648) Es wünscht Jemand, der schon einige Vorkenntniffe in der französischen Sprache besitzt, in dieser Sprache sich weiter auszubilden, und sucht dcßbalb einen tüchtigen Privatlehrer. Näheres in der Erpcd. d. Bltts.

702) Eine Magd, welche in häuslichen Arbei­ten erfahren und mit guten Zeugnissen versehen ist, wird auf Johanni in Dienst gesucht. Von wem? sagt d. Erped. d. Btts.

694) Es wurde vor einiger Zeit ein schwarz­seidener Regenschirm irgendwo stehen gelassen, um dessen Zurückgabe man bittet.

8. Löb er, Hofgerichtsadvocat.

695) Mein junger Hühnerhund, Zabre alt, dunkelbraun, glatthaarig, mit weißem Ring um die Hälfte des Halses gehend, und zwar von der Brust bis ins Genick, mit weißer, etwas getigerter Brust und etwas langer Ruthe ist mir abhanden ge­kommen; ich ersuche den dermaligen Besitzer, mir denselben unter etwaiger Entschadigungssordcrung ablicfern zu wollen.

Großcnbuseck den 8. April 1845.

Honfeld, Gr. Tistriktscinnchmer.

zu JV1 33.

des

Amzeigeblatts für die Stadt und den Kreis Gießen

Kirchliche Anzeigen.

Evangelische Gemeinde.

Kopulirte. Den 18. April. Johann Ludwig . Klinkel, Bürger und Küfermeister dahier, des Ortsbürgers, Johannes Klinkel zu Wißmar, ehelicher Sohn; und Elisa« bethe Simon, des verstorbenen Bürgers und Küfermelsters, Ludwig Simon, hinterlaffene Wittwe, geborne Weidmann.

Den 2 0. April. Konrad Schäfer, Bürger dahier, des verstorbenen Bürgers und Fuhrmanns, Johannes Schäfer, . ehelicher Sohn: und Christine Margarethe Pipp von hier.

Denselben. Wilhelm Konrad Christian Arnold, Bur- aer und Leinwebermeister dahier, des verstorbenen Burgers und Leinwebermeisters, Philipp Ludwig Arnold, ehelicher Sohn; und Marie Elisabethe Reitz, des Ortsburgers, Hein­rich Reitz in Merlau, eheliche Tochter.

Getaufte. Den 18 April. Dem Burger und Küfermcister, Johann Ludwig Klinket, ein Sohn, Eduaro Johann Martin Karl, geboren den 7. November 1844.

©en>0 April. Dem Bürger und Kammann, Emü Pistor, eine Tochter, Amalie, geboren den 18. «Kdrj.

Beerdigte. Den 19. April. Elisabethe Johanneite Henriette Luise Reiber, des verstorbenen Invaliden, Georg Walther Reiber, eheliche Tochter, alt 24 I. 9 M. 6 T., gestorben den 16. April

u Denselben. Marie Mathilde Plank, des Burgers und Flurschützen, Wilhelm Plank, eheliche Tochter, alt 25I ' 4 M. 21 T , gestorben den 16. April.

Vermischte Nachrichten.

675) Meinen geehrten Kunden diene hiermit zur Nachricht, daß ich mit einer Auswahl von fei­nen Damenaufsteckkämmchen nach der neuesten Pa­riser und Wiener Mode, sowie mit feinen büffel- hornenen Friscurkämmcn und guten Haar-, Zahn- und Kleiderbürsten bestens versehen bin.

I. H. Schäfer, Kammmacher in der Marklstraße.

697) Einem geehrten Publikum mache ich die ergebene Anzeige, daß ich meine bisberige Wob- nung verlassen und nun bei Frau Küfer Dörr Wittwe, in der Sonne, Lit. B. M 52., dem alten Gymnasium gegenüber wobne, und halte mich bei vorkommenden, in das Schreinergeschäft einschla- qenden Arbeiten bestens empfohlen.

Philipp Stemmler, Schreinermeister.

690) Donnerstag den 24. April wird Fräu­lein Hiepe unter gefälliger Mitwirkung von Dilletanten und den Mitgliedern des Orchesters ein Vocal- und Instrumental - Concert im Club- Saale veranstalten. Durch die Zettel wird das Nähere bekannt gemacht.

H. Hofmann, Musikdirector.

671) Der Unterzeichnete wohnt gegenwärtig bei Frau Stadtgerichtsaffessor Limpcrts Wittwe auf dem Asterweg. C. Fuhr, Advocat.

711) Es ist zu meiner Kenntniß gekommen/ daß Personen, welche als Dienstboten ein Untcr- kommen suchen, häufig in der Weise meinen Na­men mißbrauchen, daß sie bei den Herrschaften, zu denen sie sich zu vermictben wünschen, ange­ben, sic seien von mir geschickt worden. Um die­sem Mißbrauche für die Zukunft zu begegnen, mache ich darauf aufmerksam, daß alle Dienstbo­ten, die ich empfehle, eine Karte mit meinem Na­men und Siegel Letzteres drückt die Buchstaben Fi B. aus erhalten, und daß sonach alle Per­sonen, welche eine solche Karte nicht vorzeigeu kön­nen, von mir nicht empfohlen sind.

Gießen den 19, April 1845.

Maria Bärrn, Dienstboten-Verdingerin,