Ausgabe 
18.6.1842
 
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und trnvvweises Umherziehen re. bei scharfer Ahndung verboten sind, in Erinnerung gebracht und auf die, an die Übertretung besagter gesetzlicher Vorschriften sich knüpfenden nachtherl.gen Folgen aufmerksam gemacht.

Gießen am 13. ^uni 1842. ^er Großh. Hess. Kreisrath des Kreises Gießen.

K. C. Knorr.

Besondere Bekanntmachung.

1500 fl.

2000 fl.

2500 fl.

B.

C.

923) Bei der diesjährigen planmäßigen Ver- loosung der zur Rückzahlung kommenden städtischen Obligationen au porteur sind die nachfolgenden Nummern gezogen worden:

Lit. A. 4 und 34. ...

,, 10. 55. 89.109 u. 111.

,, 7. 2t. 47. 53. 71. 97.

63. 136. 151. 182. 217.

250. 266. 384 u. 358.

1. 7. 39. 42. 51. 54.

D.

450 fl.

88. 102. und 108. .

Die Inhaber dieser Schuldverschreibungen 'haben ihre Capitalien sammt Zinsen jedenfalls bis zuin 1 October d. Z. bei der Stadtkasse dahier gegen Einlieferung der Obligationen und Zinscoupons in Empfang zu nehmen, da nur bis diesem Taqe Zinsen bezahlt werden können. Zugleich werden die Inhaber der bereits in der voriahrigen Berloosung zur Rückzahlung bestimmten Obligatio­nen au porteur Lit. C. «AC 88. «. 109. uochma «ur Empfangnahme ihrer Capitalien, mit dem Be­merken aufgefordert, daß die Verzinsung derselben bereits am 1. November 1841 aufgehort hat.

Gießen den 14. Juni 1842.

Der Gr. Bürgermeister

Gg. Reiber.

9541 Die noch rückständigen Holzsteiggelber von den unterm 17. März, 30. März, 15. und 19. April 1842 in den hiesigen städtischen Waldungen Statt gefundenen Versteigerungen, sind m den nächsten 8 Tagen an die Stactkaffe zu berichtigen.

Gießen den 16. Zuni 1812.

Der Stadtrechner

R e r n.

Versteigerungen.

924) Die Lieferung des für das Bezirksgefäng- nitz pro 18äf- bendthigten Holzes und Strohes, fo wte des Brodes und warmen Essens für die Schüblinge und die auf Verfügimg Großh. Kreis- ratbs, Stadt- und Landgerichts darin inhaftirten Personen, soll

Mittwoch den 22- l. M>,

Vormittags 9 llbr,

auf dem Grvßb- Polizcibnrean dabier salva ra-

tificatione an den Wcnigstnehmenden versteigert werden.

Gießen am 14. Juni 1842.

Der Großh. Hess. Kreisrath daselbst.

K. C. Knorr.

955) Mittwoch den 22. Juni l. Z., Nachmittags 1 Uhr, sollen in der Wohnung des Bürgers und Fuhrmanns Heinrich Simon in der Mühlgasse, Bettung, Weiß­zeug, Kleidungsstücke, Hausgeräthe, Zinn, Kupfer, Eisen und Blech öffentlich meistbietend gegen gleich- baare Zahlung versteigert, dabei auch ein Küfer­hammer, ein Handbeil und Gnickfänger dem Meist­gebot ausgesetzt werden.

Gießen den 15. Zuni 1842.

Großh. Hess. Stadtgericht daselbst. Müller.

922) Das Heugras von den städtischen Wie­sen soll

Dienstag und Donnerstag, den 21. und 23. Juni l. I., Morgens 7. Uhr anfangcnd an Ort und Stelle meistbietend ver­steigert werden. ,

Den ersten Tag werden versteigert: die Obcr- amtmanns-Wiese, die Wiesen am ehemaligen klei­nen und oberhalb des großen Steinwegs, die an der neuen Straße vor dem Ncneuwegerthore gelege­nen, und die Wiesen an der Lahn, in der Nähe des Ncustädter-Thors, die Wiese am Fürstenbrun- ncn, die 6 Wiesenviertcl an der alten Steinbacher­straße, 5 Wiesenviertel hinter der Plocksbrücke, noch verschiedene einzelne Wiesenviertel und die Wiesen im Heegstrauch. _ _ ,

Den zweiten Tag werden versteigert: die Och­senwiesen, die Wiesen am Rödcherwegc, die- stunasstücke im Stolzenmorgen, die Wiesen an der Grünbergerstraßc links, die Happelswiesen, die Oberförsterswiese, die Wiesen in dem Altentgch, die ehemalige Förstcrwiese von Doll und die Besol- dungswicse der Forstschützcn Nicolaus, Schlag und

Der Anfang der Vcrsteigerllng ist den ersten Tag am Neustadter-Thore, am zweiten Tage auf den Ochsenwiescn.

Gießen den 16. Zuni 1842.

Der Großh. Bürgermeister Gg- Reiber.