Ausgabe 
10.4.1847
 
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Diese zwei Gesellschaften gründen sich auf das Princip, daß ihnen, im Falle des Todes, die Kapitalien und ihre Zinsen zufallen, sic bieten die fruchtbarsten Mittel, Kapitalien oder Renten zu allen Zeiten und Lebensverhältniffcn zu erwerben, und es können: Mitgift, erste Ausstattung, Erziehungskosten, Ruhegehalt, Geschäftsgründung, Leibrenten rc. rc. durch diese Gesellschaften, in diesen Combinationen realisirt werden.

Um die mannichfachen und gewiß ansprechenden Vortheile zu genießen, welche auS den gegenseitigen Lebensversicherungen hervorgehen, ist es von ganzer 2Vich- trgkeit, dasjenige Institut zu wählen, welches die größte Anzahl Snbscribenten hat, indem die ausgedehnteste Gegenseitigkeit offenbar diejenige ist, welche die günstigsten Chancen bietet.

In dieser Beziehung erfreut stch die Väterliche Kasse.eines besonderen Vor­zuges, indem sie bereits am 80. November 1846 die Summe von Frs. 39,310,408. 48 C durch Unterzeichnungen ausweiset, während Frs 14,317,307. 13 C. in «tarttSrcntcn angelegt sind, so daß noch keine Gesellschaft einen nur ähnlichen Grad der Gegenseitigkeit erreicht hat.

Tic großen Voitheile, welche die Väterliche Kasse ihren Zuteressenten bietet, berechtigen mich, zu erwarten, daß dieß Institut auch im Großhcrzogthum Hessen einen recht erfreulichen Eingang finde, und bin ich mit Vergnügen bereit, ans Verlangen jede Auskunft zu geben.

Mainz'im März 1847.

Der Subdirector der ..Caisse Paternelle für die Provinzen Starkenburg und Oberhessen.

August Heckler.

Mich auf obige Mittbeilung berufend, beehre ich mich hierdurch anzuzeigen, daß Statuten, sowie Prospcctus bei mir zur Einsicht bereit liegen, und daß Versicherungs-Anträge durch mich hier entgegen genommen und auf das Prompteste befördert werden.

Gießen den 7. April 1847. Hermann Bach,

Material- u. Färbw. Hdl.

591) Mein Unterricht beginnt wieder Dienstag den 20. April. Lehr.

616) Clavicrunterricht, die Stunde 10 fr., ist Jemand erbötig, in seiner Wohnung zu ertheilen. Wer? sagt die Erped. d. Vltts.

602) Einladung.

Die ordentlichen Mitglieder der Bürger­gesellschaft werden zur Abhör der Rechnung pro 184%7 und zur Ergänzungs-Wahl des Vor­standes auf

Sonntag den 10. d. M., Nachmittags 4 Uyr, in das Gasthaus zum Rappen eiiigeladen.

Gießen den 6. April 1847.

Für den Vorstand.

W. Sauer.

595) Eine freundliche kleine Familienwohnung, bestehend in 2 größeren Zimmern mit Cabinet, oder in 3 Zimmern, Küche, Holzplatz rc., wird zu mie- theu gesucht. Das Nähere sagt d. Erped. d. Bltts.

615) Nächsten Montag den 12. April werde ich meinen Tanzunterricht wieder beginnen.

Schm idt, Tanzlehrer.

590) Bei meiner Abreise von hier nach den Freistaaten von Nordamerika, rufe ich meinen Freunden uno Bekannten, von Denen ich nicht persönlich Abschied nehmen konnte, hiermit herz­liches Lebewohl zu.

Gießen den 8. April 1847.

Rudolph Wagner.

Theater in Gießen.

Im Saale des Buschischen Gartens.

Sonntag den 11. April.

Marie,

die Negimentstoehter.

Komische Oper in 2 Akten von Donyzettl.

Montag den 12. April.

Der alte M a g i ste r.

Schauspiel in 5 Akten von B e n e t i r.

Mittwoch den 14. April.

Marte M nnc, Die Mutter aus dem Volk. Schauspiel in 5 Akten von F r i d o n.

Die Direction.