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450) Gin gutes Triebviertel ist zu verleihen. Das Nähere in Lit. A. M 198. in der Schloßgasse.

480) Die Wohnung in meinem Hanse auf dem Scltersweg, Lit C. M 6. im ersten und zweiten Stock, mehrere Zimmer, Kammern, Küche mit Pumpe, Stallung, Scheuer, Bleicheplatz am fließen­den Wasser im Hausgarten, ist zu vermiethcn und das Nähere bei

Georg Becker im Promenadenhaus.

449) Bei B. Franz in der Katharinengaffe sind im zweiten Stock 2 Stuben, Kammer, Küche Keller, Holzstall und Miststätte bis zum 1. Mai zu vermiethen.

453) In Lit. C. M 134 in der Löwengasse ist eine möblirte Stube zu vermiethen.

467) Eine Familien-Wohnung ist zu vermiethen bei 'Wilhelm Ferber,

in der Löwengasse.

355) Ein ganz neu ausmöblirtes Zimmer in der Bell-Etage im Gasthaus zum Löwen mit Al-, coven, ist zn vermiethen.

356) Ein sehr gutes Clavier ist zu vermiethen. Das Nähern in der Expedition d. Bl.

391) Zwei Baumstücke auf dem Nabrungs- berge sind zu vermiethen bei

Wilhelm Gravclius.

408) Eine Familienwohnung, bestehend aus 4 heizbaren Stuben, 2 Kammern, Küche, Keller, Waschküche rc., ist zu vermiethen bei

Sekret. Bapst's Wittwe.

466) Ein 76 Rtb. 19 Sch. haltender Acker hin­ter den Schießgärten, in dem Neustädter Feld, ist zu verleihen. Wo? sagt Ausgeber dieses Blattes.

463) 100 fl. Vormundsgeld liegen gegen ge­richtliche Sicherheit zum Ausleihen bereit.

Justus Schiesser.

Wer eine Versicherung beabsichtigt, wolle sich an den Agenten seines Bezirks wenden, woselbst er die Prämie erfährt und, nebst aller gewünschten Aus­kunft, ein gedrucktes Autragssormular empfängt, welches er gewissenhaft ausznfüllcn und zu unter­zeichnen bat.

Der Agent sorgt demnächst für Ausfertigung der Polize und für die Erfüllung der etwaigen gesetz­lichen Formalitäten.

Die Versicherung kann geschlossen werden:

a. ans 1 Jahr, oder kürzere Zeit,

b. auf mehrere Jahre, bis zu 6 Jahren, mit jährlicher Prämienzahlung,

c. auf 5 Jahre mit Vorauszahlung der vier­jährigen Prämie, so daß das fünfte Jabr frei ist,

d. auf 7 Jahre mit Vorauszahlung der sechs­jährigen Prämie, nach Abzug von 10 % Skonto. Das siebente Jahr ist bei solcher Versicherung frei.

Als Agent des Kreises Gießen erlaube ich mir die öffentliche Aufmerksamkeit auf diese Gesellschaft hinzulenken und bringe zugleich nachstehend den Ge­schäftsstand derselben am 1. Januar 1842 mit dem Zusügen zur allgemeinen Kcnntniß, daß Statuten, Versicherungs-Bedingungen u. s. w., stets zur Ein­sicht bei mir zu haben sind, und daß ich zur Verx mittlnng von Versicherungen stets und gerne be­reit bin.

1. Sicherheits-Kapital........fl. 2,100,000

2. Reserve für 1812 und die Freijahre . . 780,071

4. Reserve für spätere Jahre, aus eingenvm-

menen und einzunehmenden Prämien be­stehend ........ 958,431

4. Reserve für unregulirte Brandschäden . . 117,250

5. Gesammtes Gewährleistungs-Kapital . fl, 3,955,752

6. Netto-Prämien inel. Nebenkosten, das Jahr

1841 betreffend........ 749,520

7. Versicherungen im Laufe des Jahres 1841 455,937,830

8. Brandschäden bezahlt bis zum 31. Dezem­ber 1841.......... 4,021,483

Gießen, den 26. März 1842.

Die Agentur Gießen

I. B. Noll.

Vermischte Nachrichten.

440) Aachener und Münchener

Feuer -Versieherrmgs -Gesellschaft,

sanktionirt

durch des Großherzogs von Hessen König­liche Hoheit.

Diese seit dem 17. August 1825 bestehende Ge­sellschaft versichert gegen feste Prämien, und ihre Versicherten werden zn keinerlei Nachzahlung ver­bindlich gemacht.

468) Dividende-Vertheilung

Die in dem Jahr 1837 lebenslänglich aufgenom­menen Mitglieder der Königlich Sächsischen conf. Lebensversicherungs-Gesellschaft Leipzig, haben im Laufe des Jahres 1842 bei Entrichtung ihrer ferneren Prämien

16% Proc. Dividende zu empfangen.

Dicß erfreuliche Resultat hiermit bekannt machend, bin ich gern bereit, weitere Auskünfte zu geben.

Gießen, den 1. April 1842.

C. C. Rühl, Agent.