhnend der tosende Wind!
Am Stabe
Er weiter wankt; ach, und zum Grabe
Führt wohl ihn der nächtliche Gang; —
Zhn beuget
Die Schwere der Leiden, es bleichet
Sein Auge, — zu groß ist der Drang!
Ihm winket. ,«t
Der Hafen der Ruh', und er sinket Entseelt an die felsige Wand !
Gehoben "i-ffomR
Von Seraphsschwingen nach Oben,
Verließ er das irdische Land! —
Auf grauer,
Auf alter, verfallener Mauer
Der Uhu so schaurig ruft.
Und leise,
In geisterhaft klingender Weise,
Durchstreifet sein Klagen die Luft!
Im Sturme
Die Fahn' auf dem schwindelnden Thurme
So grell durch die Lüfte hin schrillt!
Es steigen
Die Geister zum festlichen Reigen
Empor in dem Todtengefild'!
Die Stätte
Der Ruh' liegt so ferne! Die Kette Der Leiden wächs't fort und fort!
Verronnen
Sind all' ihm die heiteren Sonnen;
Ihn ladet kein freundlicher Ort.
Es jagen
Die Wolken, vom Sturme getragen, Am Himmel hin regenschwer;
Das Grollen
Des Lebens, das Stürmen, das Tollen, Der Torte, er hört es nicht mehr.
Der Arme!
Er ruhet nun aus von dem Harme, Den ihm nur das Leben hier gab.
Es thürmen
Sich Wolken, die Winde, sie stürmen Dumpf klagend über sein Grab.
Theodor Loo«.
Das Leben
Kann nichts mehr dem Armen nun geben, Verschlossen bleibt jegliches Herz;
Vom Throne
Des Glücks schaut mit kastem ^obne Der Lüstling den Bruder im Schmerz!
-brad uni) Verlag der G. D. Brüll'scheu Buch- und Stembrruker«.


