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toffeln, unter Auswahl der tauglichsten Exemplare, deren Verbringung nach dem gesundesten Meile des Anfbewabrungslocals und Aufschichtung in ganz dünnen Lagen unter sich selbst. Wo man Kalk- und Kohlenstaub, Asche rc. zur Verfügung hat, durchschichte man sie-damit; bei kleineren Partkien cmpfieblt sich auch die oben beschriebene Behandlung mit Chlorkalk und Schwefel, da diese keine Fäulniß aufkommen lassen und andererseits der Keimkraft nicht im geringsten schaden.
Darmstadt den 29. October 1845.
Großh. Hess. Centralbehörde der landwirthschaftl. Vereine.
Edictalladung.
1895) Conrad Vormschlag, Sohn des Johannes Vormschlag und dessen Ehefrau Elisabeth ge- borne Wagner aus Kernbach, welcher als west- phälischer Soldat im Jahr 1812 mit nach Rußland marschirt und nicht wieder zurückgekommen ist, ohne bis jetzt von seinem Leben oder Aufenthalte irgend Nachricht zu geben, wird, oder seine etwaigen dahier unbekannten Erben, auf den Antrag einer Schwester desselben hiermit aufgefordert, innerhalb drei Monaten von heute an gerechnet, sich bei dem unterzeichneten Gericht zu melden, widrigenfalls er für tobt erklärt, gegen seine etwaigen Erben aber die Ausschließung mit ihren allen- fallsigen Erbausprüchen erkannt und das Vermögen den ausgetretenen Verwandten verabfolgt werden wird. —
Marburg den 23 October 1845.
Kurfürstlich Hess. Landgericht. Hille.
vdt. Schmid.
Besondere Bekanntmachungen
1896) An die Salzauswieger des Salz- magazins-Bezirks Gießen.
Da ich wegen des Distriktseinnehmerdienstes nicht jeden Tag zu Hause anzutreffcn bin, so benachrichtige ich hiermit die Salzauswieger, daß ich nur jeden Dienstag und Samstag zu Hause anzutreffen bin und Salz abgegeben werden kann.
Gießen den 3. November 1845.
Der Gr. Salzmagazinsverwaltcr Rösenbeck, Vicar.
1891) Seit dem letzten Gießer Markt ist dem hiesigen Schweinehirten Konrad Steig 4. ein vierteljähriges weißes Mutterschwein zugelaufen, ohne daß bis daher sich ein Eigenthümer dazu gemeldet; nach beigebrachter Legitimation kann gegen Ersatz des Futters und Kosten der Eigenthümer dasselbe erhalten.
Holzheim am 1. November 1845.
Der Bürgermeister
Grteb.
Versteigerungen.
1869) Donnerstag den 6. November l. I., Vormittags 10 Ubr, sollen auf dahiesigem Rathhaus 2 Pferde und ein
Wagen öffentlich meistbietend gegen gleichbaare Zablung versteigert werden.
Gießen den 27. Oktober 1845.
Der Beigeordnete E. C. Rühl.
1905) Donnerstag und Freitag, als den 6. und 7. November, von Nachmittags 2 Uhr an, sollen in dem Nebcnbau des Hrn. Hofgerichtsad- vocaten Busch auf dem Brand, verschiedene Möbel, worunter ein noch neues Sopha, Betten, Tische, Stühle, Schränke, sodann etwas Weißzeug, Kleider und sonstiger Hausrath öffentlich gegen gleich baare Zahlung versteigert werden.
1894) Künftigen Freitag, als den 7. November, soll die schon uuterm 20 October d. I. versteigerte Steindcckcrarbcit an der Kirche zu Großenlinden einer abermaligen Versteigerung ausgesetzt werden.
Desgleichen soll in demselben Termin ein noch guter brauchbarer Bauwagen auf der Bürgermeisterei zu Großenlinden,
Morgens 10 Uhr, versteigert werden.
Großenlinden am 1. November 1845.
Der Bürgermeister Menges.
1890) Die Lieferung von circa
80 Malter Roggen- und
18 „ Waizenmchl,
per Monat, soll auf ein Jahr von Ende Decemder 1845 bis dahin 1846, auf dem Soummissions- wege, an den Wenigstfordernden vergeben werden.
Lusttragende wollen bis zum 15. November d. I. schriftlich einreichen: um wie viel billiger sie das rcsp. Malter Mehl liefern wollen, als der monatliche Durchschnittspreis der Fruchtgattung in dem Friedberger Jntelligenzblatte no- t-rt ist. Die Zahlung geschieht zu Ende jeden Monats an der Zuchthanskasse Martenschloß.
Butzbach den 30. Oktober 1845
Jacob Heil II. Wittwe.
Feilgeboten.
1866) Alle Sorten Stahl- Federn
das Dutzend von 2 bis 24. Kreuzer sind zu haben bei Georg Lüdeking.


