Ausgabe 
23.4.1845
 
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Hierzu eine Beilage.

706) Bairisch Bier, Schweizer- und Limburger Käß, Sardellen, Häringe empfiehlt

Z. G. Appel.

701) Bei Decanatsrechner Dauernhcim steht eine noch ganz brauchbare Wasserwaage billig zu verkaufen.

685) Mehrere Sorten gute Kartoffeln und Schwarzwurzeln find zu verkaufen. Ausgeber d. Bltts. sagt wo.

807) Gin geräumiges Haus zum Abbruch, ein vollständiges Schmiedgeschirr und ein guter zwei- spänniqer Wagen mit enger Spur ist zu verkau­fen bei Christoph Lepper

in Königsberg.

691) Ein Haufen guter Mist ist -u verkaufen. Boi wem? sagt d. Erped. d. Bltts.

692) Mehrere Wagen guter Kuhmist sind zu verkaufen. Wo? sagt d. Erped. d. Bltts.

Vermischte Nachricht.

Ein Bursche wird von einem Buchbinder in die Lehre gesucht. Wo? sagt Ausgeber d. Bltts.

Zu vermiethen.

684) Das von Herrn Rittmeister Gimbel bis­her bewohnte Logis ist zu vermiethen.

' Christian Iughard,

Lit A. 166.

624) Drei möblirte Stuben mit Sopba find zu vermiethen bei Johannes Zugkardt, auf dem Selterswcg.

659) Lit. C. «M 46 aus dem Seltersweg sind drei möblirte Zimmer zu vermiethen.

688) An eine stille Familie oder an eine ein­zelne Person ist ein Logiö zu vermiethen bei .

9 r Carl Wannig

am Wallthor.

686) Eine freundliche, möblirte Stube mit Sopha ist zu vermiethen bei .

689) In Lit. D. AS 48. ist V2 Scheune nebst 2 Ställen zu vermiethen und eine Parthie gutes Heu zu verkaufen.

Gießen den 21. April 1845.

166

700) Indem wir unser seither hier be­triebenes Fournierschneidegeschäft .hiermit in empfehlende Erinnerung bringen, verbinden wir damit die ergebene Anzeige, daß wir auch fetzt unsere Grobholz-Schneidemaschine in Gang gesetzt haben. Die Preise hierbei ver­stehen sich

bei kleineren Quantitäten per Muß 1 kr., größeren ,, ,, 3 »

unter Versicherung der promptesten und reell­sten Bedienung.

Weiter erlauben wir uns, das verehruche Publikum darauf aufmerksam zu machen, daß die dadurch entstehenden Sägspähne sich zum Ofenheizen ausgezeichnet eignen, indem sie bei ihrem langsamen Verglimmen eine Hitze her- vorbringen, die der von Holz und Braun­kohlen völlig gleichkommt und so, bei dem bil­ligen Preise von 6 kr. per Malter, solche als ein gutes und billiges Brennmaterial empfoh­len werden können.

Gießen den 18. April 1845.

Franz Peppler & Comp.

Ar. 687) Ludwigs Wasser

(ff aanz frische Füllung ist heute eingctroffen II1 und a 11 fl. 15 fr. per 100, und a 7 fr.

Krug zu haben, die leeren Kruge nebme ich ä 3 fr. per Stück zurück.

Gießen den 18. April 1845.

Jean Gerttg, gegenüber dem Gesellschafts-Hause.

705) Mein Lager von ächten Bre- Nssg^ttter Cigarren, Rollen-Barinas undNollen-Portorico erlaube ich mir in empfeh­lende Erinnerung zu bringen.

698) Einem verehrten Publifum zeige ich hier­mit an, daß ich in dem vormals Dcbusischcn Hause auf dem Neuenweg ein Spccerer- und Ellenwaaren- Geschäft errichtet habe. Indem ich um geneigten Zuspruch bitte, empfehle ich namentlich: guten wohl­schmeckenden Kaffee, Zucker, weiße Kochbohnen, Grünferne und dürre Zwetschen rc. rc. Auch sind bei mir 2 Sophas, 2 zweithünge und 2 emchu- riae Kleiderschränfe, 2 Fenstern mrt Bekleidung und ein Glaserfer billig zu verkaufen.

H. Hermann.