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M" Z e n q n i st.
Die von Euer Wohlgeboren erhnltenen 2'/5 Monate hintereinander von nur selbst angewandten drei May er'schon RheuMKtLsmtts Mbleiter haben von einem llcbel mich fast ganz befreit, welches in Folge eines Falles im Kriege 1813 entstanden, aber seit 1830 mit so heftig wüthenden, zuckenden Schmerzen verbunden gewesen ist, daß ich jeden Winter und selbst im Sommer beim Witterungs-Wechsel Tag und Nacht unsäglich viel zu leiden gehabt, mir und den Meinigen jede Lebensfreude gestört, eine große Menge Arzneien erfolglos gebraucht, und auch nach fünf Badereisen immer nur geringe und vorübergehende Erleichterung gefunden habe.
Von diesem Nebel bin ich, nachdem ich vor 2V, Monaten ans Verzweiflung zu den Mayer'schen Rheumatismus-Ableitern meine Zuflucht genommen, nunmehr, wenn auch nicht ganz und immer, so doch in dem Grade befreit, daß ich die nur seltenen und äußerst geringen Empfindungen desselben mein ganzes Leben hindurch gern erdulden, dieser Amulets mich unausgesetzt bedienen, und die Stunde segnen will, in der ich zu deren 'Anwendung meine Zuflucht genommen habe. Dies bescheinige ich gern der Wahrheit gemäß mit dem Anheimstellen des beliebigsten Gebrauches dieser Zeilen
Grünberg in Preußen im Februar 1847. Dr. Steuer,
König!. Kreis - Phyfikus.
358) Chocolade in verschiedenen Qualitäten, Tbee, Stearinlichter, getrocknete Zwekscheu empfiehlt G. Appel.
341) Mit allen Sorten seidener und baumwollener Regen- und Sonnenschirme, letztere von neuestem Geschmack nnv den billigsten Preisen empfehlen sich Gcbr. Landauer.
319) Tabacke
in allen Qualitäten und Packungen, Cigarren
sehr abgelagert und zu den billigsten Preisen erlaube ich mir in empfehlende Erinnerung zu bringen.
I. G. Appel.
356) Im Bilschischcn Karten ist guter 1846r Wein, sowohl in der Ohm als im Zapf der Schoppen zu 15 und 20 fr. zu haben.
317) Glanzwichse,
deren Substanz zum größten Theil aus Fett besteht und deshalb dem Leder eme gewisse Consistenz verleibt, dabei aber einen überraschenden Glanz hervorbringt, empfiehlt I. G. Appel.
367) Tas sämmtliche Handwerksgeschirr einer Schmiedemerkstatt ist in Crumbach bei Georg Kauskopf zu verkaufen.
318) Bürsten waaron,
als Schrupper, Hand- iuit> Stubenbesen, Kleider-, Taffen- und Glanzbürsten ’c. in sehr vorzüglicher Waare empfiehlt I. G. Appel
291) Ein am untersten Riegelpfad gelegenes, im besten Zustande sich befindliches, Banmstück ist zu verkaufen. Näheres in Lit D. 33.
276) Neu erfundenes, von mehreren Medicinal- Behdrden geprüftes
Geliör-Oeis
von Dr. I. Robinson III London.
Durch Anwendung dieses Oels werden alle organischen Theile des Ohres ungemein gestärkt,
das Trommelfell erhält seine natürliche Spannung wieder, wodurch die Harthörigkeit sehr bald sicher geheilt wird.
Das Flauen mit Gebrauchsanweisung a 11/3 Rthlr. ist in Gießen allein zu haben bei
Carl Frech.
A t t e st.
Hochgeehrtester Herr!
Hiermit nehme ich die Gelegenheit, Ihnen sür's allgemeine Wohl die schuldige Nachricht zu machen, daß ich durch den Gebrauch des mir übersandten Gehör-Oels von Dr I. Robinson in London, von meiner mehrjährigen schweren Harthörigkeit rein geheilt worden bin
Die schnelle Wirkung dieses Oels war um so überraschender, da ich bereits 80 Jahr alt bin, und das Nebel so bedeutend war, daß ich selbst das Glockengeläute nicht mehr hörte, und jetzt nach nur kurzer Anwendung das vollkommeuftc und reinste Gehör erhalten habe.
Auch mehreren meiner Freunde, die an demselben Ilebel litten, erfreuen sich nach dem Gebrauche dieses vortrefflichen Oels eines eben so glücklichen Resultates, und wir bitten Sie daher recht sehr, diese Zeilen veröffentlichen zu lassen, damit noch so manchen Leidenden durch dieses Mittel geholfen wird.
Mit aller Hochachtung Ihr dankend verpflichteter
F. Stuchtey,
Kirchen- und Armen-Rendant der evangelischen Gemeinde zu Rheda.
Rheda den 1. Juni 1844
Die Richtigkeit des vorstehenden Ältestes wird hiermit gerichtlich bescheiniget
Rheda den 1. Juni 1844.
(L. 8 )
Der Amtmann daselbst.
In dessen Abwesenheit für denselben zeichnet Schöne!!, Secretär.


