Ausgabe 
21.8.1841
 
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ten zur Erbauung eines neuen Bezirksgefängnisses

daselbst, veranschlagt: fl. kr.

1) die Maurerarbeit zu ... 2256 18

2) die Steinhauerarbeit zu . . 389 06

3) die Zimmerarbeit zu ... 952

4) die Da'chdeckerarbeit zu . . . 413 07

5) die Schreinerarbeit zu . . . 560 23

6) die Schlosserarbeit zu . . . 852 16

7) die Glaserarbeit zu . . . . 109 26

8) die Weißbinderarbeit zu . . 565 07

an die Wenigstfordernden versteigert werden, welches man hierdurch mit dem Bemerken zur öffentlichen Kenntniß bringt, dass Nisse, Voran­schläge und Versteigerungsbedingungen in dem Bureau des Unterzeichneten zur Einsicht offen liegen. Gießen den 16. August 1841.

Der Gr. Kreisbaumeister. Müller.

1188) Versteigerung der Reparatur der Wede bei dem Gemeindebruunen zu Naunheim.

Freitag den 27. August d. I., Vormittags um 10 Uhr, sollen die zur Reparatur der hiesi­gen Wede erforderlichen Arbeiten, in dem hiesi­gen Schulhause an die Wem'gstfordernden öffent­lich versteigert werden. Dieselben sind veranschlagt:

fl. kr. Maurerarbeit zu ..... ., 644 58 Die Lieferung der gehauenen Steine

von der Dahlheimer Kirche bei Wetzlar ........140

Das Abfangen der Quellen und Aus-

pumpen des Wassers zu . . . 95 02

Zudem man dieses hiermit znr öffentlichen Kenntniß bringt, bemerkt man zugleich, daß Riß, Voranschlag und Versteigeruugsbedingungen bei dem Unterzeichneten zur Einsicht offen liegen.

Naunheim am 14. August 1841.

Der Großh. Bürgermeister Schäfer.

1169) Dienstag den 24. d. M., Mittags um 2 Uhr, soll die Reparatur der Pfarrscheuer nebst Stall zu. Watzenborn, bestehend:

in Maurerarbeit, veranschlagt zu . 230 fl. an den Wenigstnehmenden versteigert werden.

Watzenborn den 18. August 1841.

Der Bürgermeister

s *Philipp.

Feilgedotme Sachen.

1167) Zn Häringen, Kapern, Käse, getrock­netem Obst, Citronen, Senf und dergl. Artikeln, so wie in rolhem Zngelheimer und altem Wein in Flaschen, empfiehlt sich

H ö st e r e i ch, auf der Mäusburg.

Hierzu

1196) Zudem ich mich beehre, meine Gas - Lampen in Erinnerung zu bringen, bemerke ich zugleich,, daß fortwährend Steh- und Hange.Lampen vorräthi'g bei mir zu erhalten sind.

Verbesserungen seit ihrem Entstehen und gute sorgfältige Arbeit, lassen mich hoffen, daß diese Lampen auch dieses Jahr, wie im verflossenen, wieder einen starken Absatz finden.

Gießen den 19. August 1841.

Carl Faber II., Spengler.

1171) Bei Wirth Emil Loos in der Juden­gasse ist täglich frische Hefe zu erhalten.

1174) Gutes Gerstenstroh ist zu verkaufen bei Matthäus Weidig,

auf dem Neuenweg.

1141) Einem verehelichen Publikum habe ich die Ehre, hiermit die ergebene Anzeige zu machen, daß ich im Stande bin, alle Arten Schuhe wasserdicht zu fertigen, für deren Aechtbeit ich garantire. M. Holberg,

am Wallthore.

1170) Anzeige.

Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß wir Herrn Daniel Löb er, Spenglermeister dort, mit dem Allein-Verkauf unserer

Patent - JLampen

für Gießen und Umgegend beauftragt haben.

Derselbe bat bereits eine Probesendung in verschiedenen Sorten erhalten, die er, nur um die Transport- und Emballage-Kosten erhöht, zu un­seren Fabrikpreisen verkaufen wird.

Unsere Lampen zeichnen sich vor allen anderen, früher bestandenen Beleuchtungs-Vorrichtungen durch ihr helleres weißes Licht, Geruchlosigkeit und Oelersparniß aus.

Herr Löber ist ferner beauftragt, unser Patent gegen Nachahmung nach Kräften zu wahren, und nöthigensalls den Schutz der betreffenden Behör­den in Anspruch zu nehmen.

Wiesbaden den 18. August 1841.

gez. Senktet & (Komp.

Indem ich mich auf obige Anzeige der Herrn Fabrikanten und Patentträger beziehe, empfehle ich diese Lampen zur geneigten Abnahme.

Gießen den 20. August 1841.

D. Löber, Spenglermeister, Weidengasse Lit. B M. 80.

1147) Ein firm dressirter Hühnerhund von noch nicht 4 Jahren, ächt englischer Nage und von schönem, starkem Bau, ist zu verkaufen. Aus­geber dieses Blatts sagt, bet wem?

1180) Ein Hausen guter Dung-Erde ist billig zu verkaufen bei Wilhelm Krailing, in der Mühlgaffe.

zwsi Beilagen.