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4) Unterzeichneter macht hiermit einem ge­ehrtem Publikum die Anzeige, daß von nun an auch Oelwaagen stets vorräthig sind.

Indem er auch hier bemerkt, daß er für deren Güte in Beziehung auf genaueste Bestimmung der verschiedenen Sorten Oele garantire, erlaubt er sich gleichzeitig, namentlich den geehrten Handels­stand, auf deren Zweckmäßigkeit aufmerksam zu machen, indem diesem dadurch ein zuverlässiges Mittel an die Hand gegeben wird, alle und jede Art von Beimischungen fremder Fetttheile in eine Sorte Oel augenblicklich mit Genauigkeit zu be­stimmen, ja sogar anzugeben, mit welcher Art Oel ein oder die andere Sorte vermischt ist.

Mit Gebrauchs-Anweisung kostet eine solche Oelwaage, welche mit Thermometer versehen ist, 3fl. 30 fr. das dazu nöthige Probier-Glas 36

4 fl. 6 fr.

L. Jungf, Mechanicus.

44) Kalender zu 4 und 6 fr. mit Hausfreunde zu 8 und 10 fr. sind zu haben bei Moll, Ausscheller.

40) Ein neuer Damenmantel ist billig zu verfaufen. Ausgeber sagt bei wem.

11) Spanische Weine.

Eine unmittelbar aus der Hand des Producenten empfangene Sendung von Malaga und Le res, hcht, rein und von vorzüglicher Qualität wird in Flaschen abgegeben in Gießen in den Neuen -Bäuen Lit. B. JVk 75. von Wittwe Diehl.

46) Straßburger Gänseleber-Pasteten, Berliner Pfannkuchen nnd ächten Presburger Zwieback, sind täglich zu habe» bei Louis Lind.

Zu vermiethen.

27) Ein Gut, eine Stunde von Gießen, 64 Morgen Land und 14 Morgen Wiesen, groß, nebst Wohn- und Oekonomiegebäuden, so wie damit ver­bundene Holz- und Schäferei-Gerechtigkeiten, ist auf einen Zeitraum von Jahre» aus freier Hand zu verpachten. Ausgeber dieses sagt wo.

29) Auf dem Seltersweg ist ein geräumiges, neu eingerichtetes Ncbcnhaus an eine stille Fa­milie zu vermiethen und im Februar zu beziehen. Ausgeber dieses Blattes sagt wo?

30) In meinem Hause ist die zweite und dritte Etage zu vermiethen und bis April beziehbar.

Friedrich Kühne, am Asterweg.

36) Eine bequeme und geräumige Familien­wohnung ist zu vermiethen und alsbald zu beziehen bei C. Marguth.

Lit. A. A& 18.

41) 200 fl. liegen zum Ausleihen gegen hin­längliche Sicherheit bereit. Bei wem? sagt Aus­geber dieses Blattes.

Gießen, den 7. Januar 1842.

Vermischte Nachrichten.

32) Die Eröffnung des Ladens in meinem neu­erbauten Hause zeige ich meinen geehrten Ab­nehmern hiermit höflichst an.

Emil Pi stör.

45) Diejenigen, welche noch Schreibunterricht bei mir zu nehmen beabsichtigen, belieben sich im Lause kommender Woche bei mir zu melden. Nach dieser Zeit kann ich keine Schüler mehr annehmen. Gleichzeitig können einige Unbemittelte, die viel­leicht durch Schreibe» ihr ferneres Fortkommen suchen, uncntgeldlich bei mir Unterricht erhalten»

B. Falkenberg, Schreiblehrer.

$8) Von den Studcntenbällcn für laufenden Winter wird der erste, Freitag den 14. Januar, der zweite, Dienstag den 2. Februar im BuschMen Garten Statt finden. Das Comite.

22) 200 fl. sind aus dem Stiftungsfond des Herz Barnch gegen genügende Sicherheit zu ver­leihen und das Nähere hierüber ist bei M. H. Stern dahier zu erfahren.

31) Ein Anfänger in der französischen Sprache sucht einen Mitschüler. Ausgeber dieses Blattes sagt wo.

24) 300 fl. städt'sche -Obligationen werden zu kaufen gesucht. Ausgeber sagt von wem?

33) Mitleser zum Frankfurter Journal und zur Darmstädter Zei­tung werden in der Nähe des Marktes gesucht. Das Nähere beim Ausgeber dieses.

42) Zum Frankfurter Journal können Mitleser noch Antheil bekommen. Näheres Lit A. M 193.

G

ewerb

verein.

Nächsten Montag, den 10. laufenden Monats, Abends 7 Uhr, findet eine Hauptversammlung des diesigen Gewcrbvereins m dem Vercinslocal im I. Landauerischen Hause dahier, statt, wobei über die Errichtung einer Jndnstriehalle berathen werde» soll.

Gießen, am 6 Januar 1842. Der Vorstand