Ausgabe 
26.9.1840
 
Einzelbild herunterladen

288

Bedingungen liegen den Steiglustigen auf dem ge­dachten Bureau zur Einsicht offen.

Die Schreinerarbcit ist veranschlagt zu 1638 fl.

Tapcziererarbeit 81 fl.

Gießen den 22. Sept. 1840.

Der Großh. Provinzialbaumeister Hofmann.

1271) Der dem Joh. Walther Schmall, Schuhmacher dahier, zustehendc Garten

234 Klafter oder 68 Ruth. Garten am untersten Riegelpfao, giebt 6 fr. Zins dem Fiskus, soll

Montag den 9 November l. I., Nachmittags 2 Uhr, auf dahiesigem Rakbhause, im Zwangswege öffent­lich meistbietend versteigert werben.

Gießen am 24. September 1840.

Großh. Hess. Stadtgericht.

M ü l l e r. Dr. Zimmer ma n n.

1218) Arbeitsversteigerniig.

Nächsten Mittwoch, den 30. September D I., von Vormittags 8 Uhr anfangend, sollen nachfol­gende, bei der Stadt Gießen für das Jahr, 1841 erforderliche Civil- und Wegbauarbeiten, n ihn lieb:

1)

Zimmerärbcit, veranschl. zu . .

st.

135

fr. 14

2)

Maurerarbeit . .

239

40

3)

Schreinerarbeil . .

258

4)

Schlosserarbeit . .

35

38

5)

Stcinhauerarbeit . .

140

6)

Weißbinderarbeir . .

225

29

7)

Steiudeckerarbeit . .

59

20

8)

Kieferarbeit . .

14

40

9)

Wagnerarbeit . .

1

48

10)

Dreherarbeit

4

_

H)

Zinngießerarbcit : .

42

_

12)

Sattlerarbeit . .

8

__

13)

14)

Steinbrccherarbeik . .

Planir- und Chauffeearbekt, veran­schlagt zu....... .

118 22

456

15)

. 625 27

. 844

. 96

Wenigstnch-

Handarbeit, veranschlagt zu

16) Fuhrarbeit "

,17) Steinklopferlohn

auf dahiesigem Rathhause, an den

menden vergeben werden.

Die desfallsigen Kostenüberschläge liegen auf dem Bürgermeisterei-Büreäu zur Einsicht offen. Gießen den 18. September 1840.

Der Bürgermeister Schneider.

1248) Die Lieferung von 4000 Ellen ge­bleichtem flächsenem Tuche, welche für die Ma- rieuschlosser Anstalt nöthig sind, sollen Montag den 5. Oktober l. I, des Vormittags um 9 Uhr,

in meiner Wohnung dahier öffentlich an den We- nigstnchmenden. versteigert werden, was ich hier­durch mit der Bemerkung zur öffentlichen Kennt- niß bringe: daß derjenige, welcher bei der Ver­steigerung mitbieten will, vorher seine Lieferungs­fähigkeit nachweisen muß.

Marienschloß den 21. Sept. 1810.

Funk.

1276) Die zur neuen Einrichtung der städtischen

Mädchenschule erforderlichen Arbeiten, nemlich

1. Maurerarbeit veranschlagt zu 12 fl. 22 fr.

2. Zimmerarbeit 23 fl. 44 fr.

3. Schreinerarbeit 258 fl. 29 fr.

4. Schlofferarbeit 22 fl. 44 fr.

5. Weißbinderarbeit 120 fl. 30 fr.

6. Glaserarbeit 32 fl. 37zfr.

7. Zinngießerarbcit 24 fl.

8. Dreherarbeit 4 fl.

sollen Montag den 28. September, Vormittags 8 Uhr, auf dahiesigem Rathhause an die Wenigst- nchmenden versteigert werden.

Gießen brti 25. September 1840.

Der Bürgermeister Schneider.

1257) Zur Beköstigung der Gefangenen zu Marienschloß, sollen

Montag den 5. Oktober, d. I., Vormittags um 10 Uhr, nachbenannte Speisematerialien, unter den vor dem Beginne der Versteigerung eröffnet werden­den Bedingungen, an den Wenigstfordernben öf­fentlich dahier versteigert werden, als:

1. ohngefahr 2000 Stück Weißkraut,

2. 2000 Würsing,

3. 1200 Winterkohl,

4. 800 Malter Kartoffeln,

5. 45 Ohm Sauerkraut,

6. 60 Centner gelbe Rüben,

7. 80 Ctnr. untererdige gelbe

1 oder weiße Kohlrabi,

8. 20 Ctnr. Zwiebeln,

9. 5 Cntr. Selleri,

10. 5 Ctnr, Lauch,

und werden Lusttragende hierzu mit dem Bemer­ken cingeladen, daß sich die Steigerer durch Be­scheinigungen der einschlägigen Bürgermeister aus­zuweisen haben, für den 3ten Theil des Liefe- rungsbctrags Caution stellen zu können.

Marienschloß den 18. Sept. 1840.

Vermöge Auftrags Großh. Direktion der Strafanstalt dahier Weigel, Spciscmeister.

1275) Montag den 17. Sept. l. Z., des Nachmittags 3 Uhr, sollen in der Nähe der Ba­denburg die Aepfcl und Birn von den der Ge-