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"ach Men Staaten gehenden Fahrzeuge die Aufnahme einer größeren, als in jenem Gesetze für -ulässsa er. «arten, Anzahl von Passagieren bestimint verweigert und es fehlen hierdurch plötzlich in allen Seehäfen d e für die Auswanderer nach Nordamerika in Aussicht genommenen Transportmittel/ H " tie
Mehrere Schiffsrheder, namentlich Lüdering und Comp. und F. B. Wichelbausen in
Wambersie und Crooswyck in Rotterdam, haben in Folge hiervon die ihren Agenten ertheilten^Voll- machten zur Annahme von Passagieren zurückgenommen und zugleich die durch ihre Agenten b reüs -ur lieberfahrt engagwten Auswanderer öffentlich aufgefordert, sich nicht an die Seehäfen zu begeb n ndein^e d«.»,Ii-gn>d-n B-ch-Nmss.n -ich, auf die Beförderung u-ch Nö'ddmÄ ,ch»,5kö ,ü D
Hauser Lu der, ng und Wambersie haben sogar ihre Agenten angewiesen, die bereits abgeschlossenen Contrakte, welche in Folge des gedachten Gesetzes nach den Bedingungen ihrer Schiffsakkorde -da /er" durch die Passagiere verpflichtet seien, in jeder Hinsicht die auf die Einwanderung Bezug habenden Gesetze der verewigten Staaten zu erMen, - als nichtig anzusehen seien, wieder aufz^L^^'LZW Handgeld zur Verfügung der Passagiere zu stellen.
Andere Schifforbeder und Agenten, wie Washington, Finlay und die Gesellschaft Di. Strecker JJe»« Md Stock zu Mainz, haben zwar die Zusicherung ertheilt, daß alle Auswanderer, welche mit ihnen contrahirt hatten, nach Möglichkeit der vorhandenen und zu beschaffenden Transportmittel, an den Ort ihrer Bestimmung befördert werden sollten, zugleich aber bemerkt, daß in diesem Jahre die Erpcdillon der Auswanderer, nach Verhaltmß der verminderten Aufnahmsfähigkeit der Schiffe, langsamer von Statten gehen werde, und darum, d,e eingeschriebenen Passagiere ebenfalls dringend aufgefordrt, nich ehn v Hause abzuressen, bis sie emberufen würden. ' ' v
Nach eingegangeucn Nachrichten befinden sich auch bereits in verschiedenen Seehäfen große Massen von Auswanderern, welche, auch wenn fie m,t gültigen Schiffoakkorden versehen sind, doch wegen Mangels a Transportmitteln vorerst nicht befördert werden können, während diejenigen, welche noch kntSXJ fahrtsverträge in Händen haben, in keine/Weise ans d/e Befördern a rählen können, vielmehr genoth.gt sind, tn ihre frühere Heimath zurückzukehrcn. ' ä”Ien
Da hiernach von der großen Anzahl deutscher Auswanderer, welche in diesem Jabre nack> SfinrrtfA
nur rin IM und auch dich, -« »»T-ÄÄ» Sn kE, so we,se ich S.e an, diezemgen Ihrer Ortsangehörigen, welche nach Nordamerika auswa den /ottc ohne Verzug von diesem Stande der Verhältnisse in Kenntnis, w »nd tiZ.nW *' welche noch keine Vorbereitungen zur Auswanderung getroffen haben, wenn dieselben nicht vornst^ br Vo!' *> •**><■ flch«.ra,>l-ß> fnta. Mm,, i» warum. «;«ens«"fdn md 22, s : sichtig zu veräußern und auch wenn sie nn Besitze der Mittel zur Bestrei ung der nunmebr t°.. Ueberfnhrtskoften sich b,x,,d», M„„, sich doch i,id,t Ss <S«bSb ,^,b Ä z-'vor fefte Ueberfahrtsvertrage, mit Bezeichn,lkiq bestimmter
r11 ^stben, an die Seehäfen zu begeben. Diejenigen Auswanderungslustigen, welche* be-- r tto Ueberfahrtsvertrage abgejchlossen haben, namentlich diejenigen, welche mit Agentm der oben gedachten M.fir Luderrng u. Comp., Wambersie und Crooswyk contrahirt haben sollten, werden Sie ganz besonders darauf aufmerksam machen, daß sie ihre Abreise nicht früher amutreten bätten btt?-?» vorerst nochmals mit ihren Contrahenten benommen und darüber verlässig/ habe/ daß ihre UebeUab/ Amerika auch sofort nach ihrer Ankunft in den Seehäfen stattfinden werde 6 $ Überfahrt nach
v -i m,'V Gehalte, Ihnen, sobald Veränderungen in diesen Verhältnissen eintreten sollten
Edictalladung.
715) Der Einwohner Conrad Dickert und dessen Ehefrau geborne Wagner von Wehrda, baden am 18. April 1806 dem Tribunals-Procu- ratvr Schlarbaum zu Marburg für ein Darlehn von Achtzig Gulden Fr. Währ., verzinsbar mit fünf Procent, folgende ihnen eigentbümlich zu- stehende, in der Wehrdaer Gemarkung gelegene Grundstücke
1) X Acker 5% Rth. Erbland im Bingen, an Jacob Schefer und Jacob Wagner,
2) */4 Acker 6*/t gltl). Erbland daselbst, an Jacob Wormsbächer und Johannes Koch,
3) X Acker 6% Rth Erbland noch daselbst, an Johannes Dittmar und Johannes Reezncr,
4) 3% Rth. im Gemeindsländchen am Sand, an Nicolaus Wormbächer und Jac. Weber


