Ausgabe 
10.4.1847
 
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Nicht zu übersehen! jgft

596) In der dießjährigen Frankfurter Oster - messe habe ich durch eine besondere Geschäftsver- bindung mit verschiedenen bedeutenden Fabrikanten eine große Auswahl diverser Dcsseins in baumwolle» «en, leinenen, halbwollenen und wollenen Sommer­stoffe» eingekauft und bin dadurch in den Stand gesetzt, dieselben zu auffallend billigen Preisen zu erlassen. Namentlich empfehle ich verfertigte Hosen zu dem Preise von 40 fr. bis zu 3 fl. 30 fr., auch Turnhosen von 1 fl. bis 2 fl. 12 fr., Paletots von 1 fl. 36 fr. bis zu aufsteigenden Prei­sen, sowie alle sonstigen in dieses Fach einschlagenden Artifel. Indem ich noch für gute und dauerhafte Ar­beit der Waare garantire, bitte ich zugleich, wie dieß bisher schon geschehen, um ferneren recht zahl­reichen Zuspruch. Mayer Rothenberger,

Lit. B. 143. a. d. Neuenweg.

611) Sehr schöne große und kleine Erbsen- rciser, kleine und große Heckenwieden, sowie 20 25 Stück Zwetschenbäumchen verkauft

L. H artmann, in der Schanze.

593) Bei Wittwe B ersch auf dem Selters­weg ist eine frischmelkende Ziege mit zwei Jungen zu verkaufen.

588) Gute Saatwicken sind zu verkaufen bei G g. Reiber.

591) Ich empfehle hiermit zur geneigten Abnahme eine große Auswahl Sommer- u. Turn­hosen, zu den Preisen von 54 fr. bis zu 1 fl, 45 fr. Gießen den 7. April 1847.

A. Levi's Wsitwe, wohnhaft in der Neustadt.

604) Schöne ausgewachsene Mirabellenbäum­chen, Aepfel-, Birnbäumchen rc. von Philipp Schwalb ach in Kroneberg sind zu erhalten bei Job. Feller, in Großcnlinden.

614) Es ist wieder jeden Tag gut gebrannter Kalk zu haben bei Kalfbrenncr Jung, in Kleinlinden.

613) Eine Grube voll Dünger ist zu ver­kaufen. Wo? sagt die Redact. d. Bltts.

Zu vermiethen.

617) Im vormaligen Schießhaus ist die unterste Etage, bestehend aus 3 Stuben, Küche, Boden­kammer, Keller, Holzstall und Mitgebrauch des Waschhauses, zu vermiethen und Ende Juni zu beziehen.

466) Eine Familienwohnung, bestehend in einer Stube, Cabinet, Kammer, Küche, Holzstall und Keller, ist zu vcrmiethc» bei Fr. Pseil,

in der Müblgasse.

Vermischte Nachrichten.

Väteiliclie Kasse. (Caissc IPateriielle.)

Gesellschaft gegenseitiger Lebensversicherung in Paris.

Autorisirt durch königliche Ordonnanz nnd concessionirt im Großherzogthum Hessen, gemäß Entschließung höchstpreißlichen Ministeriums des Innern imd der Justiz vom 11. August 1842.

Unter den verschiedenen Gesellschaften, welche für Lebensversicherungen in so manchen Staaten bestehen, verdient das Institut, die Väterliche Kaffe auf Gegenseitigkeit gegründet die ganze Auf­merksamkeit des Publikums. Dieselbe erfreut sich in einem bedeutenden Umfange auch außerhalb Frankreichs der ihr mit vollem Rechte gebührenden Anerkennung, und zählt bereits über 47,000 Sub- scribcnten.

Die Väterliche Kaffe bietet alle wunschenswerthen Garautieen dar nnd steht unter der unmittelbaren Kontrole der Regierung, deren General-Empfänger, als Staatsbeamter, die Kapitalien zugestellt werden. Dieser sendet st'e in die öffent­liche Schatzkammer, wo sie in Staatsrenten angelegt werden

Die Renten-Abschnitte (Coupon's) kviünien zur Väterlichen Kasse zurück und sind bis zur Ver-- thcilung au die Interessenten unveräußerlich und unantastbar.

Die Väterliche Kaffe hat zwei Arten von Gesellschaften eröffnet:

1) Die Ausstattungs-Gesellschaft, in welche Kinder bis zum 10. Jahre eintreten.

2) Die Allgemeine Gesellschaft für Personen jeden Alters, wovon jede dieser Gesellschaften ihren besonderen Fonds hat.