Ausgabe 
21.8.1841
 
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zuliefern, jedoch nicht zu unterschret- ben, daher es aber um so notwendiger ist, daß die Namen der Gewählten mit größter Genauigkeit angegeben und nach Umständen die unterscheidenden Beinamen oder die Nummern der Häuser ic. beigefügt werde», als bei einem Zweifel die Stimme unberücksichtigt bleibt.

6) Wer nicht an den bestimmten 4 Tagen er» - scheint, wird so betrachtet, als sei er dem Ergebinß der Stimmenmehrheit beigctrcten.

Ich lade die hiesigen Bürger ein, an den Wahltagen pünktlich zu erscheinen und durch eine ante Wahl das Vertrauen zu rechtfertigen, wel­ches die höhere Behörde auch jetzt wieder in tue Wähler gesetzt hat.

Gießen den 16. August 1811.

Der Bürgermeister Schneider.

1183) Zum Behufe der Aufnahme eines Bau­plans für die Stadt Gießen hat der Großh. Geometer Metzler die in der Umgebung der Stadt befindlichen Gärten und Grundstücke aufzunchmcn.

Indem ich die betreffenden Grundeigenthümer hiervon in Kenntniß setze, darf ich wohl anneh­men, daß der Vornahme jenes Geschäfts von keiner Seite Schwierigkeiten oder Hindernisse entgegengesetzt werden.

Gießen den 20. August 1841.

Der Bürgermeister Schneider.

Versteigerungen.

1185) Versteigerung des Grummetgrases von den herrschaftlichen Wiesen im Rentamte Gießen.

Das Grummetgras auf den herrschaftlichen Wiesen wird in folgender Ordnung und in den bekannten sioosabthcilungcn versteigert:

1) Donnerstag den 26. August, Mittags 11 Uhr, in der Behausung des Wiesenwärters Wal­ter, zu Daubringen, von 26 Morgen auf der Sorau;

2) Freitag den 27. August, Vormittags 9 Uhr, in der Behausung des Wirths Schiefer zu Wieseck, von 114 Morgen auf der Au;

3) denselben Tag, Nachmittags 2 Uhr, bei dem Gasthause zum Pfau in Gießen, von 122 Morgen auf der Weid- und Burg­wiese ;

4) Montag den 30. August, Mittags 11 Uhr, auf dem Gemeindehause in Königsberg, von den in dasiger Gemarkung befindlichen Wiesen;

5) Freitag den 3. September, Vormittags 9 Uhr,

bei der Steinberger Mühle, auf der Straße von Gießen nach Steinberg, von 39 Mor­gen in Leihgesterner und 57 Morgen in Watzenborner Gemarkung.

Gießen den 19. August 1841.

Der Großh. Rcntamtmaun Schneider.

1184) Tie Herstellung der Dohlenbrücke und Maner auf dem Burggrabeucanal, und zwar:

a) Maurerarbeit, veranschlagt zu 20fl.-kr.

b) Zimmerarbeit 6 50

soll Mittwoch den 25. d. M., Morgens 8 Uhr, auf dem Nathbause an den Wenigstforderndeu versteigert werden.

Gießen den HO. August 1841.

Der Bürgermeister S ch n e i d e r.

1199) Montag den 23. August, Vormittags um 9 Uhr, soll der Rathhauskeller an den Meistbietenden, auf anderweite 3 Jahre verpach­

tet werden.

Ließen den 20. August 1841.

Der Bürgermeister

Schneider.

1187) Mittwoch den 25. August, Vormittags um 9 Uhr, sollen auf der Bürgermeisterei dahier, die zur Einrichtung einer Wohnung für den Schul­diener Lony erforderlichen Arbeiten, als:

1) Zimmerarbeit, veranschlagt zu

2) Maurerarbeit,

3) Schreinerarbeit,

4) Weißbiuderarbcit,

5) Schlosserarbeit,

6) Spenglerarbeit

an die Wcnigstnchmendcn öffentlich

. 88 27L

. 57 34

. 62 32

. 76 29z

. 48 12

. 19 30 versteigert

werden.

Gießen den 19. August 1841.

Der Bürgermeister

Schneider.

1186) Donnerstag den 26. August, Vormittags um 9 Uhr, soll das Grummetgras von den städtischen Wiesen, an den Meistbietenden, unter den alsdann bestimmt werdenden Bedingungen, öffentlich versteigert werden.

Der Anfang wird an den am Neustädter Thor gelegenen Wiesen gemacht.

Gießen den 19. August 1841.

Der Bürgermeister Schneider.

H90) Versteigerung von Arbeiten zur Er­bauung eines Bezirksgefängmffes in Ulrichstein.

Mittwoch den 1. September d. Z., Vormit­tags um 10 Uhr, sollen zu Ulrichstein, in der Wohnung des Gastwirtbs Pfannstiel, die Arbei-