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Besondere Bekanntmachungen.

1707) Die bei der Grundrente der Pfarrei Großenbuftck beteiligten Pflichtigen haben etwaige Reclamationen gegen die ihnen mitgetheilt gewese­nen Zehntgeschoffe innerhalb 8 Tagen so gewiß da­hier anzuzeigen, als sonst angenommen wird, daß keine Anstände dabei bestehen.

Gießen den 23- Dezember 1840.

Der Großherzogl. Bürgermeister Schneider.

Versteigerungen.

1605) Donnerstag den 28. Januar 1841, Nachmittags 2 Uhr, soll das den Söhnen des Konrad Schwan jun. dahier zustehcndc

Gasthaus zum Schwanen, bestellend in dem Gasthaus, einem neuen Seiten­bau nebst Stallung, Waschhauö, einer großen Scheuer, Remise und Kegelbahn mit Hvfraum, 85,1 Klafter oder 25,Ruthen, in der Wallthorstraße gelegen, sodann

Wohnhaus mit Anbau, neben vorbemerktcm Gasthaus stehend, enthält 17 D Klafter Grundfläche, öffentlich meistbietend, auf dahiestgem Rathhaus versteigert werden. Die Bedingungen werden vor der Versteigerung eröffnet, können aber auch schon vorher bei unterzeichneter Behörde ein­gesehen werden.

Gießen den 3. Dezember 1840.

Großh. Hess. Stadtgericht. Müller.

1706) Mittwoch den 30. Dezember d. I., Vormittags um 9 Uhr, sollen folgende Arbeiten an den Wenigstfordernden auf dahiesigem Rath- haus vergeben werden:

1) die Lieferung von drei neuen Uhrleinen von 111 Fuß Länge und | Zoll im Durchmesser, veranschlagt zu 12 fl. 30 kr.

2) die Fertigung eines Schcllenzugs auf das Rathhaus, veranschlagt zu 7 fl. 12 kr.

Gießen den 23. Dezember 1840.

Der Großh. Bürgermeister Schneider.

1696) Versteigerung der Zehntscheuern in Grünberg auf den Abbruch.

In Gemäßheit böbercr Verfügung sollen die beiden, von Holz erbauten Zchnlscheuern in Grün­berg, welche sich noch in vollkommen gutem Zu­stand befinden, und wovon die eine zwei Tennen und zwei Viertel, die andere zwei Tennen und

drei Viertel enthält, jede 954 Fuß lang, 41 Fuß tief, Dienstag den 12. Januar 1841,

Vormittags um 10 Uhr, in dem Rathhaus daselbst, unter den alsdann bekannt zu machenden Bedingungen, an die Meist­bietenden auf den'Abbruch versteigert werden.

Indem man dieses hierdurch zur öffentlichen Kenntniß bringt, bemerkt man zugleich, daß Kaufliebhabcr, welche die Gebäuden vorher zu be­sehen wünschen, sich dcßsalls bei dem mit dem Oeffnen derselben beauftragten Bauaufseher Alker in Grünberg zu melden haben, daß aber bei der Versteigerung nur solche Personen zum Mit­bieten zugelassen werden können, welche sich über ihre Zablungsfähigkeit gehörig zu legitimiren im Stande sind. Gießen den 18. Dezember 1840.

Der Großh. KreiSbaumcister Müller.

1677) Montag den 4. Januar 1841, früh 9 Uhr, soll auf dem Bürgermeisterei-Bnreau da­hier, auf Antrag der Ludwig Seyfried's Erben daselbst, deren Hofraithe, erbvertheilungshalber, an den Meistbietenden versteigert werden.

Dieselbe ist am Marktplatz, an der hierdurch gehenden frequenten Hauptstraße gelegen, und ist dieser Lage nach zu jedem Geschäft geeignet. Sie besteht in einem dreistöckigen Wohnhaus, Hin­terhaus, Scheuer, Stallung und Hofraum mit besonderer Einfahrt.

Liebhaber wollest sich in dem bestimmten Ter­min einfinden.

Butzbach den 9. Dezember 1840.

Der Großherzogl. Bürgermeister Zahn.

1710) Montag den 4. Janauar k. I., Mor­gens 9 Uhr, sollen in dem zum Hofe Heiberts- hansen gehörigen Waldvistrict, Lollarer Kopf, ohngefähr

100 Stecken Buchen- und Kiefern-Scheid- und Prügelholz,

50 Stecken ditto Skockholz,

3000 dergleichen Wellen, nebst mehreren Bau- und Werkholzstämmen, öffent­lich meistbietend, unter den bei der Versteigerung bekannt zu machenden Bedingungen, versteigert werden. Gießen den 24. Dezbr. 1840.

1699) Montag den 28. Dezember l. I., Nachmittags 2 Uhr, soll ein vorzüglicher Nuß­baum in dem der hiesigen Schützengesellschaft ge­hörigen, von Hrn. Kupferschmied Vogt dahier erkauften Garten am Nahrungsbcrg, ohnweit des hiesigen Friedhofs, öffentlich, unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedin­gungen, an den Meistbietenden versteigert werden.

Gießen den 23. Dezember 1840.

Der Vorstand der Schützengesellschaft.