Ausgabe 
4.7.1846
 
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fiir die Stadt und den Kreis Gießen.

Samstag den 4» Juli

M 53

1826.

Frucht- u. Bictualienpreise zu Gießen vom 4. biö 11. Juli 1846.

Fleischtaxe.

1 Pfund gutes Ochsenfleisch . -

1 Äuhfleisch......

1 Rindfleisch.....

1 Kalbfleisch.....

1 Schweinefleisch . . .

1 Hammelfleisch gemästet

1 Leberwurst .....

1 Bratwurst .....

1 Schwartemagen

t Blutwurst......

i gemischte Wurst . .

j geräucherter Speck . . .

1 Schinken ......

1 Dörrfleisch.....

1 Rindsfett......

t Hammelsfett.....

t Schweineschmalz, ausgelas­senes ..... .

i desgleichen, unausgelassen

fr.

12

10

10

G

12

10

12 1

17

16

12

8

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16

16

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pf.l 2!

21

tinm. Die Zu. gaben dürfen in weiter niditi, all nSIeifcb »ander- eiben Gattung bestehen. «. »war auiioPfd.Fleisch nickt mehralean- derthalbBfdus. w. nach yropor- tion.rocldiei auf t Pfd- nicktaallig 5 Sott) ausmackt- stapfe, Süße, Se- raub, wie auck die ganjbtutigenunb nicblgeniebbarcn StückeaamHals, stnd »ander Zu» aabegänzlickaus- gefdiloffen.

Nrodtaxe. II

2 Pf. ordinäres Brodi aud > @erft(,n, unb

* " " " i i Kornmehl bestehend !

v /, J 1

2 Pf. gemischtes Brod, flUd . Waizen. und

g " " " \ l Kornmehi bestehend

" 4z Lth. Wafferweck ...

3J « Mtlchbrod ...

Marktpreise.

1 Maas Milch . . . .......

1 Pfund Butter ..........

S Eher .........-

1 Pfund Waizenmehl ........

1 ,, grob geschälte Gerste.....

1 ii klein geschälte Gerste......

kr.

7

14

21

8

16

24

1 1

6

17

18

8

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4

8

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Frachtpreise. __________

Städte

Gem äs

Waizen

Korn

Gerste

Hafer

Erbsen

Linsen

Friedberg.....

Gießen......

Grünberg.....

Marburg.....

Wetzlar.....

das Malter das Malter das Malter daö Mött der Scheffel

-Pf- 201 201

9

fl-

14

13

14

10

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kr.

45

30 30

21

Pf. fl- 180 10 200 10 11 7

84 j 4

kr.

45

30

39

53

-Pf-

170

72

fl. | fr.

81 30

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Bekanntmachung,

vie Reinhaltung der Straßen re. in der Stadt Gießen betreffend.

Zur Erzielung einer größeren, in der Sorge für die öffentliche Gesundheitspflege begründeten, Rein­haltung hiesiger Stadt finde ich mich veranlaßt, nach Anhörung der einschlägigen Gr. Sanitätsbeamten und im Einverständnisse mit denselben, nachträglich zu dem hierunter nochmals abgedruckten Regulativ vom 9. Au­gust 1843 Folgendes zu verfügen:

1) Es ist verboten, den Alisraum aus Canälen und Fluthgräben, aus Cloaken und Abtritten, sodann Pfuhl, Blut und dergleichen innerhalb der bewohnten Stadttheile als Dünger zu be­nutzen und zwar: bei Vermeidung einer Strafe von 510 Gulden.

2) Mist oder Pfuhl, welcher ganz oder theilweise außerhalb geschloffener Hofräume geladen, beziehungs­weise gefüllt wird, unterliegt hinsichtlich des Transports den durch §. X pos. 2. des Regulative vom 9. August 1843 vorgeschriebenen Beschränkungen.

Außerdem ist bei Strafe von 1 Gulden der Verschluß der Pfuhlfässer nicht durch Stroh, Heu, Gras, Lumpen rc-, sondern lediglich durch völlig passende Spunten von Holz zu bewirken.