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Bekanntmachung,
Das Einbringen »on Fleisch uw Bicker-Maaren m We und
Cilt Auftrag Großh. Hess. Ministeriums des Innern und der Justiz wnd hie d ch g bekannt gemacht:
Das bisher I*** *****
in dir Statt Si-ß-n Ist anfgcheben und LLLI ckttL-cht werden,
nachstehenden Vorschriften, jedoch nut auf Bestellung hiesiger Einwohner, emgeoraajl w
Zeder, der Fleisch, -der Backer,W--'-» *W«, b-', 8'«*»« 6" «M»"8« innerhalb
w; ***** «w S'Ä&iwÄ”: b) sich mit dieser B-sch-inignng und der -,nzubrmg-»d,n «am (s-tt>ld -- 1 "'j®'”“in
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Bescheinigung und Waare vorzuzeigen und letztere alsbald zu versteuern.
Bei Fleisch-Maaren ist auch noch eine Bescheinigung des Dürgermechcrsd"ß welchem das Fleisch kommt, darüber beizubringen und den,^betreffenden Tbo^chrnver voizuicgen, oap dasselbe von gesundem Vieh ist und der vorgcschriebenm. Fleischbeschau unterlegen hat.
Kömmt der Fall vor, daß Fleisch - Maaren eingebracht ^n^Thorschttcher" anzuh^lten und
keit oder Ungenießbarkeit an sich tragen, so sind sie von dem betreffenden Lhorjchrewer anzuo ist davon der Polizeibehörde zur geeigneten Verfügung Anzeige zu machen. , f
Ein gleiches Verfahren tritt ein, wenn Fleisch-Maaren ohne Befundschein «»gehen.
Hinsichtlich der Güte und des Gewichtes d« Bäcker-Maaren gelten dieselben Bestimmungen, welche in dieser Beziehung gegen die hiesigen Bäcker beitet^
«»« j-d-m Psuud »ng-fuhrt w°rd'»d-u Fl,^--, -« Z^s-n'mtd'İ«7m
frischem, gesalzenem oder geräuchertem Speck, Wursten, Zungen, «uize, , sind % Kreuzer Octroi zu bezahlen.
Art. 32.
Es ist eine der wesentlichsten Pflichten des Wiesenvorstandes da, wo der Einführung emer allgemeinen Wässemngsordnuna^pAvatrechtliche Ansprüche im Wege stehen, dahin zu wirken , daß eme gütliche Ueberem- kunft zu Stande kommt, nöthigenfalls aber auf Anwendung des Wiesenkulturgesetzes anzutragen.
Diese Pflicht lArt 32) ist überhaupt in allen'Fällen vorhanden, wo Derjenige, gegen welchen 23e> Mm?L^M^LOrdnun? in Anwendung gebracht werden sollen, sich auf erworbene Rechte ^er Wiesenvorstand hat in solchen Fällen jedesmal, wenn die Sache nicht in Güte kurzer Hand von ibm beseitiat wird davon dem Großherzoglichen Kreisrath eine Anzeige zu machen.
'7. Besch wer d e f ü h" u n g g egen Anordn ungen des Wiese »Vorstandes u nd gegen das Verfahren des Wiesenwärters.
3lrL 34»
Geaen dir Anordnungen des Wiejenvorstandes ist ein Recurs an den betreffenden GroM«z<vh^ Kreisrath zulässig; so lan/ jedoch noch keine Inhibition erwirkt -st, muß jenen Anordnungen Folge geleistet -VJÄ <**«» B-schw-rb-n wird der Wi-,--°°r»°»ddurch
nach Befund mit der geeigneten Disciplinarstrafe gegen ihn vorschrerte.
Gießen am 21. October 1844. ^er Gr. Hess. Kreisrath des Kreises Gießen.
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