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p 472) Ich empfehle mich im Ueberzicben und ^Repariren von Regen« und Sonnenschirmen und U bitte um geneigten Zuspruch.
y Johannes Senger,
| wohnh. bei Schuhmacherm. Volp
' auf dem Seltersweg.
483) Allen Freunden und Gönnern mache ich die ergebenste Anzeige, daß ich meine Wohnung bei Hrn D. Euler verlaffen und nun bei Hrn. Wagner Mai in der Mühlgasse Lit. D. Jfc 72 wohne.
Friedrich Schneider, Schuhmacher.
484) Fahrt zwischen
Darmstadt und Frankfurt.
Vom 28. März, an fährt das silbeniC R-OSS (außer der gewöhnlichen Fahrt Morgens um 8 Uhr und Abends 5 llhr) während der Messe jeden Tag, Morgens präcis 11 Uhr nach Frankfurt ab und jeden Tag Mittags 12 Uhr von Frankfurt nach Darmstadt. Abfahrt in Darmstadt bei Herrn Kaufmann Jordis, in Frankfurt in dem Gasthof zum Landsbcrg.
Preis 42 fr. ii Person.
447) Ich bin Willens, ein im Herbst mit 4 Wagen Mist gedüngtes und gepflügtes Triebviertcl, und ein Stück auf dem Sand, auf drei oder mehrere Jahre zu verleihen; auch ist bei mir Heu und Grummet in halben und ganzen Eentnern zu verkaufen. , ,
Christoph Zimmermann.
479) Die ergebenste Anzeige mache ich hiermit, daß ich die Wohnung auf der Mäusburg verlassen, und jetzt in meinem älterlichen Hause in der Lo- wengasse wohne. , ™
ö Hernrrch Moll,
Spengler.
458) In einer benachbarten Stadt wird eine verständige Person von honetter Familie gesucht, die im Kochen, in Hand- und häuslichen Arbeiten erfahren ist, und gleich eintreten kann. Der Lohn ist 40 bis 50 Gulden jährlich, je nach ihren Leistungen. Das Nähere ist bei Ausgeber dieses Blattes zu erfahren.
475) Ein junger Mensch von guter Erziehung, welcher die Schreinerprofession auf Möbel zu erlernen wünscht, kann bei mir in die Lehre treten. Heinrich Marguth.
474) Es ist ein Tuch-Regenschirm in einem Franse stehen geblieben. Derselbe ist gegen die Einrückungsgebühr wieder in Empfang zu nehmen.
Mhere Auskunft ertheilt die Expedition dieses Blattes.
478) Unterzeichnete ist Willens, kleinen Mädchen bis zur Zeit, wo sie in die Töchterschule oder in ein anderes Institut können ausgenommen werden. Unterricht zu ertheilen. Sie wird sich Mühe geben, dem Zutrauen, das ihr allenfalls in dieser Hinsicht von Eltern geschenkt wird, so viel in ihren Kräften steht, zu entsprechen.
Wahl's Wittwe.
477) Ich kann es nicht nnterlassen, meinem betrübten Herzen zu folgen und denjenigen hiesigen Einwohnern, welche mir so menschenfreundliche Theilnahme an dem harten Schicksal, das mich im Anfänge dieses Jahres getroffen hat, bezeigten, meinen innigsten Dank öffentlich auszusprechen, da mir nicht vergönnt ist, es auf andere Weise thun zu können.
Obersteuerboten Wahl's Wittwe.
456) Ein gebrauchtes Kinderwägelchen wird zu kaufen gesucht. Bon wem? sagt Ausgeber d. Bl.
462) Einer verläumderischen Zunge hat es gefallen, das Gerücht zu verbreiten, als habe ich mein Gebäude scheinbar verkauft, um den Großb. Hess. Geh. Justiz-Rath und Professor Herrn Dr. Birnbaum zum Ankauf dieses Gebäudes für einen hohen Preis zu zwingen.
Indem ich dieses widerspreche, erkläre ich den boshaften Verbreiter so lange als Lügner und Ver- läumder, bis er mir diese Handlung, welche ich Betrug nenne, wahr macht.
Gießen den 30. März 1842.
L. Keßler-
Frischbacken.
Den 3. April. Wilhelm gebet an der Brandgaffe. Conrad Kempf auf dem Seltersweg. Balthasar Roll in der Neustadt.
Kirchliche Anzeigen.
Evangelische Gemeinde.
Gottesdienst. Am 3. April. Morgens: Pfarrer Bonhard. Nachmittags: Freiprediger Dr. Koch.
Kovulirte. Den 28. März. Heinrich Philipp Martin Hellmold, Bürger und Schreinermeister dahier, des hiesigen Bürgers und Schreinermeisters, Heinrich Andreas Hellmold, ehelicher Sohn; und Christine Wilhelmine Hen- riette Susanne Ockel, des hiesigen Bürgers und Schuhmachermeisters, Heinrich Ockel, eheliche Tochter.
Den 31. März. Der Rentner, Friedrich von 6um- bracht dahier, und Henriette Christiane Ernestine Roth, des Großh. pensionirten Hofgerichrsraths, Wilhelm Roth dahier, eheliche Tochter.


