Ausgabe 
7.5.1842
 
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Gewerl) - V er ein«

Den nächsten Montag am 9. l. M-, Nachmittags 6 Uhr, findet eine Hauptver­sammlung der hiesigen Localsection des Gewerb-Vereins Statt, wozu die verehrlichen Mitglieder unter dem Anfügen eingeladen werden, daß Herr Dr. Müller den Vortrag Über Dampfmaschinen und Dampfkraft fortsetzeu wird.

Gießen den 4. Mai 1842.

Der Vorstand.

tbeilungen von Wi'rthen und Maklern Ovie sie daselbst bänfig vorgekommen) zu schützen, babeu roir mit einem höchst achtbaren Hause der Trans- portations-CoinpagTjie in New-York, eine lleber-

690) Die Mitglieder des diesigen Badevereins werden benachrichtigt, daß das nuer b a dh a ns wegen ungünstiger Beränderung des Flußbetts nicht am linken Lahmster, sondern an einem vollkommen passenden Platze, in dem P ulv er m ü h lg arten ausgcschlagen worden ist.

Das Fran en bad K aus wird am rechten Lahn« uscr, zwischen der Brücke und dem Müblwebr, alsbald ausgestellt und erhält eine, dem Bedürf« niß entsprcchenvc Einrichtung.

Anzeigen des Beitritts zum Badevercin oder we« gen Mitbenutzung der Badanstalten können an Landgerichtsasseffor Stein und Rendant Bieler abge­geben werden.

Gießen den 4 Mai 1812.

Der Gesellschaftsvorstand.

607) Friedrich Wissig auf dem Asterwege bat ein Magazin von gehauenen Sand­steinen angelegt. Bestellungen auf Sandsteine, welche etwa noch nicht vorräthig sein sollten, wer­den alsbald besorgt. Die Preiße sind so gestellt, daß sie de« in den' Staufenberger Brüchen gehalte­nen festen Preißen entsprechen.

693) Höchst beachtenswert!)

für

Mus- Wanderer*

nach

lordamerika«

Am Interesse der Auswanderer forderten wir dieselben zu verschiedenen Zeiten öffentlich und dnrch unsere auswärtigen Herren Agenten auf, sich vor ihrer .Hierherkunft durch Abschließung von ttehrrfahrts-Contracten, feste Schiffsgelegen heit zu sichern.

Wenn gleich nun diese unsere Bemühungen von gutem Erfolg für die Auswanderer, welche sich an uns wendeten, gewesen sind, so kamen doch in neuester Zeit manche Fälle vor, die uns bestim­men, diese unsere Aufforderung zu wiederholen.

Um nun auch nach der Ankunft der Auswan­derer in Nord-Amerika, dieselben vor llcbcrvor-

einkunft getroffen, wonach die durch uns ex- pedirten Auswanderer nach Ankunft in Mew-Tork zu billigen, bei uns feft- zustellenden Preisen, sofort in's Innere weiter befördert werden.

Wir laden dabcr alle diejenigen Personen, welche nach Amerika zu reisen entschlossen sind, hiermit ein, sich vertrauensvoll an uns zn wenden und der gewiffcnbaftesten, billigsten Beförderung sich versichert zn halten.

Da die Ueberfabrtsprcise sich auch in diesem Jahre so billig gestellt baden, daß die geringste eintreteude Handels-Eonjunctur eine Erhöhung derselben znr Folge haben dürfte, so müssen wir um so mehr anrathen, sich vorder feste lieber# fabrts-Gelegenbcit zu sichern und zu dem Ende sich an unsere bekannten auswärtigen Herren Agen­ten oder direkt au uns zu wenden.

Nach New-Aork und Baltimore werden in der guten Jahreszeit fast alle 8 biö 14 Tage schöne Schiffe abgefertigt. Nach Philadelphia etwa alle 4 Wochen. Nach New-Orleans im Frühjahr und Herbst, wann man nach den Er- sahrungeu über das Elima daselbst, den Passagieren -zur Reise dahin gewissenhaft anrathen kann.

Wir bemerken noch, daß die Passagiere an uns durchaus keine Provision zu zahlen haben, und daß wir ihnen mit Rath und Thar in allen Fallen gern beistehen, wozu wir durch langjährige Erfahrungen in diesem Fache vollkommen int Stande sind.

Auf portofreie Anfragen ertheilen sowohlftin- scre auswärtigen Herren Agenten, als wir, über alles Weitere in Bcireff der liebe-fahrt gern nähere Auskunft.

Bremen, den 26. April 1842.

Lüdering St Comp.,

Kaufleute und Schiffsrheder, auch Großh. Badisches und Hessisches

Consulat.