Ausgabe 
10.8.1844
 
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demselben Jahre eine ziemlich dichte Grasnarbe erhalt, die man von einer gesaeten Wiese sonst in meh­reren Jahren nicht erwarten kann, außer wenn man den Sommer noch dreimal so dick, als angegeben, aussäet, welches aber sehr kostspielig wird, da das Erndten und Dreschen des Grassamens etwas müh­sam und sehr von der Witterung bedingt ist.

17) Ein griechisches Schulbuch, ein kleiner goldener Ohring, eine Kindertasche, ein Kinderschuh und

ein Mutzen

sind dahier gefunden und auf Gr. Polizeibüreau abgegeben worden.

Gießen am 8. August 1844.

Versteigerungen.

1296) Montags den 12. August l. I., Nachmittags 2 Uhr,

soll auf dabiesigcm Nathhaus das der Wittwe des Schloffermeisters Krebs und deren Kindern 1. Ehe zustehende Wohnhaus in der Sonne, neben Ge­brüder Arnstein, öffentlich meistbietend, auf frei­williges Ansuchen, unter den vor der Versteigerung zu eröffnenden Bedingungen, versteigert werden.

Gießen den 25. Juli 1844.

Gr. Hess. Stadtgericht das. Müller.

1253) Montag den 2. September d. I., Nachmittags 2 Uhr,

sollen auf dahiesigem Rathhause die zum Nachlasse des hiesigen Bürgers und Schuhmachers Peter Fuhr gehörigen, nachverzeichueten Immobilien, als: 1) m 15 Klftr. Hofraithe, am Teufels-Lust­garten, neben Philipp Ja­cob Volz, mit

3 ,, dazu gehörigem Hofraum,

2) 196 Acker am Schlangenzahl,

zieht durch den Schützges- brunner Weg, neben Wil­helm Burkhard,

3) 106 Acker, zwischen dem Mittel­

und Wetzlarerweg, neben Carl Franz,

unter den vor der Versteigerung bekannt zu machen­den Bedingungen, öffentlich versteigert werden.

Gießen den 16. Juli 1844.

Gr. Hess. Stadtgericht das.

Müller.

1261) Montag den 12. August d. I., Nachmittags 3 Uhr,

sollen die zum Nachlasse des Bürgers und Schuh­machers Peter Fuhr von hier gehörigen Mobilien, bestehend in Weißzeug, verschiedenem Hausgeräthe, Ledcrvorräthen und Schuhmachergeräthe, in dessen Wohnung gegen baare Zahlung öffentlich versteigert werden.

Zugleich werden diejenigen, welche an den Nachlaß des Peter Fuhr Forderungen haben, auf­

gefordert, dieselben binnen 14 Tagen bei unterzeich­netem Gerichte geltend zu machen.

Gießen den 24. Juli 1844.

Großh. Hess. Stadtgericht Müller.

1351)

werden zur nachstehende versteigert:

Montag den 19. d. M.,

Morgens 11 Uhr, Fortsetzung des Schiffenbergerwegs Arbeiten an die Wenigstnchmenden

49 fr.

40 43 56 15 .. 12 Riffe und Voranschläge liegen zur Einsicht an den Geschäftstägcn auf dem Bnrgermeistereibürean offen, und wird bemerkt, daß die Arbeiten unter 1, 2 und 6 sogleich nach der Genehmigung vorgenom­men, die übrigen Arbeiten dagegen im nächsten Früh­jahr ausgeführt werden.

Gießen den 7. August 1844.

Der Großh. Hess. Bürgermeister Gg. Reiber.

1346) Montag den 12. August,

Vormittags 9 Uhr, werden in der hiesigen Torfgrube (Maulborn) 87000 Stück Torf

von ganz vorzüglicher Qualität an Ort und Stelle versteigert.

Gegen sichere Bürgschaft wird Credit bis Mar­tinitag l. I. gestattet.

Die Zusammenkunft ist bei der Spitzmühle. Großenbuseck den 8. August 1844.

Der Gr. Hess. Bürgermeister Schwalb.

1350) Montag den 12. August, Nachmittags um */22 Uhr, werden int Gasthaus zum Schwanen am Walther, eine Parthie Waaten, bestehend in circa 150 Monsselin de laines und Bomhasets Kleider, Vorhangsfranzen, Shawls rc. gegen baare Zahlung versteigert.

1) Planirarbeit, im

Voranschl. zu

464 fl.

2) Steinbrechcrlohn,

rr

221

3) Fubrlobn,

M

H

389

4) Steinsetzerlohn,

n

f!

36

5) Chaussierarbcit,

//

rr

541

6) Maurerarbeit,

//

rr

303

Hierzu eine Beilage.