Ausgabe 
4.7.1846
 
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Der Großh. Hess. Kreisrath des Kreises Gießen. P r i n z.

Oie Reinhaltung der Straßen rc. in der Stadt ^Gießen betreffend mJ; »ÄÄSftÄÄfe ®m*ü »»chs>ch,»°-r SBorf.Wf.en für gefröige R-inh-lmng W fei*» ic. " \u fc*," *

!'em.g«>"»,assen"'* **«#» Lamssag« forgfälllg genüge.» kWn m,d

gossen^rie»'"" ®i"8 * * «"*» * '» «*» ». reinem »affer Ne.

roikn.eini8UUS M<XXtCt darf nur mit Kratzen (Kutschen), nicht nut Besen bewerkstelligt

Starke Anhäufungen von M,st ,n engen, von Wohnungen umgebenen, Höfen, sowie in der Nabe von Brunnen oder an sonstigen, dazu ungeeigneten Orten sind strenge untersagt P

Ueberall, wo es -rgendw-e ausführbar erscheint» sind die Abtritte zu versenken und sind dieselben in emzunchten, daß ein Auofließen des Inhalts nicht Statt finden kann , e 10

Wo die sogenannten Winkel als Abtritte noch beibehalten werden müssen, find solche dicht ausim pflastern und ist diesem Pflaster, wenn irgend ausführbar, eine solche Nei mua i. LfiT Abzug nicht nach der Straße, sondern nach ven Höfen, bewirkt w rd 3 3 9 ' z W tcr D-ejemgen, deren Befitzthum an Canäle und Abzugsgräben arämt 'ü'nd vervMMt-i Letzteren auf ihre Kosten zu beseitigen und die Canäle von dL Lin^^nL werd^^^ standen zu reinigen, tocnn der Thäter etwa nicht ermittelt werden sollte 3 e^cn'

Gießen am 24. Juni 1846. '

*** * 1»**** i-«E" "°d muß fnngfieno W 3 Ussr

1 7?^ m,T^diie« f r)^t' ofc~ Lustige Unrath muß alsbald von der Straße vollständig entfernt auch muß das aüci.falls auf der Straße gewachsene Gras ausgerottet werden 9 '

S,ß.e Eaxaie, Al-zugs - (^luth -) Gräben und Löcher, alle Gossen und Rinnen müssen immer offen und von allem Eise, Schlamm, Unrathe, überhaupt von allen den Abzug des Wassers hindernden ^.ii.gen |ici bleiben und namentlich Gossen und Rinnen mit reinem Wasser ausgesucht werden

' Manlzelhaftigkeit des Straßenpflasters oder aus andern Ursachen 'fein gehöriger Abrua

SrÄÄftto*''* »« »N SBering weder .MV M in Bei eintretendem Glatteise find die vor den Häusern, Mauern, Gärten, Hofräumen « hernebenden MoÄens' M ®^tte!£S SJMt eni^ w* längstens 7 Uhr des darauf folgenden

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Wfft «uf den Straßen -c. müssen diese fortwährend durch einen 4 Fuß breiten, lein gekeh.ten schad für dre Commumeaton frei gehalten werden. '

Schnee's von Dächern und Altanen ist nur nach,vorher eingeholter polizeilicher i Mf h rT rdUci> Nss ein den Passanten hinlänglich erkennbares Warnungszeichen auf gestellt und der herabgeworfine Schnee alsbald wieder von der Straße entfernt werden.

Thauwettcr cmirrtt. sind ohne Verzug die Straßen vollständig aufcisen, rein kehren und ist das Eis sogleich wegdringen zu lasten. ö 1 y cas

t<!«n n» ffm ^vnern der Hofraicheli nicht auf die Straße gebracht werden, ohne Last für alsbaldige Wegfchassung gesorgt wird. ' ' °

SEenn durch Abfütterung von Vieh, durch Ab- und Aufladen von Wägen, durch Aue- und Einvacken durch Aiwbnngen oder Pfahren von Mist, Pfuhl, Bim und vergleiche die Sttaßm Wasser' zi? bewickem @ U9 aufbet Stelle durch Kehren und Abspülen mit reine?»