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2312) DaS beliebte Berliner KonkgS-Räucher^ Pulver, wohlriechende Rauchkerzchcn und seinriechenden Ofenlack stets frisch bei Louis Lind.
2283) Ein auf den Mann dressirter Hofhund, ist zu verkaufen. Wo? sagt Ausgeb. d. Bittö.
2287) Milchweiße Lampenschirme von vorzüglicher Güte, von 5, 6 und 7 Zoll im Durchmesser, sind zu 30, 36 und 50 fr. zu haben bei
Ph. Fillmann, in der Marklstraße.
2308) Trockenes Buchen-Scheitholz und Braunkohlen sind zü haben bei Georg Lampus
am Kreuz.
2311) Frische Sendungen von Russischem Ca- viar, Frankfurter Bratwürstchen, marinirten Häringen, Sardellen, Tafel-Rosinen, Mandeln, s. g. Brünellen und italienischen Macearonis, feinster Vanille, verzuckerten Citronat- und Pommeranzenschalen ic, bei Louis Lind.
2289) F-ineö Schwungmehl, das Pfund zu 7 fr.- Waizengrütze, » n „ 7 ,, Vorschußmehl, » n n 5£ „ verkauft Johannes Sauerbier,
in der Neumühle.
bestehend, nebst Küche, verschließbarem Hokzstall, Keller, Theil an der Waschküche re., an eine solide ruhige Familie zu vermieihen.
G. D. Brühl I.
2294) Durch den Wegzug des Herrn Landrichter Stein, ist dessen seither inne gehabtes Logis anderweit zu vermiethen und in einem Vierteljahr zu beziehen. L. T. F e l s i n g,
am Marktplatz.
2303) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen und kann alsbald bezogen werden.' Auf Verlangen kann auch die Kost gegeben werden. Bei wem? sagt Ausgeber dieses Blattes.
2286) Eine Familienwohnung ist in der Marktstraße Lit. D. Nr. 33 zu vermiethen.
^5?" 2316) Ern Laden mit oder ohne Wohnung ist zu vermiethen. Das Nähere in der Erpedition dieses Blattes.
Auözuleihen.
Zu vermiethen.
2295) In meinem Nebenhause ist eine angenehme freundliche Familienwohnung, in 7 Piecen
2290) 250 ff. können aus der Kirchenkasse zu Großenlinden geg n eilte gerichtliche Obligation alsbald auSgeliehen werden.
Gießen den 6. Secember 1847.
Dauernhei m.
Vermischte Nachrichten.
€rewei*I> - Fereöt.
Vorläufige Erklärung auf die unter gleicher lleberschrist in Nr. 97 dieses Anzeigeblattes erschienene Veröffentlichung.
Nach den statutarischen Bestimmungen der hiesigen Loealseetion des Gr. Gewerbvereins werden bei dieser Gesellschaft die zu ihrem Bereiche gehörigen Angelegenheiten, namentlich auch die der Vorstandswahlen, durch die Mehrheit der darüber in legaler Weise in Verhandlung tretenden Mitglieder ohne decisive Einwirkung des ^-rast< denten des Hauptgewerbvereins entschieden.
Es scheint indessen, daß die durch Herrn Professor Dr. Knapp repräsentiere Sections- Minorltät glaubt, jene Grundbestimmung völlig unbeachtet lassen zu dürfen, indem sie für sich einseitig Beschlüsse faßt, zur Vollziehung bringt, und solche, gleichsam wie zum Hohne, auch noch veröffentlicht, ohne sich hierbei im Mindesten um die entgegeustehenden Beschlüße und die verletzten Rechte der aus dem achtungswerthesten Theile der hiesigen Bürgerschaft, aus den eigentlichen Gewerbtreibenden bestehenden Majorität zu kümmern.


