Ausgabe 
1.1.1845
 
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Imzeigeblatt für die Stadt und -en Kreis Gießen. .4° 1. Mittwoch -en 1. Januar 18415»

Bekanntmachung.

Nach dem Vorschlag, welcher in 101., 102 und 103 dieses Anzcigcblatts, haben ferner die Kleinkinderschule mit milden Gaben bedacht:

1) Asmus, Weinbändler.

2) Bansa, Fräulein Sophie.

3) Dr. Braubach, Realschuldircctor.

4) Conzen, Criminalcaffenrechner.

5) Dickore I, Reallehrer.

6) Dr. Diehl, Gymnasiallehrer.

7) . Dr. Diehm, Hofgerichts-Advocat.

8) Dietz, Gcbeimcrath.

9) Eckstein, Regierungsrath.

10) Elsäßer, Buchhändler.

11) Fulda, Tabacksfabrikant.

12) Gail, Tabacksfabrikant.

13) Heyer, Solm, Universitäts-Buchhändler.

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Dr. Knapp, Professor. Langsdorf, Hofgerichtsratb. f; Dr. von Löhr, Geheimerath. Müller, Regierungsrath. Dr. Pböbus, Professor.

Dr. Rumpf, Gymuäsiallehrer. von St. George, Apotbeker. Dr. Schmidt, pract. Arzt. Seipp, Rarbschöff. Dr. Sell, Professor.

Dr. Trygophorus, Universitätsrichter. Dr. Weber, Pbysicatsarzt.

Dr. Wetter, Professor.

Edictalladung.

2164) Di^'enigen, welche Forderungen oder sonstige Ansprüche an den Nachlaß der dahier ver­storbenen Wittwe des Hoheits-Amtssecretärs Herz­berger in Lich zu vermeinen haben, werden auf­gefordert, dieselben in dem auf

Donnerstag den 2. k. M., Vormittags 11 Uhr, anberaumten Termin auf Gr. Hofgcrichts-Kanz­lei anzuzeigen, widrigenfalls bei der Aufnahme des Inventars und dcmnächstigcr Verfügung über den Nachlaß keine Rücksicht darauf genommen werden kann.

Zugleich wird bekannt gemacht, daß die zu dem fraglichen Nachlaß gehörigen Mobilien, be­stehend in Weißzeug, Kleidern, Möbeln und son­stigem Hausgeräthe,

Donnerstag den 2. k. M., Nachmittags 2 Uhr, in dem Wohnhause des Gr. Neallebrers Dickorö gegen baare Zahlung öffentlich versteigert werde» sollen.

ßen den 19. Dezember 1844.

Ter Gr. Hofgerichts - Commissär Stürz, Gr. Hofgerichts-Secretär.

2152) Nachdem der Bäckermeister Wilhelm Schulz dahier gegen den bcscheinigtermaßen von hier unbekannt wohin ausgewanderten Instrumen­tenmacher Christian Schmidt und Frau Louise, geborne Metschan, am 6. l. M. folgende Klage:

Ich habe von den rubricirten Verklagten, ver- möge eines mit denselben am 20. im Mai 1833 gerichtlich abgeschlossenen Kaufvertrags, folgende Grundstücke, als:

M Ch. '577k 1% Rlh. ein halbes Häus­chen am Clausthor, zwischen sich selbst^* gelegen;

,, ,, ,, 577 1% ein halbes Häuschen daselbst;

570- 8 Garten dahinter, stößt

auf Christoph An­gersbach und Jo­hann Heinrich Bach­mann,

für den Kaufpreis von 850 Thlr. gekauft, von welchem Betrage 600 Thlr. an den Commerzienrath Braun, und der Rest von 250 Thlr. an die Verkäufer bezahlt werden sollten.

Wiewobl nun dieses Kaufgeld von mir voll« ständig ausbczahlt worden ist, so haben sich doch die Verklagten, welche ausweislich der Bescheinigung unter A von hier ausgewan-