Ausgabe 
26.9.1840
 
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mttitbe Wieseck gehörigen Bäumen, gegen baare Zahlung öffentlich an die Meistbietenden verstei­gert werden.

Wieseck den 23. Sept. 1840.

Der Großh. Bürgermeister. Lang.

1251) Nächsten Montag den 28. Septbr. Nachmittags 2 Uhr, wirb in der Judengaffe ein sehr bedeutender Haufen Mist, zum Hause Lit. D M 11. gehörig, an den Meistbietenden, gegen baare Zahlung versteigert.

Gießen den 23. Sept. 1840.

Feisgebotene Sachen.

1210) Jamaica-Rum, direkter Beziehung, bei C. S i l b e r e i s e n.

1258) Alle Sorten Lampcndochte sind zu bekommen bei Wirth und Posamentier

Mailänder.

1246) Die Unterzeichnete empfiehlt sich in allen. Sorten Winterhüten, Hauben, mit einer großen Auswahl Pariser Bouquets und allen hier­hin einschlagenden Artikeln, so wie in Putzarbci- tcn, zu den billigsten Preisen bestens.

Jeannette Holberg in der Wallthorstraße.

1265) Von Kattun, mousselines de laine, Merino's und Mäntelstoffen habe ich sehr reich­haltige Musterkarten von Frankfurt erhalten, welche sich durch ihre geschmackvolle Besserns und billige Preise auszeichnen. Caxl Frech».

1274) Süßer Obstwein, die Maas 12 fr., bei I. I u g h a r d.

1266) EayEraiS «le circctssie*

Dieses einfache erprobte Schönheitsmittel rei­nigt nicht nur die Haut von allen Flecken, son­dern giebt derselben nach längerem Gebrauch, die Friste, den Glanz und die Weichheit, wo­durch sich die orientalischen Frauen auszeichnen, per Flacon 12 gGr.

Löwen - Pomade,

welche in einem Monate Kopfhaare, Schnurrbärte, Backenbärte und Augenbraunen heraustreibt, p Tiegel fl. 1 45 fr.

Poutlre <ie cMne, um grauen, rotben und verbliciwnen Haaren bin­nen 4 bis 5 Stunden eine schöne, natürliche und dauernde braune oder schwarze Farbe zu ge­ben. r» Flacon fl. 2 20 kr.

Aromatisches Kräuteröl, zur Beförderung und Stärkung des Haarwuchses, i» Flacon 54 fr.

Zahnperlen, um den Kindern das Zahnen zu erleichtern, i» Schnüre fl. 1 45 fr., zu haben bei

Carl Frech.

1214) Ein großes Gasthaus, eine Wein- wirthschaft, eine Bierbrauerei, eine Bäcke­rei, eine Apotheke, ein Colonialwaaren- geschäst, und andere sich reutirende Etablisse­ments, so wie einige proste und kleine Land­güter in Rheinhessen'und Nassau, sind mit gu­ten Bedingungen zu verkaufen, und

20,000 fl.,

getheilr in kleinen Eapitalien, auf erste Hypothe­ken auszuleihen, durch

Hugo Joseph Cassel, in Mainz.

Friedr. Jos. Rosalino, in Frankfurt.

Christian Walther, in Wiesbaden.

1274) Gutes Saatkorn, wie auch Kleber­korn das Malter zu 7 fl. ist zu verkaufen bei

I. Iughard.

Zn vermtetbeu.

1262) Der zweite Stock in meinem Hause ist zu vermiethen und Ende Oktobers d. I. be­ziehbar.

Justus Kann, Maurermeister auf dem Seltersweg.

1261) Bei Schuhmacher Georg Junker ist ein verschlossener Keller zu vermiethen.

1229) (»00 fl, welche auch einzeln abge­geben werden, liegen zum Ausleihen bereit. Bei wem? sagt Ausgeber d. B.

1267) Bei Schuhmacher Stroh in der Flü­gelsgasse ist die zweite und dritte Etage mit oder ohne Möbel zu vermiethen und sogleich beziehbar.

1273) In Lit. C JVa 159 auf dem Sel­tersweg ist eine Familienwohnung zu vermiethen, welche sogleich bezogen werden kann.

1249) Eine geräumige, aus 5 tapezierten Zimmern, 2 Kammern, Küche, Waschhaus, Kel­ler und Hvlzstall bestehende und sogleich zu bezie­hende Familienwohnung, ist zu vermiethen.

1260) Ein Logis, bestehend in einer Stube, Nebenstube, 2 Kammern, verschließbarer Küche und Keller, ist zu vermiethen. und gleich zu be­ziehen bei Ludwig Müller,

in der Neustadt, Lit. D M 123.

1256) Auf dem Neuhofe bei Leihgestern, Kreises Gießen, wird ein mit guten Zeugnissen versehener Bursche zur Nachtwache und Hülfe in der Brennerei gesucht.